Jener Angreifer (34), der am Freitagnachmittag bei einer Messer-Attacke in einem Linienbus in der norddeutschen Stadt Lübeck zehn Menschen - davon drei schwer - verletzte, ehe er festgenommen werden konnte, ist offenbar von Fahrgästen überwältigt worden. Die mutigen Passagiere haben mit ihrem Eingreifen ein noch blutigeres Gemetzel verhindert. Über das Motiv des im Iran geborenen Mannes mit deutscher Staatsbürgerschaft herrscht nach wie vor Rätselraten. Er wird noch am Samstag einem Haftrichter vorgeführt. Die Staatsanwaltschaft fordert einen Haftbefehl wegen versuchter vorsätzlicher Brandstiftung, gefährlicher Körperverletzung und Körperverletzung.