Preußen Münster setzt nach dem Abstieg in die 3. Liga auf einen Trainer mit ungewöhnlicher Vita. Wörle bringt Erfahrung aus dem Frauenfußball und einen Aufstiegsrekord mit Absteiger Preußen Münster hat Thomas Wörle als neuen Cheftrainer verpflichtet. Der 44-Jährige war zuletzt beim SSV Ulm tätig und löst Alois Schwartz ab, dessen Vertrag nicht verlängert wurde. Mit Wörle will der Klub binnen drei Jahren in die 2. Bundesliga zurückkehren. Das erste Jahr soll als Übergangsjahr dienen. Sportchef Ole Kittner sagte: "Im ersten Jahr nach einem Abstieg und mit einem neuen Trainer geht es dennoch zunächst darum, sich zu stabilisieren, die Idee des Trainers zu implementieren und ein gutes Team zu werden." Wörle beendete seine Profikarriere aus gesundheitlichen Gründen schon mit 28 Jahren. Von 2010 bis 2019 trainierte er die Frauen des FC Bayern , gewann zweimal die Meisterschaft und einmal den Pokal. Beim SSV Ulm folgten zwei Aufstiege in Folge: 2023 in die 3. Liga, ein Jahr später in die 2. Liga . Wörle sagte: "Die letzten Jahre verliefen sehr erfolgreich, doch nun gilt es, den Abstieg mit all seinen Begleiterscheinungen in die richtigen Bahnen zu lenken."