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Orbán in Ungarn: Wie der Ministerpräsident EU-Gelder verschwendete

Jahrelang beantragte Ungarn Fördergelder für verschiedene Projekte bei der EU. Nun wird klar: Viele der Projekte verschwendeten die Gelder einfach. Ein Baumkronenweg ohne Bäume, ein Aussichtspunkt von kaum 40 Zentimetern Höhe und ein Kreisverkehr, der jahrelang ins Leere führte: In Ungarn sind in den vergangenen Jahren immer wieder Projekte bekannt geworden, die mit EU-Geldern finanziert wurden und bis heute Fragen aufwerfen. Auf den ersten Blick wirken sie wie Kuriositäten aus der Provinz, tatsächlich erzählen sie aber viel darüber, wie Orbán systematisch die Europäische Union ausnahm. t-online zeigt die skurrilsten Projekte, die mit EU-Fördergeldern finanziert wurden. Der baumlose Baumkronenpfad Einer der bekanntesten Fälle befindet sich im Dorf Nyírmártonfalva, etwa 30 Kilometer von der ostungarischen Stadt Debrecen entfernt. Dort förderte die Europäische Union den Bau eines Baumkronenpfades mit Geldern in Höhe von rund 176.000 Euro. Touristen sollten dort die Schönheit der ungarischen Natur auf mehreren Metern Höhe erleben können. Allerdings hat die Sache einen Haken: Für den Bau des Baumwipfelpfades holzte die Gemeinde Nyírmártonfalva den gesamten Wald ab. Zwar wurde die Touristenattraktion gebaut, sie führt nun allerdings auf mehreren Metern Höhe durch die nun baumlose Landschaft. Die EU-Förderung kassierte Mihály Filemon, der zu Orbáns Fidesz-Partei gehörende Bürgermeister der Gemeinde. Unabhängige ungarische Medien wie "Telex" berichteten über den absurden Fall – und Filemon reagierte dünnhäutig: Weil die Berichterstattung ihn "tief beleidigt" und "diskreditiert" habe, kündigte der Bürgermeister an, juristisch gegen jede Art der Berichterstattung vorgehen zu wollen. Der Mini-Zug zum Riesenstadion Ein weiterer Fall betrifft Viktor Orbáns Heimatort, das kleine Dorf Felcsút in Nordungarn. In 2014 wurde dort die Pancho Arena errichtet, die mit 3.900 Sitzplätzen etwa doppelt so vielen Menschen Platz bietet wie Felcsút Einwohner hat. Für Orbán ist der Bau sehr praktisch, denn das Wochenendhaus seiner Familie liegt direkt gegenüber der überdimensionierten Arena. Mit EU-Geldern wurde der Bau zwar nicht unterstützt, anders sieht das allerdings beim Zug aus, der die Pancho Arena mit einer Baumschule im sechs Kilometer entfernten Dorf Alcsútdobozi verbindet. Knapp zwei Millionen Euro aus EU-Fördertöpfen floss damals in den Bau der Eisenbahn, die der von Viktor Orbán gegründeten Felcsúti Utánpótlás Neveléséért Alapítvány (Stiftung für die fußballerische Entwicklung in Felcsút) gehört, berichtet das unabhängige ungarische Nachrichtenportal "Atlatszo". Zwischen 2016 und 2021 machte die Eisenbahn rund 90.000 Euro Verlust, seitdem gibt die Stiftung keine Daten mehr zu den Einnahmen der Eisenbahn heraus. Ein Kreisverkehr im Nirgendwo 1,5 Millionen Euro an EU-Fördergeldern gab die ungarische Regierung seit 2021 für den Bau eines Kreisverkehrs zwischen der Stadt Zalaegerszeg und dem Nachbarort Zalaszentiván aus. Er sollte ein neues Container-Terminal mit einer Bundesstraße verbinden, um eine schnellere Verbindung zu den Adria-Häfen zu schaffen. Der Kreisverkehr ist seit 2023 fertiggestellt, doch das Containerterminal und der dafür nötige Ausbau der nahegelegenen Bahnstrecke existieren nicht. Ob sie je gebaut werden, ist nicht bekannt. Laut "Atlatszabo" gibt es zwar seit Herbst 2024 eine entsprechende Ausschreibung des Ministeriums für Bau und Transport, ein entsprechender Auftrag wurde allerdings noch nicht vergeben. Das Rätsel um die Aussichtstürme von Tyukod Elf Aussichtstürme wurden im Jahr 2015 in der Gegend um das Dorf Tyukod in Nordwestungarn errichtet. Die EU förderte den Bau der Plattformen mit rund 683.000 Euro, die das Geld damals an private Waldbesitzer auszahlte. Mit dem Bau der Aussichtstürme wollten sie offenbar den Tourismus in der Gegend ankurbeln, schreibt "Telex". Zehn Jahre später, im Jahr 2025, wollte sich ein "Telex"-Reporter die Aussichtsstürme ansehen. Neben der Tatsache, dass die Türme in der flachen Landschaft errichtet wurden und teilweise noch nicht einmal an das regionale Wegenetz angeschlossen sind, stehen auch längst nicht mehr alle Türme. Nur noch fünf Aussichtsplattformen stehen dem Bericht zufolge in der Nähe von Tyukod. Vier wurden bereits wieder abgebaut – und der Verbleib von zwei Türmen ist laut "Telex" "gänzlich unbekannt". Die teuersten Stufen Ungarns Die B32-Galerie in Budapests 11. Bezirk ist ein anderer Fall. Hier ging es nicht um ein Millionenprojekt in der Provinz, sondern um einen mit EU-Geld renovierten und erweiterten Kulturstandort. Berühmt wurde das Projekt wegen eines einzelnen Details: Für eine Stufe von 20 Zentimetern wurde ein mobiler Rollstuhllift angeschafft, der 1,66 Millionen Forint kostete, also rund 4.100 Euro. Wie "Telex" berichtete, kam der Rollstuhllift allerdings nie zum Einsatz. Stattdessen wurde die Tür zugemauert und nebenan eine weitere Tür gebaut, deren niedrigere Stufen mit einer einfachen mobilen Rollstuhlrampe umgangen werden.

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