Die Fifa hat den WM-Modus für 2026 grundlegend reformiert. Wie genau das Weiterkommen der Gruppendritten funktioniert und warum der deutsche Gegner in der K.-o.-Runde lange ein Rätsel bleiben könnte, lesen Sie hier. Modus der WM 2026: Gruppenphase mit zwölf Gruppen Das Teilnehmerfeld der Weltmeisterschaft 2026 wird von 32 auf 48 Nationen aufgestockt. Der Spielplan umfasst damit 104 Partien in nur 39 Tagen. Gespielt wird in zwölf Gruppen zu je vier Teams. Die Fifa entschied sich letztlich gegen einen WM-Modus mit Dreiergruppen, um Absprachen am letzten Spieltag zu vermeiden. So rücken neben den Erst- und Zweitplatzierten auch die besten Gruppendritten in die K.-o.-Runde vor. WM-Modus: Welche Gruppendritten kommen weiter? Zusätzlich zu den 24 Erst- und Zweitplatzierten erreichen acht weitere Teams die K.-o.-Phase, um das Feld für das Sechzehntelfinale auf 32 Nationen zu komplettieren. Wer den Sprung als einer der besten Gruppendritten schafft, entscheidet eine Vergleichstabelle, die die Leistungen der Mannschaften priorisiert: Höhere Punktzahl aus allen Gruppenspielen Bessere Tordifferenz aus allen Gruppenspielen Höhere Anzahl erzielter Tore aus allen Gruppenspielen Fair-Play-Wertung (geringere Anzahl an Gelben und Roten Karten) Losentscheid durch die FIFA-Organisationskommission Modus der Fußball-WM: Das neue Sechzehntelfinale Mit dem neuen WM-Modus starten 2026 erstmals 32 Teams in die K.-o.-Phase. Die Einführung des Sechzehntelfinales erhöht das Pensum für die Finalisten auf acht Begegnungen inklusive Endspiel. Die Zusammensetzung der Duelle regelt ein festgelegtes Turnierschema anhand des Abschneidens in den Gruppentabellen: Acht Gruppensieger treffen auf die qualifizierten Gruppendritten. Dies betrifft fest die Sieger der Gruppen A, B, D, E, G, I, K und L. Vier Gruppensieger (aus den Gruppen C, F, H und J) spielen gegen Zweitplatzierte aus anderen Gruppen. In den restlichen vier Duellen treten jeweils zwei Gruppenzweite direkt gegeneinander an (z. B. der Zweite aus Gruppe A gegen den Zweiten aus Gruppe B). WM 2026 im TV und Stream : Die WM-Übertragung bei ARD, ZDF und MagentaTV WM 2026: Was der neue Modus für Deutschland bedeutet Für Deutschland in Gruppe E hängt die Planungssicherheit massiv von der Platzierung ab. Einzig der zweite Gruppenplatz bietet einen festen Pfad gegen den Zweiten der Gruppe I. Bei einem Gruppensieg oder einem Weiterkommen als einer der besten Dritten bleibt der Gegner hingegen lange unklar. Als Sieger der Gruppe E träfe das DFB-Team auf einen Dritten aus den Gruppen A, B, C, D oder F. Noch komplexer ist die Lage als Gruppendritter: Hier variiert der potenzielle Gegner je nach Konstellation der anderen qualifizierten Teams zwischen fünf verschiedenen Gruppensiegern (A, L, D, G oder B). Wer in der K.-o.-Phase wartet, bleibt in diesen Szenarien also bis zum Schluss unvorhersehbar.