Nico Bäumker trainierte die Jugendmannschaften von Arminia Bielefeld. Jetzt ist er verstorben. Beim Klub herrscht Fassungslosigkeit. Arminia Bielefeld trauert um Nico Bäumker. Wie der Zweitligist am Dienstagabend bekanntgab, verstarb der Jugendtrainer in der Nacht zu Montag. Der plötzliche Tod sei infolge eines medizinischen Notfalls im Zusammenhang mit einer bekannten Vorerkrankung eingetreten, hieß es in der Mitteilung. Einem "Bild"-Bericht zufolge wurde Bäumker nur 24 Jahre alt. "Wir alle sind tief erschüttert", schrieb der Verein. "Nico war ein echter Armine." Bäumker hatte von der U13 bis zur U17 selbst für Bielefeld gespielt. Seine Fußballkarriere musste er jedoch verletzungsbedingt beenden. Dennoch blieb er seinem Verein im Anschluss treu und wurde 2020 jüngster Trainer in der Bielefelder Akademie. "Völlig traumatisiert": Skistar weint nach Gondeldrama Mutmaßlicher Kindesmissbrauch: Sprint-Ass muss vor Gericht "Weit mehr als ein Trainer" "Nico hat mit seinem unermüdlichen Einsatz, seiner fachlichen Expertise und seiner menschlichen Art nicht nur die sportliche, sondern auch die persönliche Entwicklung vieler junger Talente maßgeblich mitgeprägt", würdigte der Verein Bäumkers Einfluss auf die Jugendarbeit. "Er war für seine Spieler weit mehr als ein Trainer – er war Unterstützer, Wegweiser und Ansprechpartner." Auch bei Kollegen habe Bäumker "aufgrund seiner Hilfsbereitschaft, seiner Fachkompetenz und seiner fröhlichen und offenen Art" eine hohe Wertschätzung genossen. "Mit seiner Leidenschaft für den DSC und seinem Herz für den Nachwuchsfußball hat Nico Spuren in unserem Verein hinterlassen, die bleiben werden", so die Arminia. Man werde ihn sehr vermissen. Beim kommenden Heimspiel gegen Eintracht Braunschweig (Freitag, 18.30 Uhr im Liveticker bei t-online) wollen die Ostwestfalen Bäumker nun noch einmal gedenken.