Ein Motorradfahrer stirbt am Sonntagabend auf der A6 bei Nürnberg nach einer Kollision mit einem SUV. Was die Ermittler bislang über den Unfallhergang wissen. Ein 63-jähriger Motorradfahrer ist am Sonntagabend auf der Autobahn A6 in Kammerstein im Landkreis Roth bei Nürnberg ums Leben gekommen. Er starb, nachdem er mit einem Skoda-SUV zusammengestoßen war. Gegen 18.50 Uhr gingen bei der mittelfränkischen Polizei mehrere Notrufe ein, wie die Beamten in einer Pressemitteilung berichten. Kurz vor der Raststätte Kammersteiner Land, Richtung Amberg, waren ein Auto und ein Motorrad zusammengestoßen. Der Motorradfahrer wurde von der Fahrbahn geschleudert und erlag seinen Verletzungen. Der 39-jährige Fahrer des Skoda-SUV blieb körperlich unverletzt, musste jedoch von Rettungskräften vor Ort betreut werden. Autobahn A6 nach tödlichem Unfall stundenlang gesperrt Die genaue Ursache des Unfalls ist noch ungeklärt. Den bisherigen Erkenntnissen zufolge fuhr der SUV beim Wechsel von der mittleren auf die rechte Fahrspur von hinten auf das Motorrad auf. Im Auftrag der Staatsanwaltschaft wurde ein Gutachter hinzugezogen, der die Polizisten der Verkehrspolizei Feucht bei der Rekonstruktion des Unfalls unterstützen soll. Beide Fahrzeuge wurden sichergestellt. Die A6 Richtung Amberg war nach dem Unfall zunächst für mehrere Stunden vollständig gesperrt. Seit 21.40 Uhr läuft der Verkehr zeitweise einspurig an der Unfallstelle vorbei. Bis die Polizei die Unfallstelle aufgenommen und geräumt hat, müssen Autofahrer weiterhin mit Behinderungen rechnen.