Die Schuld im Fälschungsskandal beim Spiegel ist zuerst beim Autor zu suchen, dann beim Versagen des Nachrichtenmagazins. Doch auch der Branche und ihren zahlreichen, nahezu inflationär ausgelobten Preisen gehört in der Causa Claas Relotius ein Kapitel gewidmet. Wer den Fall genauer betrachtet, kommt nicht umhin, mit dem grassierenden Preisverleihungsfieber der Medien zu fremdeln. Ein Kommentar.