In Wien wurde am Sonntag der ESC-Auftakt gefeiert. Sarah Engels wurde auf dem roten Teppich zum Blickfang. Hinter ihrem Auftritt steckte viel Arbeit. Die große Woche vom Eurovision Song Contest hat begonnen. Am Sonntagabend fand in Wien die Eröffnungsfeier samt rotem Teppich statt. Auch Sarah Engels , die für Deutschland an den Start geht, schritt an den Kameras vorbei. Sie hatte sich für ein auffälliges Kleid in flammendem Rot entschieden – in Anlehnung an ihren ESC-Song "Fire". Im Rahmen der Veranstaltung gab Sarah Engels im ORF-Interview zu, ihr Outfit sei "nicht ganz so gemütlich, wie es aussieht". Beim Gang über den roten Teppich musste sie ihr Kleid wiederholt anheben, um nicht zu stolpern. Gehen sei schwer, Sitzen und auf Toilette gehen gar nicht erst möglich, wie sie der "Bild"-Zeitung erklärte. Doch nicht nur in ihrem Auftritt steckte Arbeit: Drei Stunden habe das komplette Styling im Vorfeld gedauert, weiß "Bild". Und auch für Designerin Jasmin Erbas war der Look viel Arbeit. 300 Stunden habe sie investiert. "Gerade die aufwendige Strukturierung des Organzas mit den vielen eingearbeiteten feinen Stäben ist extrem zeitintensiv, weil jede Bahn einzeln gelegt, fixiert und in Form gebracht werden muss", berichtete die 40-Jährige. Sarah Engels hat sich bei ihrem Outfit von einem anderen Kleid inspirieren lassen, wie sie erzählte: "Ich wollte ein Kleid haben, das angelehnt ist an das Flammenkleid von Katniss Everdeen in 'The Hunger Games'." In dem Hollywoodfilm verkörpert Jennifer Lawrence die Hauptrolle Katniss Everdeen. In einer Szene des Films wird sie auf der Bühne interviewt, dabei trägt sie ein feuerrotes Kleid, dessen Saum Flammen wirft, als sich sie sich um die eigene Achse dreht. Die Szene ist im unten stehenden Video festgehalten. Sarah Engels wird mit ihrem Song "Fire" am Dienstagabend beim ersten Halbfinale des ESC auf der Bühne stehen. Für ihre Fans arbeitet sie laut Medienberichten aber noch an einer Überraschung. Schon zuvor war berichtet worden, dass sie eine neue Version des Liedes performen könnte. So soll sie den Dance-Pop-Track mit einer Piano-Balladen-Version starten, ehe sie in die bekannte Version übergeht. Am Donnerstag folgt dann das zweite Halbfinale, am Samstag schließlich das große Finale. Bei diesem wird sich entscheiden, welcher Act sich den Sieg – und damit den nächsten Austragungsort des ESC sichern kann.