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Adler Mannheim: Ernüchternde Zwischenbilanz bei den Zuschauerzahlen

Von Rainer Kundel

Mannheim. Nach der Länderspielpause setzt die Deutsche Eishockey-Liga (DEL) mit dem 21. Spieltag am Freitag die Saison fort. Die Adler Mannheim reisen dabei zu einem Auswärtswochenende in den Westen, treten am Freitag in Krefeld und am Sonntag in Iserlohn an. Nach gut einem Drittel der Hauptrunde verzeichnen alle 14 Klubs im Vergleich zur Vorsaison einen teilweise deutlichen Zuschauer-Rückgang.

Die Zahlen bewegen sich im Durchschnitt zwischen minus 142 in Wolfsburg (Schnitt 2546) bis zu minus 1674 bei den Kölner Haien (Schnitt 10.987). Auch die Adler Mannheim klagen, wenn auch im Verhältnis zu rund 7000 Dauerkarten, noch auf hohem Niveau. Zu den zehn Heimspielen kamen bisher durchschnittlich 9799 Besucher. Rechnet man die Durchschnittswerte bis zum 5. November hoch, kamen zu den bisherigen 120 Partien insgesamt 87.000 Zuschauer weniger in die Hallen. Die RNZ sprach mit Matthias Binder (Mühlhausen), seit 1999 Geschäftsführer der Adler Mannheim.

Matthias Binder, Sie haben bereits bei der Saisonpressekonferenz die Zuschauerzahlen thematisiert und sich damals noch kein abschließendes Urteil gebildet. Sollten wir die Zahlen nicht zu sehr dramatisieren, weil die klassischen Eishockey-Monate Dezember und Januar noch kommen?

Es ist noch zu früh, das zu dramatisieren. Aber wie ich zu Beginn der Saison gesagt habe, werden wir die Entwicklung genau beobachten.

Die unbeliebten Wochenspieltage stehen noch bevor. Und die Olympia-Pause im Februar bringt etliche davon am Dienstag und Mittwoch mit sich.

Wir haben zum Beispiel am Dienstag nächster Woche Meister München zu Gast, solch eine Begegnung bringt natürlich am Freitag oder Sonntag deutlich mehr Zuschauer in die Arena. Danach haben wir aufgrund der Olympia-Saison noch fünf weitere Wochenspieltage, was für einen besseren Zuschauerschnitt nicht hilfreich ist.

Gibt es beim Besucherverhalten aufgrund der vielen Spiele zunehmend ein "Cherry Picking", suchen sich die Tagesgäste nur noch Spiele gegen Köln, Berlin und vielleicht noch Schwenningen heraus?

Diese Tendenz gab es schon immer, dass Nicht-Dauerkartenkunden sich die attraktivsten Spiele aussuchen. Durch den komprimierten Spielplan mit der Februar-Pause ist die Häufigkeit der Heimspiele im Dezember und Januar auch ein wirtschaftlicher Faktor und für viele Kunden nicht anders machbar.

Inwieweit spielen die bis Ende dieser Saison noch weitgehend kostenfreien Live-Streams beim Liga-Partner Telekom-Eishockey eine Rolle? DEL-Aufsichtsratsmitglied Wolfgang Brück sagte dem Iserlohner Kreisanzeiger, dass die Quoten doppelt so hoch liegen wie in der Basketball-Bundesliga und bis zu 200.000 Personen die Spiele der Iserlohn Roosters verfolgten.

Das lässt sich schwer sagen, da diese Zahl am Ende nie zu belegen ist, aber ganz von der Hand zu weisen, ist das Argument sicher nicht.

Wiegen die TV-Einnahmen im Paket mit Sport1 eventuelle Einnahmeverluste bei den Zuschauern auf?

TV-Einnahmen haben in der DEL noch nie irgendwelche Einnahmeverluste kompensieren können. Wir müssen es schaffen, die über TV-Präsenz um ein Drittel gestiegenen Reichweiten langfristig auf der Vermarktungsseite zu nutzen.

Bisher gab es in der Liga nur dreizehn Spiele mit fünfstelligen Zuschauerzahlen. Die Arenen in Berlin, Düsseldorf und Mannheim waren noch nicht ausverkauft. Braucht es besondere Aktionen wie Erstsemester-Tickets, Familientag, Spiel der leuchtenden Herzen oder das "Halleluja" in München, um die Arenen zu füllen? Die Adler haben zusätzlich die bayrische Woche ausgerufen. Wer nächste Woche innerhalb von acht Tagen gegen München, Straubing und Augsburg Tickets erwirbt, sieht drei Spiele zum Preis von zwei.

Unsere ausverkauften Spiele werden noch kommen. Einzelne Spiele oder Spielwochen mit Sonderaktionen zu begleiten, die uns auch neue Eishockey-Gäste bringen sollen, wird und muss es auch in Zukunft geben. Ganz wichtig es für mich, dass auch wir unseren Beitrag zur Zuschauer-Akquise leisten, indem wir mehr Heimspiele vom Unterhaltungswert des letzten Heimspiels gegen Nürnberg bieten.

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