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Laumann warnt bei Lanz: "Das würde die CDU umbringen"

Karl-Josef Laumann warnt bei Lanz vor einer Minderheitsregierung. Dem Kanzler wird ein Trump-Fauxpas attestiert – der sich angeblich leicht beheben ließe. Nordrhein-Westfalens Arbeitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) ruft die Große Koalition zu ihrem ersten Jahrestag zur Ordnung. "Man kann nicht Regierung und Opposition in eins sein. Das hat noch nie funktioniert", kritisierte er bei "Markus Lanz" am Dienstagabend Politiker der SPD , aber auch aus der Union. Spekulationen über eine Vertrauensfrage und Minderheitsregierung erteilte Laumann eine klare Absage. Die könnten seiner Ansicht nach sogar das Ende seiner Partei besiegeln. Die Gäste Karl-Josef Laumann (CDU), NRW-Arbeitsminister Nico Lange , Militärexperte Julius van de Laar , Strategieberater Julia Löhr , Journalistin ("Frankfurter Allgemeine Zeitung") Paul Ronzheimer , Journalist ("Bild") "Das wird ganz sicher für Deutschland nicht gut sein, es wird Europa in Turbulenzen stürzen und es wird für diese CDU (…) – die wird das nicht überleben", zeigte sich Laumann bei "Lanz" sicher. Ähnlich ordnete er einen Bruch der Brandmauer zur AfD ein: "Eine Zusammenarbeit von CDU und AfD würde diese Partei umbringen." "Lanz": Kritik am Kanzler Markus Lanz analysierte in der Talkshow insbesondere die zuletzt lauter gewordene Kritik am Führungsstil von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU). Dabei ging es speziell um dessen Auftritt an einer Schule in Marsberg im Sauerland, der für Verwerfungen mit dem Weißen Haus geführt hat. "Es ist immer ein öffentlicher Auftritt", trat Laumann Erklärungsversuchen entgegen. Merz habe sich vor den Schülern nicht so sehr in der Öffentlichkeit gewähnt. Laumann schien seinem Parteifreund und Weggefährten von über 40 Jahren einen rhetorischen Rückzieher nahezulegen. Wenn man etwas gesagt habe, das man lieber unterlassen hätte, "dann muss man natürlich sehen, dass man das auch wieder ein bisschen relativiert", forderte der Landesminister. Merz hatte bei der Diskussion mit Schülern überraschend deutlich die Regierung von US-Präsident Donald Trump kritisiert. Er warf ihr vor, im Irankrieg keine Exit-Strategie gehabt zu haben und von der iranischen Staatsführung bei den Verhandlungen gedemütigt worden zu sein. Trump hatte Merz daraufhin öffentlich kritisiert. Kurz darauf wurde bestätigt, dass die USA mindestens 5.000 Soldaten aus Deutschland abziehen wollen. Trump-Zölle und Truppenabzug: US-Strafaktion gegen Merz schwächt Europa US-Truppenreduzierung: Wie der Streit zwischen Trump und Merz eskaliert Experte: So kann Merz Trump beruhigen Militärexperte Nico Lange sah bei "Lanz" einen eindeutigen Zusammenhang zur Merz-Schelte. Das dürfe nicht heruntergespielt werden, forderte der ehemalige stellvertretende CDU-Bundesgeschäftsführer und Ex-Leiter des Leitungsstabes im Verteidigungsministerium: "Man hätte das besser vermieden." Merz habe Trump damit eine vorhersehbare Steilvorlage geliefert, meinte auch der Strategieberater und USA-Experte Julius van de Laar. Er sah jedoch einen "relativ leichten" Weg, wie Merz sich wieder mit Trump gut stellen könne. Van de Laar, der einst im Wahlkampf von Barack Obama mitgewirkt hat, empfahl dem Kanzler ein Interview bei Trumps Haussender Fox News. Dort solle Merz seine Äußerungen mit seinem Ärger über steigende Preise für die Bürger entschuldigen und das stärkere Engagement Deutschlands in der Straße von Hormus herausstellen. Da fühlte sich Lanz an einen anderen Trump-Kontrahenten erinnert. "Friedrich Merz könnte von Zohran Mamdani lernen", stimmte van der Laar dem Moderator zu. Dass sich Trump und der New Yorker Bürgermeister öffentlich als "dreckigen Kommunisten" beziehungsweise "Faschisten" beschimpft hatten, hielt sie nicht davon ab, sich kurz darauf bei einem Treffen im Weißen Haus zu verstehen. "Lanz": Warnung an die SPD Militärexperte Lange widersprach der Lesart, dass Merz vor den Schülern einfach mal ehrlich seine Meinung geäußert haben könnte. Zur Ehrlichkeit gehöre das Eingeständnis, dass es für Verhandlungen wie mit dem Iran schlicht keine Erfahrungen gebe. Ein deutscher Bundeskanzler dürfe in so einer Lage nicht nur kommentieren, sondern müsse mitgestalten. Einen ähnlichen unmittelbaren Gestaltungswillen forderte der Militärexperte auch angesichts der US-Drohung, nun möglicherweise doch nicht wie geplant "Tomahawk"-Marschflugkörper in Deutschland zu stationieren. Bessere und billigere Raketen können innerhalb weniger Monate ohne US-Hilfe in Deutschland produziert werden. Dafür müsse aber die schwerfällige europäische Bürokratie überwunden werden, forderte Lange, der sechs Jahre lang das Auslandsbüro der Konrad-Adenauer-Stiftung in Kiew geleitet hat. Ist die Koalition noch zu retten? Ähnlich sieht für Laumann der Weg aus der Vertrauenskrise der deutschen Bundesregierung aus. "Es muss jetzt einfach funktionieren, dass wir das Notwendige tun", forderte der NRW-Arbeitsminister mit Blick auf Gesundheits-, Steuer- und Rentenreform . "Die SPD muss jetzt auch wissen, dass das, was im Koalitionsvertrag steht, auch von uns eingefordert wird", warnte Laumann. Würden die großen Themen vernünftig beantwortet, werde sich die Stimmung in der Bevölkerung verbessern und alle Koalitionspartner davon profitieren. Die politischen Beobachter in der Runde bei "Markus Lanz" setzten hingegen kein großes Vertrauen in den Appell. "Aber das erzählen Sie ja jetzt schon ziemlich lange", warf der stellvertretende "Bild"-Chefredakteur Paul Ronzheimer ein. Dass sich Spitzenpolitiker persönlich angriffen, sei in einer Koalition nicht normal, schon gar nicht nach nur einem Jahr Regierungszeit. Ronzheimer machte dafür auch die Art von Merz verantwortlich, Kursänderungen öffentlich zu verkünden, anstatt sie zunächst mit dem Regierungspartner zu besprechen. "Die SPD wurde davon kalt erwischt, auch die Spitze", sagte der Journalist etwa dazu, dass Merz bei "Caren Miosga" Steuererhöhungen ausgeschlossen hatte. Aussagen wie "Ich habe keine Vollmacht, die CDU umzubringen" zeigten das ganze Drama der aktuellen Situation unter den Christdemokraten. Laut Ronzheimer wurde in CDU-WhatsApp-Gruppen gehöhnt, dass ausgerechnet Merz Trump Planlosigkeit vorgeworfen habe. Julia Löhr von der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" attestierte der Regierung, dass niemand wirklich gut kommunizieren und damit die Regierungsarbeit angemessen verkaufen könne. Zugleich steige die Belastung des Haushalts immer weiter, unter anderem durch den Tankrabatt, der mit der Gießkanne an alle verteilt werde. "Dieses System wird irgendwann an die Wand fahren", warnte die Wirtschaftsexpertin mit Blick auf die Rente . Laumann rechnete bei "Lanz" mit einem späteren Renteneintrittsalter als 67 Jahre. "Da wird es nicht bleiben können", erwartete er.

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