Eine geheime Spionage-Organisation, ein neuer Rekrut und viel Spannung: Dieser britische Actionfilm bietet all das. Samuel L. Jackson glänzt in einer ungewohnten Rolle. Seit den frühen 70ern prägt Samuel L. Jackson das Filmgeschäft. Ob in Quentin Tarantinos "Pulp Fiction", dem Kultfilm "Snakes on a Plane" oder als Nick Fury in über zehn Marvel-Filmen: Oft rettet er als mürrischer Held mit sarkastischen Sprüchen die Welt. Doch in "Kingsman: The Secret Service" zeigt er eine neue Facette. Darum geht es in "Kingsman: The Secret Service" 1997 opfert sich Geheimagent Lee Unwin (Jonno Davies) bei einem Einsatz und rettet Harry Hart (Colin Firth) das Leben. Harry fühlt sich schuldig und überreicht Lees Sohn Eggsy (Taron Egerton) eine Medaille mit einer geheimen Notrufnummer. Siebzehn Jahre später lebt Eggsy in London und gerät oft in Schwierigkeiten. Nach einer Festnahme wählt er die Nummer auf der Medaille. Harry befreit ihn und erkennt sein Potenzial. Er weiht Eggsy in die geheime Organisation der Kingsman ein. Eggsy wird als Kingsman-Kandidat vorgeschlagen und beginnt eine harte Ausbildung. Er freundet sich mit Roxy (Sophie Cookson) an und misst sich mit anderen Bewerbern. Parallel ermittelt Harry gegen den Milliardär Richmond Valentine (Samuel L. Jackson). Als ein Wissenschaftler durch einen implantierten Chip stirbt, deutet alles auf einen größeren Plan hin. Valentine verteilt kostenlose SIM-Karten und sammelt Macht. Harry und Eggsy müssen seinen Plan aufdecken, bevor es zu spät ist. "Kingsman: The Secret Service": Start eines erfolgreichen Franchise "Kingsman: The Secret Service" traf 2015 den Nerv des Publikums. Der Mix aus klassischen Spionage-Elementen, überdrehter Action und schwarzem Humor überzeugte. Der Film spielte weltweit über 414 Millionen US-Dollar ein, bei einem Budget von nur 81 Millionen US-Dollar ein voller Erfolg. Auf der Online-Bewertungsplattform "Rotten Tomatoes" erhält der Film rund 75 Prozent positive Bewertungen. Kritiker und Fans loben auf dem Bewertungsportal die gelungene Mischung aus Stil, Tempo und Witz. Der kommerzielle Erfolg machte Kingsman zum Franchise. Es folgten eine Fortsetzung, ein Prequel und Erweiterungen in Comics und Videospielen. Die Fortsetzung "Kingsman: The Golden Circle" war mit 414 Millionen US-Dollar ähnlich erfolgreich. Das Prequel "The King's Man" spielte jedoch nur 125 Millionen US-Dollar ein. Laut Steve Asbell, Präsident von 20th Century Fox, sind derzeit keine weiteren "Kingsman"-Filme geplant. "Kingsman: The Secret Service" läuft am Sonntag, 1. Februar 2026, um 20.15 Uhr bei ProSieben . Alternativ ist der Film bei Disney+ oder RTL+ im Abo erhältlich. Noch kein Disney+ Abo? Magenta TV bietet ein Paket mit Disney+, Netflix , RTL+, Apple TV, Dazn , Paramount+ und Wow zum Vorteilspreis. Das macht "Kingsman: The Secret Service" sehenswert Der Cast macht "Kingsman: The Secret Service" zum Highlight. Der damalige Newcomer Taron Egerton feierte seinen Durchbruch. Colin Firth , bekannt für romantische Filme und Dramen, zeigte erstmals sein Action-Potenzial. Er trainierte sechs Monate lang täglich drei Stunden, um seine Stunts selbst auszuführen. Auch Samuel L. Jackson überzeugt in einer ungewöhnlichen Rolle. Als Milliardär ist er der Bösewicht, aber nicht wie gewohnt. Er lispelt, hasst Gewalt und zeigt sein schauspielerisches Können. Der Film bietet eine frische, unterhaltsame Perspektive auf das Spionagegenre. "Kingsman" ist eine Hommage an Klassiker wie "James Bond" und "Mit Schirm, Charme und Melone", bricht aber selbstironisch mit Genre-Klischees, ohne zu überspitzt wie "Austin Powers" zu sein. Die feine Gratwanderung aus Action, Humor und Selbstironie hat sich Regisseur Matthew Vaughn auf die Fahnen geschrieben. Die Mischung funktioniert bei Fans und Kritikern und macht "Kingsman: The Secret Service" auch über zehn Jahre nach Erscheinen sehenswert. Eine Fehlfunktion sorgte für Chaos am Set Der Dreh eines Actionfilms birgt Herausforderungen. Viele Kulissen waren aufwändig inszeniert, wie die Verfolgungsjagd am Anfang. Am beeindruckendsten ist die Szene in der Kingsman-Akademie, in der der Raum mit Wasser vollläuft. Die schockierten Reaktionen der Schauspieler waren echt, denn ein Computerfehler setzte das Set überraschend unter Wasser. Regisseur Vaughn erzählt im "Empire"-Magazin, dass ein technischer Defekt die geplante Szene im Chaos enden ließ. Plötzlich stand das gesamte Set inklusive Crew und Equipment unter Wasser, und alle mussten sich retten. Vaughn sagt: "Diese Schauspieler haben nicht so getan als ob, sie waren absolut erschrocken." Und das am ersten Drehtag. Vielleicht funktioniert diese Szene deshalb so gut.