Joachim Löw sieht Deutschland bei der WM 2026 als Titelkandidaten. Doch er benennt einen Schwachpunkt, den es zu verbessern gilt. Ex-Bundestrainer Joachim Löw hat Deutschland bei der WM 2026 als Titelkandidaten eingestuft. Der 66-Jährige lobte die aktuelle Spielergeneration, mahnte aber zugleich mehr Stabilität an. Bei den vergangenen beiden Weltmeisterschaften war das DFB-Team jeweils in der Vorrunde ausgeschieden. Am Montag sagte Löw in Berlin: "Deutschland kann man wieder sehr viel zutrauen – vielleicht auch alles. Deutschland hat mittlerweile in den letzten zwei, drei Jahren auch wieder spielerische Fortschritte erzielt. Es gab ja ein paar Jahre mit Schwierigkeiten, einem Umbruch und so weiter." Nach Rauswurf bei Real Madrid : Europäischer Top-Klub denkt über Xabi Alonso nach "Da muss ich aufpassen": Dortmund-Jungstar Inácio trifft wichtige Karriere-Entscheidung Den Weltmeister-Trainer von 2014 überzeugt dabei vor allem das Personal. Löw sagte: "Spieler wie Florian Wirtz , Jamal Musiala , Kai Havertz , Joshua Kimmich , um nur einige zu nennen, können auf dem höchsten Niveau agieren, das man braucht, wenn man ein Turnier gewinnen will." Doch im Anschluss daran gab Löw eine Einschränkung: "Auf der anderen Seite wird die Mannschaft mit der größten Stabilität im Turnier Weltmeister. Und da kann unsere Mannschaft noch ein bisschen nachlegen." Löw bemängelt Umgang des DFB-Teams mit Rückschlägen Genau diese Stabilität sieht Löw als Knackpunkt. Er beschrieb, was er bei manchen Spielen gedacht habe: "Wir sind überlegen, besser und dominant, aber plötzlich macht der Gegner ein Tor und wir lassen ihn wieder zurück ins Spiel kommen. Das wird ein wichtiges Thema. Eingespielt sind wir insgesamt ganz gut, spielerische Akzente können wir setzen. Stabil zu sein, das macht nachher den Weltmeister. Da müssen wir uns noch verbessern." Das Turnier in den USA, Mexiko und Kanada läuft vom 11. Juni bis 19. Juli. Das Team von Bundestrainer Julian Nagelsmann trifft in der Gruppenphase auf Curaçao, die Elfenbeinküste und Ecuador.