Der frühere Nationaltorwart stattet den "Löwen" einen Besuch ab. Die Umstände um die Visite aber erregen Aufsehen. Der frühere deutsche Nationaltorhüter Jens Lehmann hat einem Bericht der Münchner "TZ" deutlich widersprochen. Die Tageszeitung hatte zuvor berichtet, Lehmann habe beim Besuch eines Heimspiels von 1860 München am vergangenen Wochenende sein Auto in einem im Rahmen der Partie abgesperrten Bereich rund um das Grünwalder Stadion abgestellt. Die "tz" berief sich dabei auf Augenzeugen, die dazu berichteten, Lehmann habe an der Absperrung erklärt, er habe einen "Termin bei 1860" und gehöre "da dazu". Fix: FC Bayern verkündet Verpflichtung von Teenager "Höhle der Löwen": Ex-Bundesliga-Trainer tritt in TV-Show auf Kurz darauf hätten mehrere Polizeibeamte an seinem Wagen gestanden und letztlich einen Strafzettel ausgestellt und hinter den Scheibenwischer geklemmt. Lehmann habe der "tz" zufolge anschließend das 2:2 gegen den FC Augsburg II im Stadion verfolgt. Lehmann reagierte auf den Bericht mit einer deutlichen Stellungnahme bei X: "Zu der Lüge aus der tz", begann er seinen Post am Montag. Er habe um 15 Uhr "in der Nähe des Stadions geparkt und wurde von niemandem angesprochen weil da noch gar kein Parkverbot war", schrieb Lehmann weiter. Mehr noch: "Beim Spiel war ich auch nicht." Damit herrscht nun Verwirrung, welche Darstellung nun stimmt: Die des früheren Nationaltorwarts – oder die der tz. Lehmann war in den vergangenen Jahren wiederholt mit Vorfällen abseits vom Fußball aufgefallen. Möglicher Grund für seinen Besuch indes: Lehmann soll Berichten zufolge Interesse an einem Einstieg bei den "Löwen" haben, schon vor der Insolvenz des Klubs wurde vermeldet, der 56-Jährige wolle mit einem Konsortium die Anteile des lange Jahre umstrittenen Investors Hasan Ismaik übernehmen.