Hervé Renard ist nicht mehr Trainer Saudi-Arabiens. Er hat seine eigene Entlassung persönlich bestätigt. Wer ihn bei der WM ersetzt, soll schon feststehen. Rund zwei Monate vor dem WM-Start hat Saudi-Arabien Nationaltrainer Hervé Renard entlassen. Der 57-jährige Franzose hat die Trennung selbst der Nachrichtenagentur AFP bestätigt – und dabei auf seine besondere Rolle in der Geschichte des saudi-arabischen Fußballs hingewiesen. Renard sagte: "So ist der Fußball. Saudi-Arabien hat sich siebenmal für die Weltmeisterschaft qualifiziert, davon zweimal mit mir. Und es gibt nur einen einzigen Trainer, der sowohl die Qualifikation als auch die Weltmeisterschaft geschafft hat, und das bin ich, im Jahr 2022. Zumindest bleibt mir dieser Stolz." Saudi-Arabien schied mit Renard in Gruppenphase aus Es war seine zweite Amtszeit beim dreimaligen Asienmeister – nach 18 Monaten ist sie beendet. Im Oktober 2024 war Renard als Nachfolger seines eigenen Nachfolgers Roberto Mancini zurückgekehrt. Erstmals hatte er Saudi-Arabien 2019 übernommen und 2022 zur WM in Katar geführt. Dort schied die Mannschaft als Gruppenletzter aus. Wenige Wochen später wurde Renard entlassen. Als Nachfolger für die WM in den USA, Mexiko und Kanada ist wohl der frühere griechische Nationalspieler Georgios Donis im Gespräch. In der Gruppe H trifft Saudi-Arabien auf Uruguay, Spanien und Kap Verde. Das Turnier wird erstmals mit 48 Nationen ausgetragen. Saudi-Arabien richtet die WM 2034 selbst aus.