Am Wochenende: Giftig oder genießbar? Pilzexperte im Naturkundemuseum
Wolfgang Bivour ist einer der bekanntesten Pilzexperten Brandenburgs. Am Wochenende stellt er sein Wissen Pilz-Interessierten im Naturkundemuseum zur Verfügung.
Viele Menschen zieht es in dieser Jahreszeit in die Pilze, viele von ihnen haben jedoch die Sorge, die Pilze nicht richtig unterscheiden zu können. Pilzexperte Wollfgang Bivour hilft bei der Frage, ob giftig oder genießbar, am Wochenende im Potsdamer Naturkundemuseum. Das teilte das Museum mit. Gemeinsam mit einem Kollegen werde Bivour eine Frischpilz-Ausstellung mit 50 bis 100 Arten aus der Umgebung von Potsdam zeigen.
Besucher können auch eigene Pilze zur Bestimmung mitbringen, hieß es vom Museum weiter. Bivour bestimmt die Pilze und erläutert die charakteristischen Merkmale. „Vom bekannten Steinpilz über den Maronen-Röhrling und Butterpilz bis hin zur Ziegenlippe und dem Champignon reicht die Vielfalt der Pilzarten, die in der Region zu finden sind“, erklärte Bivour. Doch essbare Pilze könnten unter Umständen mit giftigen, wie dem Grünen Knollenblätterpilz oder dem Pantherpilz, verwechselt werden.
Die Frischpilz-Ausstellung und die Pilzberatung sind laut Museum im regulären Museumseintritt enthalten. Erwachsene zahlen vier Euro beziehungsweise drei Euro ermäßigt, Kinder oder Jugendliche zahlen zwei Euro.