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Bargeldland Deutschland

Deutschland und das Bezahlen, das ist eine besondere Beziehung. Bargeld gehört für viele nach wie vor selbstverständlich ins Portemonnaie – auch wenn es langsam an Bedeutung verliert. 2025 wurden laut Zahlungstagebuch der Deutschen Bundesbank noch 45 Prozent aller erfassten Transaktionen bar bezahlt. Fünf Jahre zuvor waren es noch 60 Prozent.¹ Das Bargeldland Deutschland wird also digitaler, ohne dem Bargeld gleich den Rücken zu kehren. Neue Bezahlmethoden müssen dabei erst einmal zeigen, dass sie im Alltag wirklich einen Vorteil bringen. Was funktioniert, wird schließlich selten hinterfragt. Beim Friseur an der Kasse, beim Geld für den Kaffee oder bei der Hotelbuchung im Internet: Hauptsache, die Zahlung ist schnell und unkompliziert erledigt. Umso interessanter ist eine weitere Zahl: Laut European Payment Barometer 2026 wünschen sich 80 Prozent der Befragten in Deutschland eine europäische Zahlungslösung.² Ausgerechnet in einem Land also, in dem Bargeld noch immer eine große Rolle spielt, ist die Offenheit für eine neue digitale Alternative groß. Ein Widerspruch? Nicht unbedingt. Denn gerade beim Bezahlen zählen Gewohnheit und Vertrauen. Was funktioniert, wird selten hinterfragt. Beim Friseur an der Kasse, beim Geld für den Kaffee oder bei der Hotelbuchung im Internet: Hauptsache, die Zahlung ist schnell erledigt. Erst bei genauerem Hinsehen fällt auf, dass für diese ganz ähnlichen Vorgänge oft unterschiedliche Bezahlwege zum Einsatz kommen. Eine Lösung für die Ladenkasse, eine andere für private Geldsendungen, wieder eine andere beim Onlinekauf. Für Verbraucher ist dieser Wechsel längst so normal, dass er kaum noch auffällt. Doch je mehr Zahlungen digital stattfinden, desto wichtiger wird auch die Infrastruktur dahinter. Und damit stellt sich eine größere Frage: Soll Europa bei einem so alltäglichen und wirtschaftlich wichtigen digitalen Dienst nur auf bestehende Angebote zurückgreifen oder auch selbst leistungsfähige Lösungen entwickeln und gestalten können? Genau darum geht es bei digitaler Souveränität. Der Begriff klingt zunächst nach großer Politik, meint im Alltag aber etwas sehr Konkretes: Europa soll die Möglichkeit haben, eigene digitale Angebote nach europäischen Regeln und Standards aufzubauen. Nicht als Abschottung von internationalen Lösungen, sondern als zusätzliche Wahl. Beim Bezahlen gibt es hier bislang eine Lücke: Eine gemeinsame europäische Lösung, die private Geldsendungen, Onlinekäufe und perspektivisch auch das Bezahlen im Geschäft miteinander verbindet, existiert bisher nicht. Das wollen europäische Banken und Zahlungsdienstleister ändern. Gemeinsam haben sie die European Payments Initiative, kurz EPI, gegründet. Ihre Bezahllösung heißt Wero. Was Wero im Alltag konkret bedeutet Wero ist bereits in Deutschland, Frankreich und Belgien verfügbar und für alltägliche Zahlungen im privaten und digitalen Umfeld gedacht. Die Lösung wird Schritt für Schritt um weitere Funktionen und Länder erweitert. Dabei gelten europäische Standards für Datenschutz, Sicherheit und Regulierung. Für Nutzer ist vor allem wichtig: Wero ist direkt mit dem Girokonto verbunden. Je nach Bank läuft der Dienst über die bestehende Banking-App oder über die Wero-App. Ein zusätzliches Konto oder vorher aufgeladenes Guthaben sind nicht nötig. Vor einer Geldsendung oder Onlinezahlung können Empfänger beziehungsweise Händler und Betrag in der App geprüft werden. Die Freigabe erfolgt anschließend wie gewohnt über die auf dem Gerät vorgesehenen Sicherheitsfunktionen, etwa per PIN, Fingerabdruck oder Gesichtserkennung. Die Buchung bleibt über das verbundene Girokonto beziehungsweise die App nachvollziehbar. Aus der europäischen Idee wird Alltag Für Nutzer zeigt sich der europäische Ansatz zunächst in ziemlich gewöhnlichen Situationen. Geld lässt sich mit Wero in Sekundenschnelle direkt von Konto zu Konto senden. Statt eine IBAN manuell einzugeben, kann der Empfänger über eine hinterlegte Mobilnummer oder E-Mail-Adresse ausgewählt werden. Alternativ lässt sich ein QR-Code nutzen. Auch Onlinezahlungen sind bei teilnehmenden Händlern bereits möglich. Wero wird dort als Zahlungsart ausgewählt, die Zahlung anschließend in der Banking-App oder Wero-App geprüft und über das verbundene Girokonto bestätigt. Nach Angaben von EPI haben mehr als 55 Millionen Menschen Wero bereits aktiviert. In Deutschland unterstützen mehr als 150 Banken die Lösung, darunter Sparkassen, Volksbanken und Raiffeisenbanken, Deutsche Bank und ING. Auch die Zahl der teilnehmenden Onlinehändler wächst. Trotzdem zeigt sich, dass eine neue Bezahlmöglichkeit nicht allein dadurch im Alltag ankommt, dass sie technisch verfügbar ist. In einer repräsentativen Deloitte-Befragung vom April 2026 nannten 61 Prozent der Befragten, die Wero bislang nicht nutzen, als Grund, den Dienst nicht oder nicht gut genug zu kennen.³ Andere vermissen bislang einen zusätzlichen Nutzen oder können Wero noch nicht bei ihrer Bank beziehungsweise häufig genug beim Händler einsetzen. Genau darin liegt eine der Herausforderungen: Eine europäische Infrastruktur wird erst dann relevant, wenn Menschen sie kennen und in genügend Alltagssituationen tatsächlich nutzen können. Ob Wero bereits zur Verfügung steht, hängt von der eigenen Bank und beim Onlinekauf zusätzlich vom jeweiligen Händler ab. Heute online, morgen auch im Geschäft Geldsendungen und Onlinezahlungen sind bereits möglich. Bei teilnehmenden Onlineshops wird der Betrag direkt über das verbundene Girokonto bezahlt. Künftig sollen hier weitere Funktionen hinzukommen, darunter wiederkehrende Zahlungen und Abonnements. Der nächste größere Schritt ist das Bezahlen im stationären Handel. Vorgesehen sind sowohl kontaktlose Zahlungen mit dem Smartphone als auch Zahlungen per QR-Code. Weitere digitale Services sollen schrittweise folgen. Perspektivisch könnte Wero zudem mit der europäischen digitalen Identität verbunden werden, etwa, um bei einer Zahlung einen erforderlichen Altersnachweis zu erbringen. Auch geografisch soll Wero weiter wachsen. Zusätzliche europäische Märkte sollen hinzukommen. Zudem soll die Reichweite durch die Verknüpfung mit weiteren europäischen Zahlungslösungen vergrößert werden. Das Ziel ist damit größer als eine zusätzliche Zahlungsart für einzelne Situationen: Geld an Freunde senden, im Internet einkaufen oder künftig im Geschäft bezahlen – langfristig sollen möglichst viele dieser Vorgänge über einen gemeinsamen europäischen Ansatz funktionieren. Welche Banken unterstützen Wero? Ob die eigene Bank Wero bereits unterstützt, lässt sich über den Bank-Selector auf der deutschen Wero-Website prüfen. Nach Auswahl des Instituts führt die Seite je nach Bank zur entsprechenden Banking-App oder zur eigenständigen Wero-App, über die Wero aktiviert werden kann. Beim Onlineeinkauf zeigt das Wero-Zeichen unter den angebotenen Zahlungsarten, ob der jeweilige Händler teilnimmt. Informationen zur Verfügbarkeit finden sich alternativ auch auf der Website der eigenen Bank. Eine europäische Idee, die mit einem Fingertipp beginnt Die Karte an der Ladenkasse, das Geld für den Kaffee oder die Hotelbuchung im Internet: Für solche alltäglichen Zahlungen kommen heute häufig unterschiedliche Bezahlwege zum Einsatz. Wero will diese Welten schrittweise miteinander verbinden. Dahinter steht die Idee, Europa bei einer wichtigen digitalen Infrastruktur mehr Wahlfreiheit und eigene Gestaltungsmöglichkeiten zu geben. Für Verbraucher beginnt dieser große Gedanke nicht bei technischen Standards oder politischen Strategien, sondern bei einer ganz alltäglichen Entscheidung: wie sie bezahlen. Ob sich eine neue Lösung langfristig durchsetzt, entscheiden dabei nicht allein Banken und Händler. Auch Verbraucher bestimmen mit ihrer Auswahl, welche Angebote im Alltag an Bedeutung gewinnen. Millionen Menschen haben Wero bereits aktiviert. Mit einer wachsenden Zahl teilnehmender Banken, Händler und Nutzungsmöglichkeiten kann die europäische Lösung künftig häufiger Teil des Alltags werden. Die Inhalte auf dieser Seite wurden von der Ströer Content Group Sales GmbH in Zusammenarbeit mit EPI Company SE, De Lignestraat 13, 1000 Brüssel, Belgien, erstellt. ¹ Deutsche Bundesbank: "Zahlungsverhalten in Deutschland 2025", Stand Juli 2026. ² EPI Company SE/Kantar: "Eine rosige Zukunft für Mobile Payment in Deutschland. Erkenntnisse aus dem EPI European Payment Barometer 2026." ³ Deloitte: "Financial Industry Briefing: Wero – Europas Weg zur digitalen Souveränität im Zahlungsverkehr", Deloitte Consumer Spotlight Survey April 2026, repräsentative Befragung von 1.000 Personen. * Gültig für Wero-Erstnutzerinnen und -Erstnutzer ohne vorherige ausgehende Wero-Transaktion bei teilnehmenden Banken. Aktionszeitraum: 15. September bis 9. November 2026. Das Aktionsbudget ist begrenzt; die Aktion kann vorzeitig enden. Veranstalter ist die EPI Company SE. Es gelten die Teilnahmebedingungen und die Datenschutzerklärung des Veranstalters.

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