Nach der Sachsen-Anhalt-Wahl steht die AfD so stark da wie nie und könnte in dem Bundesland den nächsten Ministerpräsidenten stellen. Grünen-Chef Felix Banaszak sucht nach Wegen, das zu verhindern. Ganz Deutschland blickt nach der Wahl am Sonntag nach Sachsen-Anhalt: Die AfD hat mit 43,8 Prozent ein Rekordergebnis erzielt und die absolute Mehrheit nur knapp verfehlt. Das Wahlergebnis der CDU : ein Desaster. Das Bilden einer Regierung ohne Beteiligung der AfD: bisher nicht absehbar. Es ist eine Zäsur. Für die Grünen war der Wahlabend bittersüß. Sie haben ihr bestes Ergebnis in Sachsen-Anhalt jemals eingefahren. Die im Osten traditionell schwache Partei hat ihre eigenen Erwartungen übertroffen. Doch richtig freuen können sich die Grünen darüber nicht. Denn sie sind mit dem Versprechen angetreten, die AfD von der Macht fernzuhalten, und hatten deswegen dazu aufgerufen, taktisch zu wählen. Weil das BSW überraschend in den Landtag eingezogen ist, ist offen, ob das wirklich gelungen ist. Was können die Grünen nun mit ihrem Ergebnis anfangen, um das Patt im Landtag aufzulösen? Im Interview mit t-online zeigt sich Grünen-Chef Felix Banaszak offen für den BSW-Vorschlag eines überparteilichen Kandidaten. Doch er äußert auch Zweifel am BSW – vor allem aus einem Grund. t-online: Die Grünen haben in Sachsen-Anhalt "Du hast was gegen Nazis an der Macht: Zweitstimme Grün" plakatiert. Was sagen Sie all jenen, die aus Angst vor der AfD grün gewählt haben? Felix Banaszak: Es war und ist unser Ziel, Rechtsextreme von der Macht fernzuhalten. Und wir werden in den kommenden Wochen und Monaten nichts unversucht lassen, um diese Hoffnung zu erfüllen. Aber es ist natürlich bitter, dass die AfD möglicherweise regiert, obwohl wir mit einem so starken Ergebnis in den Landtag eingezogen sind. Insofern bleibt die Ambivalenz des Wahlabends für uns bestehen: Wir können uns über unser sehr gutes Abschneiden nicht richtig freuen, wenn über 43 Prozent der Menschen ihr Vertrauen in Rechtsextreme und Verfassungsfeinde setzen. Haben Sie nicht diejenigen enttäuscht, die die Grünen aus taktischen Gründen gewählt haben? Den Eindruck habe ich nicht. Ich bin dankbar für jede, die in der Vergangenheit ihr Kreuz bei anderen Parteien gemacht hat, und bin mir bewusst, dass wir einen Vertrauensvorschuss bekommen haben. Aber wir wurden nicht nur aus taktischen Gründen gewählt. Viele Menschen verbinden mit uns die Hoffnung, dass es eine klar antifaschistische Kraft im Landtag gibt, die den Alltag der Menschen verbessert. Dafür werden wir uns auch über den Wahltag hinaus einsetzen. Wir werden alles daransetzen, dass dieses Land nicht Faschisten in die Hände fällt. Schaut man auf die Wählerwanderung, haben Sie vor allem der CDU Stimmen abgejagt – 18.000 sind es. Neben Nichtwählern wanderten auch Wähler von SPD und Linken zu Ihnen. Sind diese Menschen nur zu Ihnen gekommen, um eine AfD-Mehrheit zu verhindern? Also von dieser Debatte über geliehene Stimmen halte ich wirklich gar nichts. Bei der Wahl 2021 lag das CDU-Ergebnis elf Prozentpunkte über der letzten Umfrage . Da waren vermutlich auch ein paar Menschen dabei, die eigentlich Grün gewählt hätten und sich dann für Reiner Haseloff entschieden haben – und diesmal für die Grünen. Parteien haben Stimmen nicht gepachtet, jede Stimme ist eine Leihgabe der Wähler. Wer den Leuten einredet, sie hätten sich verwählt, entmündigt die Menschen, die am Sonntag eine selbstbestimmte politische Entscheidung getroffen haben. Schauen wir nach vorn: Was fangen Sie jetzt mit Ihrem Rekordergebnis an? Vieles spricht dafür, dass Sie in der Opposition landen werden. Im Moment ist noch alles offen, aber das Wichtigste ist: Die AfD hat keine Mehrheit im Landtag. Eine Regierung ohne Rechtsextreme ist möglich. Viel hängt jetzt vom BSW ab. Aber unsere oberste Aufgabe ist es, dafür zu sorgen, dass Ulrich Siegmund nicht Ministerpräsident wird. Was können Sie als Grüne konkret tun, um die verzwickte Lage in Sachsen-Anhalt aufzulösen? Ich halte es für verantwortungslos, dass die CDU sich bereits zur Opposition erklärt hat. Ja, die AfD hat die meisten Stimmen bekommen – eine Mehrheit im Landtag hat sie aber trotzdem noch nicht. Sich den Verfassungsfeinden auszuliefern, kann deshalb nicht die Antwort sein. Diese bisher nicht dagewesene Situation erfordert Flexibilität und Kreativität. Wir als Grüne versperren uns der Idee eines überparteilichen Kandidaten für das Amt der Ministerpräsidentin oder des Ministerpräsidenten nicht. Die grüne Spitzenkandidatin von Sachsen-Anhalt hat sich ähnlich geäußert. Sie würden sich also der Forderung von Sahra Wagenknecht eines überparteilichen Ministerpräsidenten, der mit wechselnden Mehrheiten regiert, anschließen? Wir haben immer gesagt, wir wollen eine rechtsextreme Regierung verhindern, und dazu stehen wir. Wenn die Option besteht, dass wir uns mit den anderen Parteien auf eine Kandidatin oder einen Kandidaten einigen können, dann sind wir dazu bereit. Das wirft natürlich viele Fragen auf – zur Person, aber auch zu einem Mechanismus zum Herstellen von Regierungsmehrheiten ohne AfD. Aber wir dürfen nichts unversucht lassen. Das ist unsere Verantwortung. Armin Willingmann von der SPD hat sich dafür ebenfalls offen gezeigt. Sind Sie jetzt schon alle miteinander im Gespräch? Nach der Wahl müssen sich alle erst mal sortieren, auch wir. Wir sind im demokratischen Spektrum gesprächsfähig und gesprächsbereit, eine gute Lösung für Sachsen-Anhalt zu finden. Natürlich habe auch ich Zweifel, dass sich das gesamte Spektrum von CDU bis BSW miteinander vereinen lässt. Aber versuchen müssen wir es. Wir haben kein Recht, die Heimat von zweieinhalb Millionen Menschen widerstandslos in die Hände von Verfassungsfeinden zu geben. Das heißt, Sie sprechen auch mit dem BSW? In einer solchen Situation ist es keine Option, das Gespräch nicht wenigstens zu suchen. Ob das BSW sich am Ende in dieser Frage als verlässlicher Partner erweist oder nicht, weiß kein Mensch. Aber das wird man nicht herausfinden, ohne ein Gespräch geführt zu haben, so schwierig es sein mag. Und haben Sie eine Vorstellung, wer so ein überparteilicher Kandidat sein könnte? Ich bin nicht der Richtige, jetzt eine Stellenausschreibung zu formulieren. Es gibt sicherlich Personen, die überparteilich angesehen sind. Das ist jetzt der Beginn eines Prozesses. Diese Situation gab es in Deutschland bisher noch nicht. In Österreich gab es einmal eine Expertenregierung unter Bundeskanzlerin Brigitte Bierlein. Man kann sich anschauen, wie die das gemacht haben, und daraus lernen. Ich möchte es noch einmal betonen: Ulrich Siegmund und seine AfD haben keine Mehrheit. Deshalb sind alle demokratischen Kräfte gefragt, nun eine Lösung zu finden. Sahra Wagenknecht pocht auf eine Einbeziehung der AfD bei der Regierungsbildung. Wenn Sie sich jetzt offen für den Vorschlag eines überparteilichen Kandidaten zeigen, aber gleichzeitig Gespräche mit der AfD ausschließen – ist das dann nicht bloß eine Scharade? Nein. Ich habe in den vergangenen Wochen im Wahlkampf so viele Menschen in Sachsen-Anhalt kennengelernt, die mit großer Sorge darauf schauen, was in ihrer Heimat gerade passiert, und diese Heimat geben wir nicht auf. Wir dürfen jetzt nichts unversucht lassen. Das ist jetzt nicht die Zeit für parteitaktische Spielchen. Wir meinen das ernst. Grüne nach Wahl in Sachsen-Anhalt: Das kann schnell Risse bekommen Grünen-Politikerin Dröge im Interview: "Das ist echt tragisch" In anderthalb Wochen wird in Mecklenburg-Vorpommern gewählt. Auch dort wirbt die grüne Spitzenkandidatin Claudia Müller damit, taktisch zu wählen. Umfragen sehen die Grünen bei fünf Prozent. Können Grüne im Osten nur so – und nicht mit dem eigenen Programm – erfolgreich sein? 117.498 Menschen haben in Sachsen-Anhalt ihr Kreuz bei den Bündnisgrünen gemacht, doppelt so viele wie zur letzten Bundestagswahl . Das hätten sie nicht getan, wenn sie keine Sympathie für unsere Partei hätten. Viele haben uns im Osten totgesagt. Aber dass wir eine gesamtdeutsche Partei sind und bleiben, haben wir am Sonntag gezeigt. Wir haben bewiesen, dass es sich lohnt, um jede Stimme zu kämpfen. Es ist kein Automatismus, dass sich der Erfolg von Sonntag in Mecklenburg-Vorpommern wiederholen wird. Aber wir werden nichts unversucht lassen. Das, wofür wir am Sonntag in Sachsen-Anhalt gewählt wurden, steht jetzt in Mecklenburg-Vorpommern und Berlin wieder zur Wahl. Wir treten dort mit unserer Spitzenkandidatin Claudia Müller an, damit eine stabile Regierung gebildet werden kann, in der Klima- und Naturschutz und günstige Erneuerbare eine Zukunft haben. Manuela Schwesig hat schon den sogenannten Staubsauger angeworfen, wirbt mit "Die Frau gegen Blau". Das zieht vor allem Stimmen von kleinen Parteien wie den Grünen. Ich kann Manuela Schwesig nicht davon abhalten, den Fehler von Dietmar Woidke bei der Wahl 2024 zu wiederholen, auch wenn es traurig ist, dabei zuzusehen. Ohne uns Grüne wäre Manuela Schwesig eine Königin ohne Land. Woidke hat damals im Wahlkampf auf einen Zweikampf gegen die AfD gesetzt und hatte am Ende große Probleme, eine stabile Regierung zu bilden. Die Grünen sind aus dem Landtag geflogen. Genau. Die Menschen in Mecklenburg-Vorpommern können sich entscheiden, diesem Kalkül von Manuela Schwesig eine Absage zu erteilen. Wir jedenfalls werden jetzt alles mobilisieren, was wir noch mobilisieren können. Nur mit den Grünen gibt es im Schweriner Landtag eine Chance auf eine stabile demokratische Regierung, auf Rot-Rot-Grün. Man muss es so klar sagen: Eine rot-rote Koalition wird allein keine Mehrheit haben. Wenn Manuela Schwesig das ernsthaft glaubt, irrt sie gewaltig. Der Zug ist abgefahren. Die gesamte grüne Partei hat sich zuletzt sehr um den Osten bemüht, wo die Grünen traditionell schwach sind. Es gab zwei Ostkongresse, Grüne aus dem Westen haben Wahlkampfurlaub im Osten gemacht. Wie stellen Sie sicher, dass das Thema Osten für die Grünen nach den Wahlen nicht einfach verpufft? Die ganze Partei hängt sich rein. Es gibt zahlreiche Partnerschaften zwischen Kreisverbänden, und mehr als 1.500 Grüne aus ganz Deutschland sind in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern unterwegs, um Wahlkampf zu machen. Nicht weil sie helfen sollten, sondern weil sie Teil dieser Bewegung sein wollten. Es ist uns gelungen, eine Bewegung der Hoffnung und Entschlossenheit zu bilden. Wir waren in diesem Wahlkampf präsent, angstfrei und mit klarer Haltung, nicht nur in den Universitätsstädten, sondern überall im Land. Das lässt sich vermutlich nicht eins zu eins über die nächsten Jahre aufrechterhalten. Aber wir haben eine grundsätzliche Entscheidung getroffen: Wir wollen den öffentlichen Raum nicht den Verfassungsfeinden überlassen. Das wird bleiben. Davon bin ich felsenfest überzeugt. Und im nächsten Jahr wird es den Gegenbesuch geben, beispielsweise für den Wahlkampf in NRW. Das Führungspersonal der Grünen kommt mehrheitlich aus dem Westen. Braucht es eine Ost-Quote bei den Grünen? Wir haben als Partei im letzten Jahr mit dem ersten Ostkongress begonnen und in den vergangenen Monaten das organisiert, was das Land eigentlich bräuchte: einen echten Ost-West-Dialog auf Augenhöhe. Trotzdem ist es richtig, dafür zu sorgen, dass ostdeutsche Perspektiven strukturell in der Partei gehört werden. Das tun wir auch schon, es gibt seit 2025 den Vorstandsbeirat Bündnisgrüner Osten, der regelmäßig tagt. Mit Heiko Knopf und Gesine Märtens haben wir zwei Ostdeutsche unterschiedlicher Generation im Vorstand. Das belebt die Debatten. Also keine Quote? Mein Anspruch ist, dass es uns gelingt, diese Vielfalt der Perspektiven auch ohne formale Quoten umzusetzen. Mein Resümee: Wir haben in den letzten anderthalb Jahren gezeigt, dass wir eine gesamtdeutsche Partei sind und bleiben. Das macht sich nicht nur am Wahlergebnis fest, sondern eben auch daran, wie sich die Politik der Grünen in den letzten Monaten verändert hat. Wie genau nimmt denn grüne Politik Ostdeutschland jetzt mehr in den Blick? Wir wollen regionale Preissignale statt einer starren Strompreiszone fürs ganze Land. So wird Strom im wind- und sonnenreichen Osten und Norden günstiger. Das ist ein ganz konkretes Beispiel, wie die Menschen im Osten und besonders im Nordosten von unserer Politik profitieren können. Wir beschäftigen uns mit den Alltagssorgen der Menschen, denen das Leben zu teuer wird und die sich fragen, ob ihre Rente überhaupt noch ausreichen wird. Gleichzeitig gehen wir die Probleme an, die den Verdruss der Menschen auf den Staat verstärken. Das unterscheidet uns von anderen Parteien wie der CDU unter Friedrich Merz . Sie persönlich haben sich zuletzt zu einer Art Frontmann der Mission Ost aufgeschwungen: Sie waren auf Sommertour im Osten, haben ein Regionalbüro in Brandenburg an der Havel eröffnet und im Wahlkampf auf ungewöhnliche Aktionen wie "Taxi Banaszak" gesetzt. Sind Sie jetzt auch persönlich erleichtert über das Ergebnis in Sachsen-Anhalt? Ein Misserfolg wäre durchaus auf Sie zurückgefallen. Wir sind gemeinsam als Bundesvorstand und Gesamtpartei voll ins Risiko gegangen, haben alles in die Waagschale geworfen. Und mich bestätigt unser Wahlergebnis am Sonntag darin, dass es die richtige Entscheidung war, sich des Ostens voll anzunehmen. Es braucht klare Haltung und Angstfreiheit in der Auseinandersetzung mit Verfassungsfeinden. Und es braucht den Mut, Entwicklungen nicht einfach als unumstößlich zu akzeptieren. Es mag manchmal kleinteilig und anstrengend sein, Boden wiedergutzumachen. Aber es ist möglich. Was haben Sie als Duisburger denn im Osten gelernt, was Sie überrascht hat? Ich habe ein neues Verständnis dafür bekommen, dass wir Menschen, die sich jetzt oder in der Vergangenheit für eine verfassungsfeindliche Partei entschieden haben, nicht verloren geben dürfen. Im Wahlkampf waren AfD-Anhänger oft überrascht, wie einfach sie mit mir ins Gespräch kommen. Umgekehrt genauso. Diese Menschen haben uns Grüne am Ende vielleicht nicht gewählt. Aber es gibt etwas menschlich Verbindendes. Ich habe gespürt: Es ist ein tiefes Misstrauen in das politische System, in die Parteien, was der Nährboden für die Wahlerfolge der AfD ist. Welche Konsequenzen hat das für Ihre Politik? Für mich ist ganz klar: Ein Ende der Brandmauer zu einer rechtsextremen Partei darf es nicht geben. Aber zu den Wählern gibt es keine unüberwindbaren Mauern. Es wird Menschen nicht davon abhalten, die AfD zu wählen, wenn wir vor Weidel, Siegmund, Höcke und Co. warnen. Die Angst vor Wohlstandsverlust, vor dem individuellen wie kollektiven Abstieg, ist einer der Haupttreiber in Richtung AfD. Was die Bundesregierung und Friedrich Merz gerade machen, ist nicht nur in der Sache falsch, sondern auch offensichtlich emotional völlig vom Alltagsempfinden der Menschen entkoppelt. Das schafft Wut und Frust. Die Wut der Menschen auf die Regierung hat Merz nicht für sich allein gepachtet. Auch die Ampel, deren Teil die Grünen waren, kam nicht gut an. Haben die Grünen nicht auch Fehler gemacht? Absolut. Und ich bin der Letzte, der das nicht zugeben würde. Alle demokratischen Parteien haben einen Anteil daran, dass sich die Situation so dramatisch zugespitzt hat. Ja, wir haben viele gute Dinge in der Ampel erreicht und es ist bedauerlich, dass wir manches nicht weiterführen konnten. Ich denke an das Deutschlandticket oder unsere Energiepolitik. Aber die AfD ist auch in der Zeit der Ampel immer stärker geworden. Das lässt sich nicht schönreden. Deshalb appelliere ich an alle demokratischen Parteien, sich selbstkritisch zu fragen: Was muss sich an unserer Art, Politik zu machen, ändern, damit die Lösungen wieder zur Größe der Herausforderungen passen? Sie haben Merz und seine Reaktion auf das Wahlergebnis in Sachsen-Anhalt hart kritisiert. Seinen Rückzug aus dem Kanzleramt fordern Sie aber nicht. Warum nicht? Friedrich Merz ist Symptom und sicherlich auch Verstärker des Problems. Aber allein eine Person auszutauschen, wird die Tiefe der Vertrauenskrise nicht überwinden. Die Union muss für sich einen Weg finden, ihrer Rolle wieder gerecht zu werden und verlässlich und stabil zu regieren. Gemeinsam mit den Grünen? Jetzt ist nicht die Zeit für Koalitionsdebatten. Wir werden jetzt unserer Verantwortung als demokratische Opposition gerecht. Und nach der nächsten Bundestagswahl wollen wir wieder regieren, um das Versprechen zu erneuern, dass demokratische Politik das Leben der Menschen verbessern kann. Herr Banaszak, herzlichen Dank für das Gespräch.