Die erste Runde des DSDS-Recalls bringt deutliche Unterschiede auf die Bühne. Das führt neben Kritik durch die Jury auch zu Unmut gegenüber Menowin Fröhlich. Bei DSDS wird weiter ausgesiebt. Im Europa-Park Rust startete am Dienstag die nächste Runde für die 30 verbliebenen Kandidaten, die jedoch Ernüchterung auslöste: Die Leistungen der Superstar-Anwärter enttäuschten die Juroren – und Menowin Fröhlich wurde zur Zielscheibe seiner Konkurrenten. Das Konzept der Recall-Runde sah vor, dass jeweils fünf Kandidaten gemeinsam vor der Jury auftreten mussten. Den Auftakt machte Menowin Fröhlich mit seiner Gruppe und dem Song "Ordinary" von Alex Warren. Fröhlich, der es bereits 2005 bei DSDS bis ins Finale geschafft hatte, hatte sich vorgenommen, dem Lied eine eigene Note zu geben. Sein Auftritt verlief jedoch nicht fehlerfrei. Einige Töne saßen nicht, zudem vergaß er Teile des Textes. Bohlen urteilte entsprechend deutlich: "Für ihn war das die völlig falsche Nummer!" Dennoch reichte es für Menowin, da die anderen Mitglieder seiner Gruppe schwächer abschnitten – er wurde als einziger direkt in die nächste Runde geschickt. "Du Sack hast wenigstens alles gegeben" Das löste bei einigen Mitbewerbern Unmut aus. Einer der Kandidaten kritisierte: "Wer drei Viertel vom Text vergisst und seine Einsätze nicht drin hat, bietet nicht das, was ich von dieser Show kenne." Bohlen bewertete Menowins Leistung dennoch positiv genug und sagte: "Du Sack hast wenigstens alles gegeben und hattest schöne Phrasierungen am Ende." Am Ende des Tages reduzierte die Jury die Teilnehmerzahl von 30 auf 15. Für die verbliebenen Kandidaten ging es unmittelbar weiter: In kleineren Gruppen oder Duetten mussten sie erneut antreten. Wie diese Runde ausgeht, wird erst in der nächsten Folge von "Deutschland sucht den Superstar" gezeigt.