Nach der enttäuschenden WM im Mai musste Harold Kreis als Eishockey-Bundestrainer gehen. Jetzt ist ein Nachfolger gefunden. Der neue Eishockey-Bundestrainer ist gefunden, wird aber erst am Donnerstag offiziell vorgestellt. Wie der Deutsche Eishockey-Bund mitteilte, soll der Nachfolger von Harold Kreis bei einer Pressekonferenz in München präsentiert werden. Den Namen nannte der DEB nicht. Der Verband hatte sich nach der verkorksten WM im Mai trotz eines noch laufenden Vertrages von Kreis getrennt. Seitdem fahndete der DEB nach einem geeigneten Nachfolger. Im kommenden Jahr findet die Weltmeisterschaft im eigenen Land statt. Spielorte sind Gelsenkirchen, Mannheim und Düsseldorf. Kreis hatte Deutschland 2023 bis ins WM-Finale geführt, danach aber drei enttäuschende Turniere am Stück zu verantworten. Transfer offiziell: Bundesligist holt Ex-Spieler zurück Wegen Jürgen Klopp : DFB-Boss widerspricht Uli Hoeneß Für die Suche nach einem Nachfolger waren DEB-Sportvorstand Christian Künast die Sportlichen Leiter Stefan Ustorf (Nürnberg) und Charly Fliegauf (Wolfsburg) aus der Deutschen Eishockey Liga sowie der frühere Eisbären-Berlin-Manager Peter-John Lee zur Seite gestellt worden. Zuletzt waren noch mit drei möglichen Kandidaten Gespräche geführt worden. Obwohl auch Künast insbesondere wegen der Organisation rund um die Olympischen Winterspiele in Mailand im Februar in der Kritik steht, durfte der 55-Jährige anders als Kreis bleiben.