Sowohl Russland als auch der Iran sind mit diversen Sanktionen belegt. Ein Unternehmen hilft offenbar bei der Umgehung. Nun hat das Folgen. Die USA haben das Finanztechnologieunternehmen A7 mit Verbindungen zum Kreml als kriminelle Organisation eingestuft. Als Grund nannte das US-Finanzministerium die Unterstützung des Irans bei der Umgehung westlicher Sanktionen. Vermögen des Unternehmens in den USA werden nun eingefroren, US-Bürger dürfen keine Geschäfte mehr mit A7 machen. Die "Financial Times" hatte zuvor herausgefunden, dass A7 mittels Dokumentenfälschung große Geldsummen durch das internationale Finanzsystem geschleust haben soll. Insgesamt soll es um 6,9 Milliarden US-Dollar gegangen sein. Dabei ging es auch um Transaktionen zu renommierten Banken wie der Citigroup oder Standard Chartered. Dabei geholfen haben offenbar auch über 200 Scheinfirmen, allein 87 in Hongkong und 61 in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Estlands Ex-Präsident warnt Russland : "Dann erschießen wir sie" "Schmuck eines vertrockneten Weihnachtsbaums": Medwedew warnt die USA A7 wurde von dem sanktionierten moldawischen Oligarchen Iwan Shor gegründet und von der staatlichen russischen Bank Promsvyazbank unterstützt, die eng mit der Verteidigungsindustrie des Kremls verbunden ist und auch bereits sanktioniert wurde. Der Kreml hat A7 als Alternative zu westlichen Bezahlsystemen auserkoren. Auf eine Pressekonferenz mit Wladimir Putin erklärte Shor kürzlich, es gebe täglich 1.500 bis 2.000 Sanktionen. In den vergangenen zehn Monaten seien 91,5 Milliarden Dollar über das Unternehmen transferiert worden. Die EU und Großbritannien hatten A7 bereits im vergangenen Jahr sanktioniert. Der US-Finanzminister Scott Bessent begründete nun, weshalb die USA nachziehen: "Das Finanzministerium baut die Finanzinfrastruktur ab, die es dem Iran und anderen Gegnern ermöglicht, Sanktionen zu umgehen, illegale Gelder zu transferieren und die Integrität des globalen Finanzsystems zu untergraben. "