Kriminalität: Einbruch in Gerätehaus: Polizei prüft Verbindung zu Unfall
Feuerwehrleute stellen am Montagmorgen Einbrecher in Fehrbellin – kurz danach überschlägt sich ein Wagen auf der A24. Wie nun bekannt wurde, vermutet die Polizei einen Zusammenhang.
Nach einem Einbruch in ein Feuerwehrgerätehaus in der Nähe von Neuruppin am Montagmorgen, vermutet die Polizei einen Zusammenhang zu einem weiteren Fall, wie eine Sprecherin der Polizei mitteilte. Den Angaben zufolge handelt es sich dabei um einen Unfall, der sich kurze Zeit später auf der Autobahn A24 zwischen Fehrbellin im Landkreis Ostprignitz-Ruppin und Kremmen ereignete. Dieser könnte mit dem Einbruch zusammenhängen, der sich in dem Ortsteil Manker im nahe gelegenen Fehrbellin zutrug. Zuvor hatte die "Märkische Allgemeine Zeitung" berichtet.
Wie die Polizei mitteilte, erwischten einige Feuerwehrleute am Montagmorgen gegen vier Uhr zwei junge Männer, die sich Zutritt zu dem Gerätehaus verschafft hatten. Die Feuerwehrleute alarmierten daraufhin die Polizei. Die jungen Männer konnten jedoch in einem Auto fliehen.
Kurze Zeit später gegen vier Uhr dreißig kam es dann auf der Autobahn A24 zu einem Unfall. Wie die Sprecherin der Polizei mitteilte, überschlug sich dabei ein Auto. Grund dafür sei vermutlich ein geplatzter Reifen, hieß es. Die beiden Insassen, ein 20- und ein 21-Jähriger, wirkten auf die Einsatzkräfte unverletzt. Rettungskräfte brachten die beiden Männer aber trotzdem in ein Krankenhaus.
Die Polizei nahm die jungen Männer vorläufig fest, später wurden sie wieder freigelassen. Den Angaben zufolge beläuft sich der Schaden des Unfalls auf 50.000 Euro. Aus dem Gerätehaus der Feuerwehr wurde nichts entwendet. Ob es sich bei den beiden Männer, um die Einbrecher in das Gerätehaus handelt, wird derzeit von der Polizei ermittelt.