Der Iran hat neue Vorschläge zur Beendigung des Krieges übersandt. Donald Trump zeigt sich unzufrieden. Alle Entwicklungen im Newsblog. Samstag, 2. Mai Trump erklärt US-Kampfhandlungen gegen Iran für "beendet" Am Tag eines Frist-Endes im US-Kongress zum Iran-Krieg hat US-Präsident Donald Trump gegenüber führenden Parlamentariern die Kampfhandlungen gegen die Islamische Republik für "beendet" erklärt. "Die am 28. Februar begonnenen Kampfhandlungen sind beendet", erklärte Trump am Freitag in einem Schreiben an den Sprecher des Repräsentantenhauses, Mike Johnson, und den amtierenden Präsidenten des Senats, Chuck Grassley. Am Freitag lief in den USA eine wichtige Frist zum Iran-Krieg aus, wonach der US-Präsident die Genehmigung des Kongresses einholen muss, um einen Konflikt über 60 Tage hinaus zu verlängern. Ohne Genehmigung ist die US-Regierung einem Gesetz zufolge verpflichtet, den Einsatz zu beenden. Die US-Regierung hielt eine Genehmigung jedoch nicht für nötig: Ein hochrangiger Regierungsvertreter sagte der Nachrichtenagentur AFP am Donnerstagabend, im Sinne des Gesetzes würden die Kämpfe als beendet betrachtet. Es habe seit einer Waffenruhe, die Anfang April begann, keinen Schusswechsel mehr gegeben. Darauf verwies auch Trump in seinem Schreiben: Er habe am 7. April eine zweiwöchige Waffenruhe angeordnet, die "seitdem verlängert" worden sei. "Seit dem 7. April 2026 gab es keinen Schusswechsel zwischen den Streitkräften der Vereinigten Staaten und dem Iran", führte er aus. Freitag, 1. Mai Anwalt: Menschenrechtlerin Mohammadi wegen Herzproblemen im Krankenhaus Die inhaftierte iranische Friedensnobelpreisträgerin Narges Mohammadi ist wegen akuter Herzproblemen in ein Krankenhaus gebracht worden. Nach Angaben ihres Anwalts Mostafa Nili leidet sie seit Längerem an Herzrhythmusstörungen, am Freitag sei sie jedoch plötzlich zusammengebrochen. "Sie hatte starke Schmerzen im Brustbereich und ihr Zustand hat sich dann kritisch verschlechtert", schrieb Nili auf X. Die 54‑Jährige sei daraufhin in ein Krankenhaus in der Stadt Sandschan im Nordwesten Irans gebracht worden. Angesichts der Schwere ihrer Erkrankung benötige sie jedoch die Behandlung durch ihre eigenen Fachärzte, so ihr Anwalt. Trump: Werde keine Kongresserlaubnis für Iran-Krieg einholen Ungeachtet der Gesetzeslage wird US-Präsident Donald Trump sich die Fortsetzung des Iran-Kriegs nicht vom Parlament genehmigen lassen. "Nie zuvor" sei eine solche Genehmigung beantragt worden, sagte er vor Journalisten in Washington . "Warum sollten wir da eine Ausnahme bilden?" Trump betonte, dass er zugleich im Austausch mit dem Kongress stehe. Zum Wochenende läuft theoretisch das Zeitfenster aus, in dem Trump den Krieg führen darf. Dem Gesetz War Powers Resolution von 1973 zufolge darf der Oberbefehlshaber der USA maximal 60 Tage lang die Offensive befehligen. Nach dieser Frist müsste sich Trump die Zustimmung des Kongresses einholen. Trump: Unzufrieden mit jüngstem Vorschlag des Iran In den Bemühungen um ein Ende des Iran-Kriegs ist US-Präsident Donald Trump mit den bisherigen Vorschlägen aus Teheran nicht zufrieden. Angesprochen auf einen neuen iranischen Vorschlag sagte Trump vor Journalisten, der Iran wolle einen Deal machen, aber "ich bin nicht zufrieden damit". Straße von Hormus blockiert: "Unklar, ob man das kompensieren kann" Die Blockade der Straße von Hormus dauert weiter an. Das hat spürbare Folgen für die Wirtschaft – und die dürften noch länger anhalten, warnt eine Ökonomin. Lesen Sie hier das gesamte Interview. Insider: USA vor Schließung ihres Gaza-Zentrums Die US-Regierung von Präsident Donald Trump plant Insidern zufolge eine Schließung ihres militärischen Koordinierungszentrum für den Gazastreifen . Die Aufgaben der Einrichtung in Israel sollen an eine geplante internationale Sicherheitstruppe unter US Führung übergeben werden, sagten mehrere mit dem Vorgang vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters. Das Zentrum dient bislang der Überwachung der Waffenruhe zwischen Israel und der Hamas sowie der Koordinierung von Hilfslieferungen. Nach Auffassung von Kritikern hat die Mission ihre Ziele nicht erreicht. Iran: Neue Vorschläge zur Beendigung des Kriegs Nach stockenden Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran hat Teheran nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Irna einen neuen Vorschlag an die Vermittler in Pakistan übergeben. Die Agentur bezog sich dabei auf eigene Berichte. Irans staatlicher Fernsehsender Irib vermeldete, Außenminister Abbas Araghtschi habe in mehreren Telefonaten seine Amtskollegen in der Region über "neue Initiativen im Zusammenhang mit der Beendigung des Krieges" informiert. Unter den verständigten Amtskollegen seien Minister der Türkei , Ägyptens, Katars, Saudi-Arabiens, des Iraks und Aserbaidschans. Zuvor hatte Araghtschi nach iranischen Angaben am Morgen auch mit der EU-Außenbeauftragten Kaja Kallas telefoniert. Eine Bestätigung aus Pakistan zur Übergabe des neuen Vorschlags lag zunächst nicht vor. Auch über Inhalte der neuen Initiative wurde nichts bekannt. Weißes Haus: Kongress muss Iran-Offensive nicht zustimmen Kurz vor Auslaufen einer wichtigen Frist für die Legitimierung des US-Militäreinsatzes gegen den Iran legt das Weiße Haus Kreisen zufolge die Offensive neu aus. "Im Sinne der War Powers Resolution sind die am Samstag, dem 28. Februar, begonnenen Kampfhandlungen beendet", teilte ein hochrangiger Regierungsbeamter der Deutschen Presse-Agentur mit. Damit wäre das Weiße Haus nach eigener Darstellung nicht an eine gesetzliche 60-Tage-Frist gebunden, in der die USA ohne Zustimmung des Kongresses Krieg führen darf – und Präsident Donald Trump müsste sich danach nicht die Einwilligung des Parlaments einholen. UN: Iran-Krieg löst weltweiten Domino-Effekt bei humanitärer Hilfe aus Der Iran-Krieg bringt nach Angaben einer UN-Sprecherin zunehmend humanitäre Hilfseinsätze in anderen Regionen unter Druck. Die unsichere Lage rund um die Meerenge von Hormus habe Treibstoff- und Frachtkosten erhöht und führe zu Transportverzögerungen, erklärte Carlotta Wolf vom UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR. "Jeder zusätzliche Dollar an Transportkosten bedeutet, dass wir einen Dollar weniger für Geflüchtete haben, oder dass wir weniger Menschen helfen können", sagte Wolf. Kriegsbedingt seien die Frachtraten für Hilfsgüter aus den wichtigsten asiatischen Herkunftsländern um fast 18 Prozent gestiegen. Lieferungen aus dem UNHCR-Versorgungslager in Dubai in das Bürgerkriegsland Sudan seien nun sogar doppelt so teuer. Pentagon wohl von Trump-Ankündigung überrascht Mit seiner Ankündigung, US-Truppen aus Deutschland abziehen zu wollen, hat US-Präsident Donald Trump wohl auch das Pentagon überrascht. Das berichtet "Politico" unter Berufung auf mehrere Verteidigungsbeamte. Demnach war Trumps Beitrag bei Truth Social für sie die erste Information über einen solchen Vorstoß. Sie sollen eilig versucht haben, herauszufinden, ob der Präsident die Abzugsdrohung ernst meint. L esen Sie hier mehr dazu. Gaza-Hilfsflotte legt ungeplant auf Kreta an Rund 30 Boote der sogenannten "Global Sumud Flotilla" mit Gaza-Hilfsgütern sind im Hafen von Ierapetra im Südosten Kretas eingetroffen. Zuvor hatten die Organisatoren auf Anfrage der dpa mitgeteilt, die Flottille habe sichere Gewässer erreicht und formiere sich derzeit neu. Sie sei vollständig bereit, ihre Reise fortzusetzen, "um die illegale Blockade des Gazastreifens zu durchbrechen", hieß es. Israels Außenministerium sagte unterdessen, dass zwei der Aktivisten zu Befragungen nach Israel gebracht würden. Ein Mann werde verdächtigt, Verbindungen zu einer Terrororganisation zu haben. Einem weiterem warf das Außenministerium "illegale Aktivitäten" vor. Details zu den Anschuldigungen wurden in beiden Fällen zunächst nicht genannt. Auch wie genau beide nach Israel gebracht werden sollen, blieb vorerst offen. US-Regierung: Feindseligkeiten mit dem Iran im Sinne des Gesetzes beendet Laut einem hochrangigen US-Regierungsvertreter betrachtet die US-Regierung die am 28. Februar begonnenen Feindseligkeiten mit dem Iran im Sinne des "War Powers Resolution"-Gesetzes als beendet. "Beide Parteien haben sich am Dienstag, dem 7. April, auf einen zweiwöchigen Waffenstillstand geeinigt, der seither verlängert wurde", sagte der Regierungsvertreter. "Seit Dienstag, dem 7. April, hat es keinen Schusswechsel zwischen den US-Streitkräften und dem Iran gegeben." Für US-Präsident Donald Trump läuft am Freitag eine Frist ab. Gemäß der "War Powers Resolution" aus dem Jahr 1973 muss er den Militäreinsatz innerhalb von 60 Tagen beenden oder die Genehmigung des Kongresses einholen. Donnerstag, 30. April Flugabwehr-Geräusche in Teheran gemeldet In der iranischen Hauptstadt Teheran sind wieder Geräusche der Flugabwehr zu hören gewesen. Der staatliche Rundfunk Irib berichtete, die Flugabwehr habe sich in den frühen Abendstunden gegen Kleinstflugkörper gerichtet, deren Herkunft unklar sei. Schon in den vergangenen Tagen gab es Berichte, dass die Flugabwehr in Teheran aktiviert worden war. Im Iran-Krieg gilt derzeit eine Waffenruhe. Diese hatte US-Präsident Donald Trump einseitig und für unbestimmte Zeit verlängert. Verhandlungen zwischen den Kriegsparteien waren in den vergangenen Wochen ins Stocken geraten. Ölpreise steigen – und sinken plötzlich wieder Die Eskalation im Iran-Krieg treibt die Ölpreise erneut nach oben. Im Tagesverlauf verpufft der Schub, der Markt setzt zur Korrektur an. Lesen Sie den ganzen Artikel hier . Trump sucht wohl neuen Ansatz im Iran-Krieg Inmitten festgefahrener Gespräche zwischen Washington und Teheran versucht die US-Regierung unter Präsident Donald Trump Kreisen zufolge einen neuen Ansatz. Ein neues Koordinierungsgremium solle die "Zusammenarbeit zwischen den Vereinigten Staaten und unseren Verbündeten in der Straße von Hormus erleichtern", teilte ein ranghoher Regierungsbeamter der Deutschen Presse-Agentur mit. Konkret soll das "Maritime Freedom Construct" den Informationsaustausch unter den noch nicht genannten Alliierten ermöglichen und "diplomatische sowie wirtschaftliche Maßnahmen abzustimmen", um den Iran im Falle einer weiteren Blockade der Meerenge zu sanktionieren. Welche Länder genau teilnehmen sollen und ob etwa Deutschland angefragt wurde, war zunächst unklar. Das US-Militär solle unterdessen die Seeblockade von Schiffen, die iranische Häfen anlaufen oder verlassen, aufrechterhalten. In den vergangenen Wochen waren die Gespräche zwischen Washington und Teheran ins Stocken geraten. Nur wenige Informationen über Verhandlungen und Vermittlungsversuche waren zuletzt an die Öffentlichkeit gelangt. Es gilt weiterhin eine Waffenruhe, die Trump einseitig und ohne zeitliche Begrenzung verlängert hatte. Die Pattsituation der Kriegsparteien in der Straße von Hormus belastet derweil die Weltwirtschaft: Der Iran blockiert die Meerenge weitestgehend, die USA reagierten darauf mit einer eigenen Blockade. Rohstoffe gelangen kaum auf den Weltmarkt. Iran: US-Armee gehört "auf den Grund unserer Gewässer" Der Iran droht angesichts von US-Überlegungen für neue Militärschläge mit Vergeltung. In einer seiner seltenen Äußerungen ließ der oberste Führer Modschtaba Chamenei erklären, der Iran werde seine Atom- und Raketenkapazitäten zu schützen wissen. "Neunzig Millionen iranische Bürger im In- und Ausland betrachten alle Atom- und Raketenfähigkeiten als nationales Gut und werden sie wie ihre See-, Land- und Luftgrenzen verteidigen", hieß es in einer Rede, die im staatlichen Fernsehen in Teheran verlesen wurde. Zugleich wurden erneut Drohungen gegen die Präsenz der US-Streitkräfte am Persischen Golf ausgesprochen. "Außenstehende, die aus Tausenden Kilometern Entfernung kommen und dort Unruhe stiften, haben keinen Platz unter uns – außer auf dem Grund unserer Gewässer", hieß es. Führende Medien fordern von Israel Zugang zum Gazastreifen Führende internationale Medien haben in einem offenen Brief von der Regierung in Israel Zugang für ihre Berichterstatter zum Gazastreifen gefordert. Seit dem Terrorangriff der islamistischen Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 und dem darauffolgenden Krieg habe Israel internationalen Medien unabhängigen Zutritt zu dem blockierten Küstenstreifen verwehrt, hieß es in einer Mitteilung des Auslandspresseverbands in Israel (FPA), der den Brief veröffentlichte. Der offene Brief ist etwa von Mitgliedern der Chefredaktion der internationalen Nachrichtenagenturen Associated Press, Reuters, Bloomberg, EFE und Agence France Press unterzeichnet. Auch Sven Gösmann hat unterschrieben, Chefredakteur von Deutschlands größter Nachrichtenagentur dpa. Weitere Unterzeichner sind führende Vertreter etwa von "New York Times", "Le Monde", "Frankfurter Allgemeine Zeitung" und "Washington Post". US-Frist für Militäreinsatz im Iran läuft aus Die Uhr für Donald Trump tickt: Bald läuft die Frist aus, in der der US-Präsident auf eigene Faust den Einsatz des US-Militärs gegen den Iran befehligen darf. Danach bräuchte er die Einwilligung des Kongresses – zumindest in der Theorie. Wann genau es so weit ist, ob mit Ablauf des 30. April oder des 1. Mai, ist wegen verschiedener möglicher Zählweisen nicht ganz klar. Mehr zu der Frist lesen Sie hier. Irans Geistlicher Führer: Neues Kapitel für Straße von Hormus Der neue Oberste Führer des Iran, Modschtaba Chamenei, sieht den Beginn einer neuen Ära in der Golfregion. Seit dem Ausbruch des Krieges des Iran mit den USA und Israel am 28. Februar nehme ein neues Kapitel für den Golf und die Straße von Hormus Gestalt an, erklärt Chamenei in einer veröffentlichten schriftlichen Botschaft. Litauen offen für Teilnahme an US-Mission in Straße von Hormus Litauens Präsident Gitanas Nauseda unterstützt eine Beteiligung seines Landes an der US Mission zur Sicherung der Schifffahrt in der Straße von Hormus. Er werde den Vorschlag der USA in Kürze dem nationalen Verteidigungsrat vorlegen, sagt Nauseda auf einer Pressekonferenz in Vilnius . Für einen Einsatz sei zudem ein Mandat des Parlaments erforderlich. Die US-Regierung dringt einem von der Nachrichtenagentur Reuters eingesehenen Dokument zufolge auf internationale Unterstützung für die Mission. Hintergrund sind Sorgen vor langfristigen Störungen der weltweiten Ölversorgung, die die Ölpreise auf den höchsten Stand seit mehr als vier Jahren getrieben haben. Israel stoppt 20 Gaza-Hilfsschiffe – Aktivisten festgenommen Die israelische Marine hat im Mittelmeer mehr als 20 Schiffe einer internationalen Gaza-Hilfsflotte abgefangen und Dutzende Aktivisten festgenommen. Nach Angaben des Außenministeriums in Jerusalem werden rund 175 Aktivisten "friedlich" nach Israel gebracht. Die "Global Sumud Flotilla" sprach dagegen von einem "gewaltsamen Einsatz in internationalen Gewässern". Marinesoldaten hätten mehrere Boote geentert und "systematisch außer Gefecht gesetzt". Der Einsatz erfolgte westlich der griechischen Insel Kreta, die rund 1.000 Kilometer Luftlinie von Israel entfernt liegt. Mit einem Eingreifen war gerechnet worden, der Zeitpunkt und die Entfernung überraschten jedoch. Israelische Medien berichteten, die Flotte sei wegen ihrer Größe früh gestoppt worden. Merz fordert mehr Druck auf Iran – Teheran soll nicht auf Zeit spielen Bundeskanzler Friedrich Merz fordert einen höheren Druck auf den Iran, um die Regierung in Teheran im Streit um das Atomprogramm zum Einlenken zu bewegen. "Vor dem Europäischen Rat in der letzten Woche auf Zypern habe ich dafür geworben, den Sanktionsdruck auf Teheran jetzt noch einmal zu erhöhen", sagte Merz am Donnerstag bei einem Besuch auf dem Truppenübungsplatz im niedersächsischen Munster. Denn die Blockade der Straße von Hormus bedeute massive wirtschaftliche Schäden für alle. "Unsere Botschaft lautet daher: Der Iran muss an den Verhandlungstisch kommen, er muss aufhören, auf Zeit zu spielen, er darf nicht länger die ganze Region und letztendlich die ganze Welt zur Geisel nehmen", sagte Merz. "Das militärische Nuklearprogramm im Iran muss beendet werden, es darf keine Schläge mehr gegen Israel und die Partner in der Region geben." IEA-Chef: Größte Energiekrise der Geschichte bestätigt Der Chef der Internationalen Energieagentur (IEA), Fatih Birol, sieht seine Befürchtung der weltweit größten Energiekrise der Geschichte angesichts des Iran-Kriegs bestätigt. Die aktuellen Ereignisse gäben der IEA leider recht, sagte Birol in Paris . "Die Öl- und Gasmärkte befinden sich in großen Schwierigkeiten. Die Ölpreise lagen, als ich das letzte Mal nachgesehen habe, bei über 120 Dollar, was viele Länder stark unter Druck setzt." Neben Öl und Gas seien auch Düngemittel, die für Entwicklungsländer sehr wichtig sind, sowie Petrochemikalien von Lieferengpässen betroffen. "Unsere Welt steht also vor einer großen energie- und wirtschaftspolitischen Herausforderung", erklärte Birol. Eine der Fragen sei, wie sich diese Energiekrise auf die Energiewirtschaft und darüber hinaus auf Umweltfragen auswirken werde. Die Krise führe zu umfassenden Reaktionen der Länder, was die Wahl der Partner, Technologien und Kraftstoffe betrifft, und es werde sich zeigen, wie sich diese Reaktionen auf die weltweiten Emissionen auswirkten. Birol äußerte sich auf einer Konferenz zur nächsten Weltklimakonferenz COP31 im November im türkischen Antalya . Bericht: USA drängen auf neue internationale Koalition zur Sicherung der Straße von Hormus Angesichts der festgefahrenen Verhandlungen mit dem Iran drängen die USA einem Medienbericht zufolge auf die Bildung einer neuen internationalen Koalition zur Sicherung der Schifffahrt in der Straße von Hormus. Das US-Außenministerium habe seine Botschaften angewiesen, Regierungen weltweit von einer Beteiligung an einem solchen US-geführten Bündnis zu überzeugen, berichtete das "Wall Street Journal" am Mittwoch (Ortszeit) unter Berufung auf ein internes Schreiben des Ministeriums. Dieses Bündnis solle zur diplomatischen Koordination, zum Informationsaustausch und zur Durchsetzung gemeinsamer Sanktionen dienen. Innerhalb der Koalition solle das US-Außenministerium als "diplomatische Einsatzzentrale" fungieren und das für den Nahen Osten zuständige militärische US-Zentralkommando Centcom eine "Echtzeit-Lageerfassung im maritimen Bereich" bereitstellen. Pentagon: Iran-Krieg kostete bislang 25 Milliarden Dollar Der Iran-Krieg hat die Vereinigten Staaten nach Angaben eines hochrangigen Pentagon-Mitarbeiters bislang circa 25 Milliarden US-Dollar (knapp 21,4 Milliarden Euro) gekostet. Dies seien schätzungsweise alle Ausgaben, die seit Beginn der "Operation Epic Fury" (auf Deutsch etwa: "Operation Epische Wut") angefallen seien, sagte Jules W. Hurst III bei einer Anhörung des Repräsentantenhauses. Der größte Teil des Geldes davon sei für Munition aufgewendet worden. Hurst kündigte an, dass das Pentagon über das Weiße Haus einen Nachtragshaushalt beantragen werde, "sobald uns eine vollständige Einschätzung der Kosten des Konflikts vorliegt". Dem Nachrichtenportal "Politico" zufolge hatte Hurst zuvor gesagt, dass die erste Woche des Iran-Krieges elf Milliarden Dollar an Kosten verursacht habe. Deutscher Top-Diplomat packt über Verhandlungen mit Iran aus Der deutsche Spitzendiplomat Wolfgang Ischinger hat über die Schwierigkeiten gesprochen, die er in seiner Zeit als Unterhändler für deutsche Regierungen mit Vertretern des Iran erlebt hat. Dabei warnte er westliche Diplomaten davor, die iranische Seite zu unterschätzen. "Einen schwierigeren Verhandlungspartner als die Iraner habe ich in den ganzen Jahren nicht erlebt", sagte Ischinger nun den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Mehr dazu lesen Sie hier. Iran richtet laut UN seit Kriegsbeginn 21 Menschen hin Der Iran hat seit Beginn des Krieges mit den USA und Israel vor zwei Monaten mindestens 21 Menschen hingerichtet und mehr als 4.000 Personen wegen Vorwürfen der Gefährdung der nationalen Sicherheit festgenommen. Das teilte UN-Menschenrechtskommissar Volker Türk am Mittwoch mit. Mindestens neun Menschen seien im Zusammenhang mit Protesten im Januar exekutiert worden, zehn wegen angeblicher Mitgliedschaft in Oppositionsgruppen und zwei wegen Spionagevorwürfen. "Ich bin entsetzt, dass die Rechte des iranischen Volkes zusätzlich zu den ohnehin schweren Auswirkungen des Konflikts weiterhin auf harsche und brutale Weise von den Behörden beschnitten werden", erklärte Türk. Er forderte die iranischen Behörden auf, alle weiteren Hinrichtungen zu stoppen und willkürlich Inhaftierte freizulassen. Bei regierungsfeindlichen Protesten im Januar töteten die iranischen Behörden Tausende Menschen – es waren die schwersten innenpolitischen Unruhen seit der Islamischen Revolution 1979. Nach Angaben der in Norwegen ansässigen Organisation Iran Human Rights wurden insgesamt mindestens 3.646 Menschen festgenommen, davon mindestens 767 nach Beginn eines Waffenstillstands am 8. April. Viele der Inhaftierten seien verschwunden, gefoltert oder anderweitig misshandelt worden, sagte Türk. Unter den Gefangenen befinde sich auch die Menschenrechtsanwältin Nasrin Sotudeh. Der Gesundheitszustand der Friedensnobelpreisträgerin Narges Mohammadi habe sich nach einem Herzinfarkt verschlechtert. Im Chabahar-Gefängnis im Südosten des Iran hätten Sicherheitskräfte mindestens fünf Menschen getötet, als diese gegen ausbleibende Essenslieferungen protestiert hätten. Trump findet Opec-Ausstieg der Emirate "großartig" Donald Trump gefällt der angekündigte Ausstieg der Vereinigten Arabischen Emiraten aus der Organisation erdölexportierender Länder (Opec). "Ich finde das großartig", sagte er auf einer Pressekonferenz. Der Präsident der Emirate, Präsident Mohammed bin Sajid, sei "sehr klug" und wolle wahrscheinlich seinen "eigenen Weg gehen". Trump begrüßte die Entscheidung: "Ich denke, letztendlich ist es gut, um die Benzinpreise zu senken, die Ölpreise zu senken, alles zu senken", sagte er. Die Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) hatten am Dienstag angekündigt, mit Wirkung zum 1. Mai aus der Organisation erdölexportierender Länder (Opec) und dem weiteren Bündnis Opec+ auszutreten. Experten rechneten ohnehin mit diesem Schritt, da die Emirate mehr produzieren wollen und können als die für sie vorgesehene Quote. Trump behauptete, dass die Opec nun wahrscheinlich Probleme haben werde. Kurz nach Bekanntwerden der Ankündigung gaben die Ölpreise zunächst einen kleinen Teil ihrer Tagesgewinne ab. Der Rückgang währte allerdings nicht lang: Die weiterhin festgefahrenen Verhandlungen zwischen dem Iran und den USA und die fehlende Aussicht auf eine zeitnahe Besserung des Ölangebotes überwogen dann, weswegen die Ölpreise am Ende doch zulegten. Iran droht US-Militär wegen Seeblockade Glaubt man US-Präsident Trump, existiert Irans Marine nicht mehr. Der Republikaner hatte schon vor Wochen behauptet, seine Streitkräfte hätten die iranische Marine ausgelöscht. Doch nun drohte der iranische Marinechef den USA offe mit Vergeltung, sollten US-Truppen sich der Straße von Hormus weiterhin nähern. Der Iran habe die für den Welthandel bedeutende Meerenge geschlossen, zitierte der regierungstreue iranische Fernsehsender Press TV Scharam Irani. "Sollten sie sich weiter nähern, werden wir unverzüglich operative Maßnahmen ergreifen", sagte er über die US-Marine, die Schiffe derzeit daran hindert, iranische Häfen anzusteuern oder aus ihnen auszulaufen. Das iranische Militär werde den Feind bald mit einer Waffe angreifen, "vor der er große Angst hat", kündigte Irani an. Um welche Art von Waffe es sich dabei handeln soll, sagte er nicht. Derzeit gilt zwischen dem Iran und den USA eine Waffenruhe. Bislang haben die Vereinigten Staaten mit ihrer Blockade nach eigenen Angaben 42 Schiffe gestoppt. Dadurch seien dem Iran schätzungsweise mehr als sechs Milliarden US-Dollar an Einnahmen aus dem Ölexport entgangen, sagte der Kommandeur des zuständigen US-Regionalkommandos (Centcom), Admiral Brad Cooper. Trump: Iran-Gespräche laufen telefonisch Donald Trump hat erklärt, dass die Verhandlungen mit dem Iran derzeit telefonisch geführt werden. Man verzichte auf zeitaufwendige persönliche Treffen, auch wenn er diese bevorzuge, sagte Trump am Mittwoch im Weißen Haus. Es sei "lächerlich" 18 Stunden zu fliegen, um am Ende absehbar unbefriedigende Ergebnisse zu erhalten. Zwar habe es Fortschritte gegeben, ein Durchbruch sei aber noch nicht erreicht, sagte er. Eine Einigung werde es nur geben, wenn Teheran vollständig auf Atomwaffen verzichte. Auf die Frage, ob dafür aus seiner Sicht zusätzlicher militärischer Druck nötig werden könnte, zeigte sich Trump unentschieden. "Ich weiß es nicht", sagte er. Das hänge davon ab, wie weit der Iran in den Gesprächen gehe. Nach Informationen des US-Portals "Axios" will Trump den Druck aufrechterhalten. Einen iranischen Vorschlag, zunächst die Seeblockade zu lockern und Gespräche über ein Abkommen zum Atomprogramm später zu führen, lehne er ab. Zugleich bereite sich das US-Militär dem Bericht zufolge auf neuerliche Luftangriffe vor, um die Verhandlungen voranzubringen. Trump habe einen solchen Einsatz bislang jedoch nicht angeordnet. Staatsmedien: Iranische Vertreter reisen vor Fifa-Kongress aus Kanada ab Hochrangige iranische Fußballfunktionäre sind iranischen Staatsmedien zufolge wegen eines Vorfalls bei Einreisekontrollen am internationalen Flughafen von Toronto noch vor Beginn eines Kongresses des Weltfußballverbands Fifa aus Kanada abgereist. Der Präsident des iranischen Fußballverbands (FFIRI), der Generalsekretär und der stellvertretende Generalsekretär "kehrten mit dem ersten Flug in die Türkei zurück, aufgrund des unangemessenen Verhaltens der Einwanderungsbeamten am Flughafen und der Beleidigung eines der ehrenwertesten Organe der iranischen Streitkräfte", berichteten mehrere iranische Medien am Mittwoch, ohne weitere Einzelheiten zu nennen. Kanada hatte 2024 die iranischen Revolutionsgarden (IRGC) als Terrororganisation eingestuft und ihren Mitgliedern die Einreise in das Land verboten. Der FFIRI-Präsident Mehdi Tadsch ist ein ehemaliges Mitglied der Revolutionsgarden. Iranischen Staatsmedien zufolge waren die Funktionäre mit "offiziellen Visa" nach Kanada gereist, bevor sie wieder umkehrten. Die kanadische Regierung erklärte, sie könne sich wegen Datenschutzgesetzen nicht zu Einzelfällen äußern. In einer an die Nachrichtenagentur AFP übermittelten Erklärung bekräftigte Ottawa jedoch, dass "IRGC-Funktionäre in Kanada nicht zulässig sind und in unserem Land nichts zu suchen haben". Trump: USA erwägen Truppenreduzierung in Deutschland Das Verhältnis zwischen Kanzler Merz und US-Präsident Trump galt lange Zeit als gut. Jetzt schlagen die beiden andere Töne an – und Trump eskaliert mit einer Drohung. Mehr dazu lesen Sie hier. Mittwoch, 29. April Wadephul telefoniert mit Rubio Auf seiner Reise nach Marokko hat Bundesaußenminister Johann Wadephul mit US-Außenminister Marco Rubio telefoniert. Das erfuhr t-online aus Delegationskreisen. Beide seien sich einig gewesen, dass es eine schnelle Verhandlungslösung zur Beendigung des Iran-Krieges brauche. Es gebe eine echte Chance auf Bewegung. Voraussetzung: Der Iran müsse bereit sein, dauerhaft auf die Entwicklung von Nuklearwaffen zu verzichten. Um zu diesem Ergebnis zu kommen, könne es erforderlich sein, den Druck auf Iran weiter zu erhöhen. Hierbei wollen Deutschland und die USA weiter zusammenwirken, etwa im Sanktionsbereich. Die beiden Außenminister hätten vereinbart, sich in den kommenden Tagen weiter eng abzustimmen. USA ziehen Pannen-Flugzeugträger ab Die USA reduzieren ihre Militärpräsenz im Nahen Osten: Der Flugzeugträger "USS Gerald R. Ford" soll die Region in den kommenden Tagen verlassen und in die USA zurückkehren. Nach Angaben mehrerer US-Beamter endet damit ein rund zehnmonatiger Einsatz – einer der längsten in der Geschichte moderner US-Flugzeugträger. Mit dem Abzug verliert die US-Marine einen wichtigen Teil ihrer Schlagkraft vor Ort. Derzeit sind noch zwei weitere Flugzeugträger in der Region im Einsatz, die unter anderem eine Blockade gegen Lieferungen aus iranischen Häfen durchsetzen. Die "Ford" war zuletzt im Roten Meer stationiert und hatte wiederholt technische Probleme, zudem kam es zu einem Brand an Bord. Ghalibaf: Trump will Iran "von innen heraus schwächen" Nach neuen Drohungen von US-Präsident Donald Trump gegen den Iran hat Parlamentspräsident Mohammed Bagher Ghalibaf dagegengehalten und in einer Ansprache den Zusammenhalt im Land beschworen. Trump wolle mit medialen Hetzkampagnen, Behauptungen über interne Differenzen und wirtschaftlichem Druck den Iran zur Kapitulation nötigen, sagte Ghalibaf in einer im Staatssender Irib übertragenen Audiobotschaft. Trump plane "das Land von innen heraus zu schwächen" und so einen Zusammenbruch des Systems zu erzwingen, sagte Ghalibaf weiter. Das iranische Volk werde "diese Verschwörung jedoch mit Einheit und Zusammenhalt zunichtemachen". Im Iran hatte es jedoch vor dem Krieg im Winter massive Aufstände gegen das autoritäre Herrschaftssystem der Islamischen Republik gegeben: Der Sicherheitsapparat ging damals brutal gegen die Proteste vor; Tausende Demonstranten wurden getötet. US-Präsident Donald Trump hatte auf seiner Plattform Truth Social ein KI-Bild von sich im schwarzen Anzug, mit Sonnenbrille und Sturmgewehr mit der Aufschrift "No more Mr. Nice Guy" – in etwa: "Jetzt ist Schluss mit lustig" – veröffentlicht. Zurzeit gilt eine Waffenruhe. In der Straße von Hormus belastet eine Art Pattsituation der Kriegsparteien die Weltwirtschaft: Der Iran blockiert die Meerenge weitestgehend, die USA reagieren darauf mit einer Blockade von Schiffen, die iranische Häfen anlaufen oder verlassen. Trump lehnt offenbar Angebot aus Teheran ab US-Präsident Donald Trump besteht offenbar darauf, in den Verhandlungen mit dem Iran über eine Öffnung der Straße von Hormus auch über das Atomprogramm des Regimes zu sprechen. Zuvor hatte Teheran vorgeschlagen, zunächst nur über ein Ende der US-Seeblockade gegen iranische Häfen im Gegenzug für eine Öffnung der Straße von Hormus zu verhandeln. Dies hat Trump nun einem Bericht des Portals "Axios" zufolge abgelehnt. Der Iran hat die Straße von Hormus nach dem Beginn der US-israelischen Angriffe Ende Februar faktisch für die Schifffahrt gesperrt und greift immer wieder Frachter an, die den Seeweg passieren wollen. Etwa 20 Prozent des weltweit gehandelten Rohöls werden durch die Meerenge verschifft. Die Preise für Energie sind in der Folge weltweit gestiegen. Als Reaktion auf die Sperrung der Straße von Hormus blockieren die USA seit 13. April Schiffe, die iranische Häfen verlassen oder ansteuern wollen. Die Seeblockade durch die US-Marine schadet der iranischen Wirtschaft nach Ansicht von Experten bereits spürbar . Mullah-Regime unter Druck: Trumps Schmerzgriff scheint zu wirken Mit der faktischen Sperrung der Straße von Hormus treibt der Iran weltweit die Öl- und Gaspreise in die Höhe. Doch nun gerät auch das Regime in Teheran unter Druck. Lesen Sie den ganzen Artikel hier . Trump postet neues Bild und droht Iran Der US-Präsident Donald Trump hat dem Iran erneut gedroht. Er schrieb auf Truth Social "Der Iran kriegt einfach nichts auf die Reihe. Die wissen nicht, wie man ein Atomabkommen unterzeichnet. Die sollten besser bald zur Vernunft kommen!". Dazu postete er ein Bild, das ihn mit einem Maschinengewehr und zahlreichen Explosionen im Hintergrund zeigt. Darüber steht "No more Mr. Nice Guy". Trump: Iran kurz vor "Zusammenbruch" US-Präsident Donald Trump behauptet, das Regime im Iran stehe kurz vor dem "Zusammenbruch". Das berichtet das Magazin "Politico". Demnach habe der Iran den US-Präsidenten gebeten, die Straße von Hormus "so bald wie möglich" freizugeben, während das Regime die "Frage nach der Staatsführung" diskutiere. Trump erklärte laut "Politico" nicht, wer diese Nachricht auf welchem Weg an ihn herangetragen habe. Trump erwägt wohl monatelange Blockade iranischer Häfen US-Präsident Donald Trump erwägt nach Angaben aus Regierungskreisen eine monatelange Blockade iranischer Häfen. Wie ein ranghoher Vertreter des Weißen Hauses am Mittwoch mitteilte, brachte Trump am Dienstag bei einem Treffen mit Vertretern der Ölindustrie die Möglichkeit ins Spiel, die Blockade um "mehrere Monate" zu verlängern. Die Teilnehmer des Treffens, über das zuerst das US-Nachrichtenportal Axios berichtet hatte, berieten laut einer Mitteilung an die Nachrichtenagentur AFP über "die Maßnahmen, die Präsident Trump ergriffen hat, um die globalen Ölmärkte zu entlasten, und die Maßnahmen, die wir ergreifen könnten, um die derzeitige Blockade bei Bedarf mehrere Monate lang fortzusetzen und ihre Auswirkungen auf amerikanische Verbraucher zu minimieren". Trump treffe sich oft mit Vertretern der Ölindustrie, um deren "Feedback" zur Situation auf den nationalen und internationalen Energiemärkten zu bekommen, erklärte der Regierungsverterter, der nicht namentlicht genannt werden wollte. Am Dienstag habe ein solches Treffen stattgefunden. Neben Finanzminister Scott Bessent waren demnach auch Vizepräsident JD Vance und Trumps Stabschefin Susie Wiles dabei. Der US-Ölkonzern Chevron bestätigte die Teilnahme von Konzernchef Mike Wirth. Insider: USA prüfen Folgen einer einseitigen Siegeserklärung US-Geheimdienste untersuchen Insidern zufolge, wie der Iran auf eine einseitige Siegeserklärung von Präsident Donald Trump in dem seit zwei Monaten andauernden Krieg reagieren würde. Die Analyse erfolge auf Bitte hochrangiger Regierungsvertreter, sagten zwei US-Beamte und eine weitere mit dem Vorgang vertraute Person der Nachrichtenagentur Reuters. Ziel sei, die Folgen eines möglichen US-Rückzugs aus dem Konflikt zu verstehen. Einige Berater fürchten demnach, dass der Krieg bei den Kongresswahlen im Spätherbst zu schweren Verlusten für Trumps Republikaner führen könnte. Früheren Analysen zufolge würde die Führung in Teheran einen US-Abzug nach einer Siegeserklärung als eigenen Triumph werten, sagte einer der Insider. Behielten die USA jedoch eine starke Truppenpräsenz bei, würde der Iran dies eher als Verhandlungstaktik betrachten. Eine Sprecherin des Weißen Hauses erklärte, die USA stünden weiter in Verhandlungen mit dem Iran und ließen sich nicht zu einem schlechten Abkommen drängen. Der Geheimdienst CIA teilte mit, ihm sei die berichtete Einschätzung nicht bekannt. Umfragen zufolge ist der Militäreinsatz bei der US-Bevölkerung sehr unpopulär. In einer in der vergangenen Woche veröffentlichten Erhebung von Reuters/Ipsos gaben nur 26 Prozent der Befragten an, dass der Einsatz die Kosten wert sei. Lediglich 25 Prozent sagten, er habe die USA sicherer gemacht. Militärische Optionen bleiben Insidern zufolge auf dem Tisch, darunter erneute Luftangriffe auf die iranische Führung. Eine Bodenoffensive gelte jedoch als unwahrscheinlicher als noch vor einigen Wochen. Unterdessen hat der Iran die am 8. April begonnene Feuerpause offenbar genutzt, um verschüttete Waffen, Drohnen und Raketenwerfer wieder auszugraben. Die taktischen Hürden für eine Wiederaufnahme des Krieges seien daher nun höher als zu Beginn der Waffenruhe. Dienstag, 28. April Pro-iranische Terrorgruppe droht mit Anschlägen Das Bundesamt für Verfassungsschutz befürchtet bei der pro-iranischen Gruppe Harakat Aschab al-Jamin al-Islamija (HAYI) eine neue Eskalationsstufe in Europa. "Neu ist die Warnung HAYIs, sich nunmehr nicht mehr nur auf 'einfache' Angriffe zu beschränken, sondern langfristig auch gefährlichere Tatmittel einzubeziehen", erklärte die Behörde auf Anfrage des "Handelsblatts" (Dienstagsausgabe). Gemeint ist ein möglicher Übergang von Brandstiftungen zu Anschlägen mit Sprengstoff oder Waffen. Hintergrund sind mehrere Anschläge auf jüdische und US-amerikanische Einrichtungen in europäischen Ländern seit dem 9. März, darunter auch in Deutschland. Zu den Angriffen, insbesondere Brandanschläge, habe sich die Gruppierung HAYI mittels Videos bekannt, erklärte der Verfassungsschutz. Die Taten erfolgten demnach "jeweils in den Nacht- oder frühen Morgenstunden und verliefen bislang ohne Personenschäden". Es seien "vor allem Einrichtungen in den Benelux-Staaten und Großbritannien angegriffen" worden. Der Verfassungsschutz vermutet hinter der Gruppierung ein irakisch-schiitisches Netzwerk. "Die Organisation nutzt unterschiedliche Kanäle aus dem schiitisch-extremistischen und pro-iranischen Bereich in verschiedenen sozialen Medien, um über ihre Aktivitäten zu berichten", erklärte die Behörde. HAYI benenne "zudem neuerdings klar ihre politische Motivation hinter den Taten und drohe offen israelischen Einrichtungen sowie den sogenannten 'Feinden des Islams' in Europa". Rubio: Blockade von Hormus wie "wirtschaftliche Atomwaffe" US-Außenminister Marco Rubio hat die iranische Blockade der Straße von Hormus mit einer "wirtschaftlichen Atomwaffe" verglichen. Iran versuche, die Region zu dominieren, sagte Rubio in einem Interview des TV-Senders Fox News. Er führte die Blockade der Meerenge als Beleg dafür an, dass die Machthaber in Teheran keine Nuklearwaffen besitzen dürften. "Die Straße von Hormus ist im Grunde eine wirtschaftliche Atomwaffe, die sie versuchen, gegen die Welt einzusetzen – und sie geben damit an", sagte er. "Stellen Sie sich vor, wenn diese Leute Zugriff auf eine Atomwaffe hätten, dann würden sie die ganze Region zur Geisel nehmen", sagte der Außenminister, der in Personalunion auch Präsident Donald Trumps Nationaler Sicherheitsberater ist. Rubio wollte sich nicht dazu äußern, wie Trump reagieren wird, falls Teheran auch weiterhin nicht bereit ist, über sein umstrittenes Atomprogramm zu verhandeln. Teheran daran zu hindern, eine Atomwaffe zu bauen, war eines der erklärten Ziele sowohl des aktuellen Kriegs als auch der US-Luftangriffe auf iranische Nuklearanlagen vom vergangenen Juni. Iran wirft den USA wegen der Seeblockade Piraterie vor Angesichts der US-Seeblockade gegen den Iran wirft die Regierung in Teheran den Vereinigten Staaten Piraterie vor. "Dies ist die unverhohlene Legalisierung von Piraterie und bewaffnetem Raub auf hoher See", schrieb der Sprecher des iranischen Außenministeriums, Ismail Baghai, auf der Plattform X. Das US-Militär hatte zuletzt sanktionierte iranische Öltanker auf hoher See abgefangen. Baghai kritisierte, es handle sich um eine "Rückkehr der Piraten – nur dass sie heute mit staatlich ausgestellten Vollmachten operieren". Während die Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran über eine dauerhafte Beilegung des Konflikts stocken, will Washington die Führung in Teheran mittels einer Seeblockade wirtschaftlich in die Knie zwingen. Das US-Militär stoppt dafür Schiffe, die einen iranischen Hafen ansteuern oder aus einem solchen auslaufen. Damit soll der Iran unter anderem von den Einnahmen des Ölexports abgeschnitten werden. Teheran wiederum blockiert weiterhin die strategisch wichtige Straße von Hormus für den internationalen Schiffsverkehr. Die Meerenge ist unter anderem für den Transport von Öl und Gas aus den Staaten des Persischen Golfs von entscheidender Bedeutung für die Weltwirtschaft. USA und Iran streiten bei UN-Atomkonferenz Die USA und der Iran streiten bei einer Konferenz der Vereinten Nationen zum Atomwaffensperrvertrag. Anlass ist die Wahl des Iran zu einem der Vizepräsidenten der Konferenz. Ein US-Vertreter nennt die Wahl eine Beleidigung und "mehr als beschämend". Der Iran habe seine Verachtung für die Verpflichtungen aus dem Vertrag gezeigt. Ein iranischer Vertreter weist die Vorwürfe als "haltlos und politisch motiviert" zurück. Montag, 27. April Trump spricht mit Sicherheitsberatern über iranischen Vorschlag US-Präsident Donald Trump hat nach Angaben des Weißen Hauses am Montag mit seinen führenden Sicherheitsberatern über einen iranischen Vorschlag zur Aufhebung der Blockade der Straße von Hormus gesprochen. Ein entsprechendes Angebot aus Teheran "wird diskutiert", sagte Sprecherin Karoline Leavitt. Ob Trump den Vorschlag annehmen werde, wollte Leavitt nicht sagen. US-Medienberichten zufolge will der Iran die Blockade der strategisch wichtigen Meerenge aufheben, wenn auch die USA dies tun. Erst danach soll über weitere Punkte wie das iranische Atomprogramm verhandelt werden. US-Außenminister Marco Rubio sagte dazu bei Fox News, der Vorschlag entspreche nicht den Forderungen der USA. Wenn Schiffe für die Durchfahrt eine Erlaubnis einholen und Geld bezahlen müssten, "heißt das, dass die Meerenge nicht geöffnet wurde", führte Rubio aus. Die US-Regierung werde "kein System dulden, in dem die Iraner entscheiden, wer die Wasserstraße benutzen darf". "Werden von unserer Seite alles tun": Putin sagt dem Iran Unterstützung zu Kremlchef Wladimir Putin hat Teheran bei einem Treffen mit dem iranischen Außenminister Abbas Araghtschi in Sankt Petersburg die weitere Unterstützung Moskaus zugesichert. Er habe vorige Woche eine Botschaft des obersten Führers Modschtaba Chamenei, Sohn des getöteten Ajatollahs Ali Chamenei, erhalten und könne nur bestätigen, dass Russland und der Iran ihre strategische Partnerschaft fortsetzen, sagte Putin der russischen Nachrichtenagentur Interfax zufolge. Araghtschi sagte laut russischer Übersetzung in der Präsidentenbibliothek der Newa-Metropole, dass die Beziehungen zwischen Teheran und Moskau auf höchstem Niveau seien und weiter gefestigt würden. Er dankte Russland für die Unterstützung. Putin wiederum äußerte die Hoffnung auf baldigen Frieden in der Region. "Wir sehen, wie tapfer und heldenhaft das iranische Volk um seine Unabhängigkeit kämpft, um seine Souveränität", sagte Putin. "Wir werden von unserer Seite alles tun, was in ihrem Interesse liegt und den Interessen aller Völker der Region entspricht, damit der Frieden so schnell wie möglich erreicht werden kann." Kremlsprecher Dmitri Peskow erklärte zu dem Treffen, dass eine Rückkehr zu Kampfhandlungen weder im Interesse Teherans noch im Interesse der Weltwirtschaft sei. Russland sei zudem zur Vermittlung in dem Konflikt bereit. Peskow hatte zuvor auch gesagt, das Gespräch sei wegen der Entwicklungen im Iran und im Nahen Osten von unschätzbarer Wichtigkeit. Israel schickte Iron Dome und Bodentruppen in die VAE Israel hat zu Beginn des Iran-Krieges offenbar eine Batterie des Raketenabwehrsystems Iron Dome in die Vereinigten Arabischen Emirate verlegt. Das berichtete das US-Medium Axios am Sonntag unter Berufung auf israelische und amerikanische Regierungsvertreter. Auch mehrere Dutzend israelische Soldaten seien entsandt worden, um das bodengestützte System zu bedienen. Dem Bericht zufolge ist dies der erste Einsatz des Iron Dome außerhalb Israels und der USA. Die Beziehungen zwischen Israel und den Vereinigten Arabischen Emiraten seien enger denn je. Medien: Iran macht USA Vorschlag zur Öffnung der Straße von Hormus Der Iran hat den USA einem Medienbericht zufolge offenbar einen neuen Vorschlag zur Öffnung der Straße von Hormus und zur Beendigung des Krieges gemacht. Der Plan sei bereits über pakistanische Vermittler übermittelt worden, berichtet das Nachrichtenportal Axios unter Berufung auf einen US-Regierungsvertreter und zwei weitere Insider. Demnach solle zunächst die Seeblockade aufgehoben werden. Verhandlungen über das iranische Atomprogramm würden auf einen späteren Zeitpunkt verschoben. Medien: Irans Außenminister in Russland eingetroffen Der iranische Außenminister Abbas Araghtschi ist iranischen Medienberichten zufolge in Russland eingetroffen. Dort wird er Gespräche mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin führen. Ölpreise steigen erneut wegen stockender Friedensgespräche Die Ölpreise haben am Montag wegen stockender Friedensgespräche zwischen den USA und dem Iran erneut deutlich angezogen. Die Nordseesorte Brent verteuerte sich um gut zwei Prozent auf 107,49 Dollar pro Barrel. Der Preis für die US-Sorte WTI stieg um knapp zwei Prozent auf 96,17 Dollar. Die Hoffnungen auf erneute Friedensbemühungen hatten am Wochenende einen Dämpfer erhalten: US-Präsident Donald Trump sagte eine geplante Reise seiner Gesandten Steve Witkoff und Jared Kushner nach Islamabad ab, obwohl der iranische Außenminister Abbas Aragtschi bereits in Pakistan eingetroffen war. Trump forderte den Iran danach auf, bei Verhandlungsbedarf den Kontakt zu suchen. Einem Medienbericht zufolge hat das Land nun einen neuen Vorschlag zur Öffnung der Straße von Hormus und zur Beendigung des Krieges gemacht. Der Plan sei bereits über pakistanische Vermittler übermittelt worden, berichtete das Nachrichtenportal Axios unter Berufung auf einen US-Regierungsvertreter und zwei weitere Insider. Die Regierung in Teheran hat die strategisch wichtige Straße von Hormus weitgehend gesperrt, während Washington eine Blockade gegen iranische Häfen verhängt hat. Der Schiffsverkehr in der Region bleibt stark eingeschränkt. Bereits in der Vorwoche hatten Brent und WTI mit einem Plus von fast 17 beziehungsweise 13 Prozent die größten wöchentlichen Gewinne seit Kriegsbeginn verzeichnet. Angesichts der geringeren Fördermenge im Nahen Osten hob die US-Investmentbank Goldman Sachs ihre Ölpreis-Prognosen für das vierte Quartal an. Die Großbank erwartet nun einen Preis von 90 Dollar pro Barrel für Brent und 83 Dollar für WTI. Die wirtschaftlichen Risiken seien größer, als das Basisszenario für Rohöl allein vermuten lasse, erklärten Analysten. Gründe dafür seien ungewöhnlich hohe Preise für raffinierte Produkte sowie die Gefahr von Engpässen. Die Experten gehen davon aus, dass sich die Exporte der Golfstaaten durch die Straße von Hormus erst bis Ende Juni normalisieren werden. Libanon meldet 14 Tote bei israelischen Angriffen Bei israelischen Angriffen im Libanon werden nach Angaben des dortigen Gesundheitsministeriums 14 Menschen getötet und 37 verletzt. Unter den Todesopfern seien zwei Kinder. Israelischen Angaben zufolge kommt zudem ein Soldat der eigenen Streitkräfte ums Leben. Ein Sprecher des israelischen Militärs erklärt auf der Plattform X, die radikal-islamische Hisbollah-Miliz verletze die geltende Waffenruhe. Israel werde dagegen vorgehen. Das Militär fordert die Bewohner von sieben Ortschaften nördlich des Litani-Flusses auf, sich nach Norden und Westen in Sicherheit zu bringen. Die Orte liegen außerhalb der von israelischen Truppen besetzten Pufferzone im Südlibanon. Sonntag, 26. April Putin empfängt iranischen Außenminister in Moskau Der iranische Außenminister Abbas Araghtschi wird am Montag zu Gesprächen in Moskau erwartet. Kremlsprecher Dmitri Peskow bestätigte im Gespräch mit russischen Staatsagenturen, dass sich Präsident Wladimir Putin mit Araghtschi treffen wolle. Weitere Details nannte er nicht. Kurz zuvor hatte auch das Außenministerium in Moskau den bevorstehenden Besuch gemeldet. Moskau und Teheran sind strategische Verbündete, allerdings ist Russland nicht bereit, den Partner im aktuellen Konflikt mit den USA militärisch zu unterstützen. In erster Linie erhält Teheran diplomatische Rückendeckung aus dem Kreml. Am Sonntag war Araghtschi für einen Kurzbesuch nach Islamabad gereist, um erneut iranische Bedingungen für eine Beendigung des Krieges an pakistanische Vermittler zu übermitteln, wie die Nachrichtenagentur Tasnim berichtete. Unklar ist weiter, wann und ob es eine neue Verhandlungsrunde mit den USA in Pakistan geben wird. Trump zu Iran: Wenn sie reden wollen, sollen sie anrufen US-Präsident Donald Trump fordert den Iran auf, bei Verhandlungsbedarf den Kontakt zu suchen. "Wenn sie reden wollen, können sie zu uns kommen oder uns anrufen", sagte Trump dem Sender Fox News. "Wissen Sie, es gibt ein Telefon. Wir haben schöne, sichere Leitungen." Der Iran wisse, was für ein Abkommen nötig sei. "Es ist ganz einfach, sie dürfen keine Atomwaffen haben, sonst gibt es keinen Grund für ein Treffen." Eine Stellungnahme der Regierung in Teheran liegt zunächst nicht vor. Irans Außenminister reist wieder nach Pakistan Einen Tag nach seiner Abreise aus Islamabad ist der iranische Außenminister Abbas Araghtschi laut Staatsmedien in die Hauptstadt Pakistans zurückgekehrt, das in den Bemühungen um ein Ende des Iran-Kriegs vermittelt. Laut der staatlichen iranischen Nachrichtenagentur Irna traf Araghtschi am frühen Sonntagabend (Ortszeit) nach einem Kurzbesuch im Oman wieder in Pakistan ein. Der iranische Außenminister war am Samstag nach Gesprächen mit pakistanischen Regierungsvertretern aus Islamabad abgereist. Daraufhin sagte US-Präsident Donald Trump eine Reise seiner Unterhändler Steve Witkoff und Jared Kushner zu möglichen neuen Verhandlungen in Islamabad kurzfristig ab. Irans Außenminister berät in Oman über Nahost-Krieg Der iranische Außenminister Abbas Araghtschi hat bei Gesprächen im Oman über die Sicherheit in der Straße von Hormus und eine diplomatische Beilegung des Konflikts mit den USA beraten. Bei dem Treffen mit Sultan Haitham bin Tarik al-Said in Maskat bezeichnet Araghtschi die US-Militärpräsenz in der Region als eine Ursache für Unsicherheit und Spaltung, wie das iranische Außenministerium mitteilt. Er habe zudem einen regionalen Sicherheitsrahmen ohne Einmischung von außen gefordert. Oman hat in der Vergangenheit wiederholt zwischen dem Iran und den USA vermittelt. Palästinenser: Vier Tote bei israelischen Angriffen im Gazastreifen Bei Angriffen des israelischen Militärs im Gazastreifen sind nach palästinensischen Angaben mindestens vier Menschen getötet worden. Ein Mensch sei bei einem Luftangriff in der Nähe des Dorfes Al-Mughraka ums Leben gekommen, teilten örtliche Rettungskräfte am Sonntag mit. Zwei weitere Menschen seien durch israelischem Beschuss mit Schusswaffen und Panzern in der Nähe von Gaza-Stadt umgekommen. In Chan Junis im Süden hätten israelische Soldaten eine 40-jährige Frau erschossen. Das israelische Militär erklärte, es habe keine Kenntnis von einem Angriff in Chan Junis zum Zeitpunkt des gemeldeten Vorfalls. Die anderen Angriffe würden untersucht. Weiter teilte das Militär mit, es habe seit Freitag mehrere Kämpfer der Terrororganisation Hamas im Gazastreifen angegriffen und getötet. Die Gewalt in dem Küstengebiet hält trotz einer im Oktober 2024 vereinbarten Waffenruhe an. Fast täglich kommt es zu israelischen Angriffen auf Palästinenser. Israel und die mit dem Iran verbündete Hamas werfen sich gegenseitig Verstöße gegen die Waffenruhe vor. Seit Inkrafttreten der Waffenruhe wurden nach Angaben lokaler Rettungskräfte mindestens 800 Palästinenser getötet, zugleich wurden dem israelischen Militär zufolge vier Soldaten von palästinensischen Extremisten getötet. Nouripour zu Gespräch über Iran-Krieg in Saudi-Arabien Bundestagsvizepräsident Omid Nouripour (Grüne) ist zu Gesprächen über die Folgen des Iran-Krieges und mögliche Wege aus der Krise nach Saudi-Arabien geflogen. Wie ein Mitarbeiter sagte, landete er in der Hauptstadt Riad, wo ihn unter anderem der saudische Außenminister Adel al-Jubair empfangen will. Geplant sei zudem ein Treffen mit dem Vorsitzenden des jemenitischen Präsidialrats, Raschad al-Alimi, teilte Nouripours Büro mit. Im Mittelpunkt stehe dabei der Austausch über den Konflikt mit den Huthi-Rebellen. Den Angaben zufolge wird der Bundestagsvizepräsident auch die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) besuchen. In Abu Dhabi sei neben anderen Terminen auch ein Austausch mit dem Industrieminister, Sultan Ahmed Al Jaber, geplant. US-Militär fängt iranisches Schiff ab Das US-Militär hat nach eigenen Angaben einen mit Sanktionen belegten Frachter der iranischen "Schattenflotte" abgefangen. Das Schiff sei im Arabischen Meer von einem Helikopter des Zerstörers "USS Pinckney" gestoppt worden und werde zurück in Richtung Iran eskortiert, teilte das US-Regionalkommando Centcom auf der Plattform X mit. Das abgefangene Schiff, die "M/V Sedan", gehört demnach zu den 19 Frachtern, die am Freitag mit Sanktionen des US-Finanzministeriums belegt wurden. Die Sanktionen zielen auf die sogenannte Schattenflotte des Iran ab, die nach US-Angaben von zentraler Bedeutung für Teherans Einnahmen aus dem Öl- und Gasexport ist. Samstag, 25. April Israel befiehlt massive Angriffe auf Hisbollah Die israelische Regierung hat das Militär angewiesen, Ziele der radikal-islamischen Hisbollah-Terrororganisation im Libanon massiv anzugreifen. Weitere Details sind in einer Mitteilung des Büros von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu nicht genannt worden. Zuvor sind nach Angaben der staatlichen libanesischen Nachrichtenagentur vier Menschen bei israelischen Angriffen im Südlibanon getötet worden. Die israelische Armee hat ihrerseits Raketenbeschuss der Hisbollah auf Israel gemeldet. Die anhaltenden Gefechte haben die Waffenruhe zwischen den Konfliktparteien auf die Probe gestellt. Iranischer Außenminister will erneut nach Pakistan Der iranische Außenminister Abbas Araghtschi wird einem Medienbericht zufolge nach seinem Aufenthalt im Oman voraussichtlich erneut das Vermittlerland Pakistan besuchen. Danach werde er nach Russland weiterreisen, meldet die iranische Nachrichtenagentur Mehr. Trump sagt Gespräche in Pakistan ab Der US-Sondergesandte Steve Witkoff und Jared Kushner, Schwiegersohn von US-Präsident Trump, werden nicht zu neuen Verhandlungen mit dem Iran nach Pakistan fliegen. Das sagte Trump dem TV-Sender Fox News. Er habe den beiden Unterhändlern gesagt: "Ihr werdet nicht wieder 18 Stunden fliegen, um nur herumzusitzen." Zuvor war der iranische Außenminister Abbas Araghtschi aus Pakistans Hauptstadt Islamabad abgereist. Lesen Sie hier mehr über die Absage der Iran-Gespräche. Iranischer Außenminister reist aus Pakistan ab Der iranische Außenminister hat Pakistan wieder verlassen. Abbas Araghtschi sei am Samstagabend (Ortszeit) nach ganztägigen Verhandlungen mit seiner Delegation abgereist, teilten pakistanische Beamte der Nachrichtenagentur AP mit. Offenbar kommt es nun nicht zu einer Gesprächsrunde mit Donald Trumps Sondergesandten Steve Witkoff und seinem Schwiegersohn Jared Kushner, die sich noch auf dem Weg nach Islamabad befinden. Zuvor hatte sich Araghtschi in Islamabad mit Premierminister Shehbaz Sharif und dem mächtigen Armeechef Feldmarschall Asim Munir getroffen und "die grundsätzlichen Positionen" des Iran erläutert, hieß es in einer Erklärung auf dem offiziellen Telegram-Kanal des Ministers. Vor ihrer Abreise hat die Delegation den pakistanischen Vermittlern ihre offizielle Liste mit Forderungen zur Beendigung des US-israelischen Krieges übergeben, berichtete "Al Jazeera". Ein iranischer Diplomat in Islamabad sagte der Nachrichtenagentur Reuters zu den Vorbehalten Teherans gegenüber den US-Positionen: "Grundsätzlich wird die iranische Seite keine Maximalforderungen akzeptieren." Iranischer Präsident ruft Bevölkerung zum Stromsparen auf Der iranische Präsident Massud Peseschkian hat die Bevölkerung angesichts massiver Versorgungsengpässe zum Stromsparen aufgerufen. Laut der Nachrichtenagentur Mehr sagte Peseschkian, der Konsum müsse eingeschränkt werden. "Zu Hause sollten statt zehn Lampen nur zwei eingeschaltet sein – was spricht dagegen?" Peseschkian begründete die Krise primär mit militärischen Angriffen der USA und Israels auf die nationale Infrastruktur sowie einer "Belagerung". Damit bezieht er sich auf die US-Blockade iranischer Häfen. Eine unabhängige Schadensbilanz zu den behaupteten Treffern an Energieanlagen liegt jedoch bisher nicht vor. Fachleute der Internationalen Energieagentur (IEA) und unabhängige Analysten weisen darauf hin, dass die Ursachen der Krise vielschichtig sind. Demnach gelten seit Jahren eine marode Infrastruktur, staatlich subventionierte Niedrigpreise und gravierende Managementfehler als Haupttreiber des Energiemangels. Iran prahlt mit Raketenreserven Der Iran verfügt nach Darstellung des Verteidigungsministeriums weiterhin über einen erheblichen Teil seiner Raketenkapazitäten, die im bisherigen Konfliktverlauf mit den USA und Israel nicht zum Einsatz kamen. Wie Ministeriumssprecher, General Resa Talaie-Nik, laut der Nachrichtenagentur Tasnim weiter erklärte, setzt die heimische Rüstungsindustrie ihre Arbeit trotz der Schäden an einigen Produktionszentren sowohl sichtbar als auch unsichtbar fort. Die Produktionslinien seien über das Land verteilt. Demnach arbeiten rund 900 Unternehmen mit den Streitkräften und dem Verteidigungsministerium zusammen. Talaie-Nik gab an, dass der Iran derzeit mehr als 1.000 Waffentypen, darunter Raketen, Drohnen und militärische Ausrüstungen, im Land herstellt. Eine unabhängige Überprüfung der Angaben ist derzeit nicht möglich. Auch die Größe der tatsächlich noch einsatzfähigen Raketen- und Drohnenbestände ist ebenso unklar wie die aktuelle Produktionsrate in der Rüstungsindustrie. Minenjagdboot wird binnen Tagen ins Mittelmeer verlegt Das Minenjagdboot "Fulda" der Deutschen Marine soll samt Besatzung in den kommenden Tagen ins Mittelmeer verlegt werden. "Damit erfolgt eine Vorausstationierung für eine mögliche Beteiligung der Bundeswehr an einem multinationalen Einsatz zur Sicherung der Straße von Hormus", teilte eine Sprecherin des Verteidigungsministeriums auf Anfrage mit. Durch diesen Schritt werde Zeit gespart, um die Fähigkeiten der "Fulda" schnell in den Einsatz zu bringen, sobald die durch die Bundesregierung dafür bestimmten Voraussetzungen erfüllt seien. Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) hatte zuvor der "Rheinischen Post" gesagt: "Wir werden einen Minensucher ins Mittelmeer verlegen und ihm ein Führungs- und Versorgungsschiff zur Seite stellen." Pistorius betonte gegenüber der Zeitung, Voraussetzung für einen Einsatz sei zuallererst ein Ende der Kampfhandlungen im Krieg der USA und Israels mit dem Iran. Zudem erinnerte er daran, dass ein solcher Einsatz nur mit einem Mandat des Bundestags möglich sei. Mit Blick auf die Rechtsgrundlage für einen solchen Einsatz nannte Pistorius es eine "angemessene und denkbare Option", das EU-Mandat für die Marinemission "Aspides" im Roten Meer zu erweitern. "Ein UN-Mandat wäre sicher besser, ist aber im Augenblick nicht wahrscheinlich." Deutschland ist regelmäßig mit einem Minenjagdboot beziehungsweise einem Führungs- und Versorgungsschiff im Minenabwehrverband 1 der Nato vertreten, der hauptsächlich vor den Küsten Nordeuropas unterwegs ist. Die übliche Besatzungsstärke eines Minenjagdbootes liegt zwischen 40 und 45 Personen. Insider: Iran hat seine Positionen an USA übermittelt Der iranische Außenminister Abbas Araghtschi hat Insidern zufolge dem Vermittler Pakistan in Islamabad die Forderungen der Teheraner Führung übermittelt. Dabei habe er auch iranische Vorbehalte gegen Forderungen der USA angebracht, sagt ein an den Gesprächen beteiligter pakistanischer Insider am Samstag der Nachrichtenagentur Reuters. Araghtschi war am Freitag in der pakistanischen Hauptstadt eingetroffen, wo bereits vor zwei Wochen eine erste Verhandlungsrunde über ein Kriegsende stattgefunden hat. Iranischen Angaben zufolge ist aber diesmal kein direktes Treffen mit US-Vertretern geplant. Für die US-Regierung sollen der Sondergesandte von Präsident Donald Trump, Steve Witkoff, und Trumps Schwiegersohn Jared Kushner am Samstag nach Islamabad reisen. Erste Auslandsflüge starten wieder in Teheran Der internationale Flughafen in Teheran hat Auslandsflüge wieder aufgenommen. Die staatliche Nachrichtenagentur Irna und der Staatssender Irib bestätigten den Abflug der ersten Maschinen vom Imam-Khomeini-Flughafen nach Istanbul (Türkei), Maskat (Oman) und Medina (Saudi-Arabien). Insbesondere die Verbindung nach Medina ermöglicht gläubigen Muslimen wieder die Pilgerreise in die heilige Stadt Mekka. Zuvor war der iranische Luftraum für den zivilen internationalen Verkehr faktisch gesperrt, nachdem am 28. Februar direkte militärische Auseinandersetzungen zwischen den USA, Israel und dem Iran ausgebrochen waren. Westliche Fluggesellschaften umflogen die Region seitdem weiträumig. Die Wiedereröffnung folgt nun auf eine Waffenruhe zwischen den USA und dem Iran, die am 8. April 2026 unter Vermittlung Pakistans vereinbart wurde. Bereits am 20. April gab die iranische Luftfahrtbehörde den Flughafen in Maschhad im Nordosten des Landes für internationale Verbindungen frei. Dies sollte das Drehkreuz in Teheran entlasten. Trotz der Öffnung meiden europäische Fluggesellschaften wie die Lufthansa Group den iranischen Luftraum weiterhin. Als Gründe werden die instabile Lage im Nahen Osten und eine erhöhte Gefährdung der zivilen Luftfahrt angegeben. Außenminister des Iran beginnt Krisendiplomatie in Pakistan Der iranische Außenminister Abbas Araghtschi hat in Pakistan Gespräche für eine Beilegung des Konflikts mit den USA aufgenommen. Laut Angaben des Staatssenders Irib traf sich Araghtschi in Islamabad mit dem pakistanischen Verteidigungsminister, Feldmarschall Asim Munir, der eine Schlüsselrolle in den Vermittlungen spielt. Im weiteren Verlauf werden die US-Sondergesandten Steve Witkoff und Jared Kushner ebenfalls zu Gesprächen in Pakistan erwartet. Laut dem iranischen Außenamtssprecher Ismail Baghaei ist bislang jedoch kein Treffen mit der amerikanischen Seite geplant. Trotz Waffenruhe: Sechs Tote bei israelischen Luftangriffen Trotz der Verlängerung der Feuerpause sind bei israelischen Angriffen im Libanon am Freitag nach libanesischen Angaben sechs Menschen getötet worden. Zwei weitere Menschen seien bei israelischen Luftangriffen im Südlibanon verletzt worden, teilte das Gesundheitsministerium in Beirut mit. Die israelische Armee hatte zuvor erklärt, sie habe sechs Hisbollah-Kämpfer bei einem Feuergefecht im südlibanesischen Dorf Bint Dschbeil getötet. "Die Luftangriffe des israelischen Feindes auf den Südlibanon heute, am 24. April, führten zum Märtyrertod von sechs Bürgern und zur Verwundung von zwei weiteren", erklärte das Ministerium in einer Stellungnahme. Den Angaben zufolge wurden zwei der Menschen in Wadi al-Hudschair getötet, zwei weitere in Tulin und je einer in Srifa und Jater – alle Orte liegen im Südlibanon. Ob die vom libanesischen Gesundheitsministerium gemeldeten Toten in Verbindung mit den von der israelischen Armee gemeldeten tödlichen Angriffen standen, war zunächst nicht klar. Seit Beginn des Krieges im Libanon am 2. März 2026 sind nach Angaben des Gesundheitsministeriums 2.491 Menschen bei israelischen Angriffen getötet worden. Freitag, 24. April USA wollen "Lebensader des Iran" treffen Die US-Regierung will den wirtschaftlichen Druck auf den Iran mit weiteren Sanktionen erhöhen. Das US-Finanzministerium belegte die chinesische Ölraffinerie Hengli wegen ihrer umfassenden Geschäfte mit Teheran mit Sanktionen, wie es in einer Mitteilung des Ministeriums hieß. "Unabhängige Raffinerien mit Sitz in China spielen weiterhin eine entscheidende Rolle bei der Aufrechterhaltung der iranischen Ölwirtschaft, und Hengli ist einer der größten Abnehmer von Rohöl und anderen Erdölprodukten aus dem Iran", teilte das Ministerium mit. Hengli habe iranisches Erdöl im Wert von mehreren Milliarden Dollar gekauft. Es handele sich um die zweitgrößte derartige Raffinerie in ganz China. Zusätzlich verhängte das Ministerium Sanktionen gegen etwa 40 Reedereien und Schiffe, die laut Mitteilung als Teil der iranischen Schattenflotte operieren. Sie stellen demnach eine "finanzielle Lebensader" für die Führung in Teheran dar. Die Sanktionen sehen vor, dass Vermögenswerte eingefroren werden und es US-Bürgern untersagt ist, mit den betroffenen Firmen Geschäfte zu machen. Witkoff und Kushner reisen für Iran-Gespräche nach Pakistan Im Bemühen um eine Beendigung des Iran-Krieges reisen der US-Sondergesandte Steve Witkoff und der Schwiegersohn von US-Präsident Donald Trump, Jared Kushner, nach Pakistan zu Verhandlungen mit Vertretern Teherans. Beide fliegen am Samstagmorgen (Ortszeit Washington) ab, wie US-Regierungssprecherin Karoline Leavitt sagte. Ihr zufolge bat Teheran um die Gespräche. Laut dem Sender CNN und dem Nachrichtenportal "Axios" sollen sich die beiden US-Vertreter mit dem iranischen Außenminister Abbas Araghtschi treffen. Dieser hatte zuvor mit pakistanischen Vermittlern telefoniert und dabei über "regionale Entwicklungen und Themen in Verbindung mit der Waffenruhe" gesprochen. CNN zufolge reist US-Vizepräsident JD Vance nicht nach Pakistan, da der iranische Parlamentspräsident Mohammed Bagher Ghalibaf nicht an den Gesprächen teilnehme. Ghalibaf werde im Weißen Haus als Spitze der iranischen Delegation und damit als Pendant von Vance angesehen, hieß es. Israel meldet Drohnenbeschuss der Hisbollah Trotz der Verlängerung der Feuerpause im Krieg zwischen Israel und der libanesischen Hisbollah bleibt die Lage unruhig. Israels Armee meldete am Nachmittag einen Drohnenangriff der vom Iran unterstützten Miliz auf Israel. Das Fluggerät sei abgeschossen worden, ehe es Israel erreicht habe. In mehreren Gegenden im Norden des Landes wurden dennoch Warnsirenen ausgelöst. Mit Sprengstoff beladene Drohnen der Hisbollah seien zudem in der Nähe eines israelischen Soldaten im Südlibanon detoniert, teilte Israels Armee weiter mit. Es habe keine Verletzten in den Reihen des israelischen Militärs gegeben. Israels Armee sprach von einem "eklatanten Verstoß gegen die Waffenruhe-Vereinbarung". Auch die Hisbollah warf Israel erneut vor, das Abkommen verletzt zu haben. Israels Armee forderte derweil die Einwohner des südlibanesischen Orts Deir Amas, von wo aus die Hisbollah Geschosse abgefeuert habe, zur Flucht auf. Für das Gebiet hatte das israelische Militär bereits während des Krieges einen Fluchtaufruf veröffentlicht. Zuletzt waren einige Einwohner dorthin zurückgekehrt. Libanesische Sicherheitskreise bestätigten am Nachmittag einen israelischen Luftangriff dort. Berichte über Opfer gab es zunächst nicht.