Favorit auf die Nachfolge von Julian Nagelsmann als Fußball-Bundestrainer ist Jürgen Klopp. Ex-Nationalspieler Stefan Effenberg bringt nun einen aus der Bundesliga bekannten Österreicher ins Spiel. Ex-Nationalspieler Stefan Effenberg hat in der Debatte um die Nachfolger von Julian Nagelsmann als Fußball-Bundestrainer mit Oliver Glasner einen weiteren Namen ins Spiel gebracht. Er traue dem Österreicher vollauf zu, das Ruder bei der DFB-Elf herumzureißen, schrieb der 57-Jährige in seiner Kolumne für "t-online". "Er hat als Spieler über 400 Erstligapartien bestritten, er kennt das Geschäft in- und auswendig – und hat in seinen bisherigen Stationen bewiesen, was er kann: Talentierte Mannschaften weiterentwickeln", begründete Effenberg seine Idee. Der 51 Jahre alte Glasner hatte zuletzt Crystal Palace zum Triumph in der Conference League geführt, seinen Vertrag bei dem Premier-League-Club aber nicht verlängert. Überdies ist er übereinstimmenden Medienberichten zufolge als neuer Trainer bei Nottingham Forest vorgesehen. Der Verein hatte sich am Freitag von Chefcoach Vitor Pereira und dessen Co-Trainern getrennt. "Ich sage: Er könnte das – und wäre bereit für diese Aufgabe", meinte Effenberg über Glasner als Bundestrainer. Favorit Jürgen Klopp Der frühere Abwehrspieler, der in der Bundesliga den VfL Wolfsburg in die Champions League und Eintracht Frankfurt zum Gewinn der Europa League geführt hatte, wäre der erste ausländische Trainer einer deutschen Fußball-Nationalmannschaft. Als Favorit auf die Nachfolge von Nagelsmann, der nach dem frühen WM-Aus im Sechzehntelfinale gegen Paraguay zurückgetreten war, gilt Jürgen Klopp . Der Deutsche Fußball-Bund und der frühere Meistertrainer des FC Liverpool haben Gespräche bestätigt. Ex-Weltmeister Mats Hummels hatte als WM-Experte bei MagentaTV zudem Pep Guardiola als möglichen Kandidaten genannt. "Ich glaube, dass sowohl Pep Guardiola als auch Jürgen Klopp überall hinpassen – jede Vereinsmannschaft, jede Nationalmannschaft. Die beiden besten Trainer des vergangenen Jahrzehnts, der letzten 17, 18 Jahre in meinen Augen weltweit. Deswegen könnte ich mir beide sehr gut vorstellen", hatte der Weltmeister von 2014 erklärt.