Seit 20 Jahren steht er für das ZDF vor der Kamera, feiert mit Formaten wie "Bares für Rares" Erfolge. Ein anderer Sender sah in Horst Lichter Potential, lehnte ihn jedoch ab. Er zählt zu den bekanntesten Gesichtern des ZDF . 2006 flimmerte Horst Lichter das erste Mal mit "Lafer! Lichter! Lecker!" über die Bildschirme, 2013 übernahm er dann die Moderation von "Bares für Rares". Vor seiner Karriere beim ZDF war der heute 64-Jährige in Gesprächen mit einem anderen Sender. RTL hatte Horst Lichter einst zu einem Casting für eine Kochsendung im Frühstücksfernsehen eingeladen, wie der Moderator nun in der neuesten Ausgabe von "Inas Nacht" erzählte. Horst Lichter kam gut an. "Alles war schön. Nach zwei Wochen krieg ich die Einladung, ich soll wiederkommen", so der TV-Star. Dann kam das Urteil: "Herr Lichter, also ganz ehrlich, Sie waren der Beste. Alle Leute waren begeistert", zitierte Lichter die Verantwortlichen. Doch es gab zwei Bedingungen. Der Moderator müsse eine Rhetorikschule besuchen: "Mit dem Dialekt, das geht nicht." "Bares für Rares"-Star: Horst Lichter spricht über den Tod seines Kindes Zweitens störe den Kölner Privatsender sein Schnurrbart, der wäre "Old Style", also altmodisch. "Das könnte man nicht machen." Lichter lehnte beides ab. "Also wenn ich eine lange blonde Perücke kriege, dann mach ich's", scherzte er damals. Seine Antwort: "Nein, dann geh' ich!" Als Abschiedsworte bekam er mit auf den Weg: "Tja, Herr Lichter, schade. Dann werden Sie halt so Regionalliga bleiben. Aber dann sind Sie nichts für die Bundesliga im Fernsehen." Im Interview mit der Zeitschrift "Auf einen Blick" hatte Horst Lichter 2017 schon einmal über das Casting gesprochen. Damals hatte der TV-Star jedoch nicht erwähnt, bei welchem Sender es stattgefunden hatte. Kurz darauf stand Horst Lichter dann für das ZDF vor der Kamera.