Bundesinnenminister Thomas de Maizière lehnt in der Flüchtlingskrise einen Alleingang Deutschlands ab und setzt weiter auf eine europäische Lösung. «Die europäische Lösung hat Vorrang», sagte der CDU-Politiker am Donnerstagabend am Rande eines Treffens der Unions-Innenminister in Wolmirstedt bei Magdeburg der Deutschen Presse-Agentur. Sachsen-Anhalts Innenminister Holger Stahlknecht (CDU) hatte zuvor gefordert, Deutschland solle an seinen Grenzen Flüchtlinge aus EU-Staaten und sicheren Drittländern abweisen. «Wir wollen Schengen nicht gefährden», sagte de Maizière dazu. Das Abkommen von Schengen regelt die offenen Grenzen in Europa.