Eric Isenburger ist ein kommender Star, bis die Nazis ihn und seine Frau Jula zur Flucht zwingen. Gegen das Dunkel der Zeit setzt er die Lebendigkeit seiner Bilder
Die Figuren wirken wie Geister. Zarte, leuchtende Linien geben ihnen Kontur. Wie Foto-Negative erscheinen die Gemälde. Eine Frau, der Oberkörper entblößt, liegt da und liest. Eine Tänzerin hält die Arme hinter dem Rücken verschränkt. Der Kunstkritiker und Verleger Paul Westheim thront in einem Sessel, die Augen zusammengekniffen, mit runder Nickelbrille. Читать дальше...