Die Berichte zu Mette-Marits Lungenerkrankung überschlagen sich. Jetzt meldet sich ihr Sohn Marius Borg Høiby zu Wort – scheitert allerdings mit seinem Plan. Noch sitzt er hinter Gittern in der norwegischen Hauptstadt Oslo: Marius Borg Høiby . Der Sohn von Kronprinzessin Mette-Marit befindet sich seit Anfang Februar in Untersuchungshaft, als der Gerichtsprozess gegen ihn begann. Dem 29-Jährigen droht eine Verurteilung in mehreren Anklagepunkten; unter anderem werden ihm Vergewaltigung, Übergriffigkeiten und Drogenmissbrauch vorgeworfen. Während er noch auf sein Urteil wartet, scheint sich der Gesundheitszustand seiner Mutter weiter zu verschlechtern. Mette-Marit: Jetzt steht sie auf einer Warteliste Am Freitag gab der norwegische Königspalast bekannt, dass die 52-Jährige auf der Warteliste für eine Spenderlunge stehe. "Der Fortschritt der Lungenerkrankung der Kronprinzessin ist besorgniserregend. Nach einer umfassenden medizinischen Untersuchung wurde sie nun auf die Warteliste für Patienten gesetzt, die eine Lungentransplantation erhalten, sobald ein geeigneter Spender zur Verfügung steht", zitiert das Königshaus in seiner Mitteilung den beratenden Lungenspezialisten Are Holm vom Rikshospitalet. Nicht sein erster Versuch, freizukommen Ein Umstand, der offenbar auch Sohn Marius in Sorge versetzt. Wie kurz nach der offiziellen Palastmitteilung bekannt wird, hat er einen Antrag auf Haftentlassung gestellt, um seiner Mutter beistehen zu können. Er bittet die Behörden darum, seine Zelle gegen eine elektronische Fußfessel eintauschen zu können. Das bestätigte sein Verteidiger Petar Sekuli dem norwegischen Fernsehsender TV 2. Der Vorschlag von Marius Borg Høiby und seinem Rechtsbeistand: Der 29-Jährige könne ein gemietetes Haus auf dem weitläufigen Schlossgelände auf Skaugum beziehen, wo auch seine Mutter Mette-Marit lebt und derzeit offenbar ihre Erkrankung kuriert. Doch Marius Borg Høiby wird vorerst in U-Haft bleiben. Wie die Polizeianwältin Oda Karterud am Freitagnachmittag TV 2 mitteilte, hat die Staatsanwaltschaft den Antrag abgelehnt. Die Staatsanwaltschaft bestätigte zudem, den Antrag der Verteidiger von Marius Borg Høiby erhalten zu haben. Man habe sich beraten und beschlossen, Mette-Marits Sohn nicht von Amts wegen freizulassen. Der Antrag sei zur weiteren Bearbeitung an das Osloer Amtsgericht weitergeleitet worden. Marius Borg Høiby stammt aus einer vorherigen Beziehung Mette-Marits und ist nicht verwandt mit Kronprinz Haakon. Høiby hat bereits mehrfach versucht, eine Freilassung zu beantragen. Jedes Mal scheiterte er.