Billy Joel: Nach Hirn-Op geht es ihm „gut“
Billy Joel musste sich einer Hirn-OP unterziehen. Jetzt meldet sich der „Piano Man“ mit neuen Details zu seinem Gesundheitszustand.
Billy Joel (77) hat sich erneut zu seinem Gesundheitszustand geäußert. Seine Hirnerkrankung klinge „viel schlimmer, als sie tatsächlich ist“, sagte der Sänger in seiner Sendung auf dem SiriusXM-Kanal „The Billy Joel Channel“. Joel leidet an einem Normaldruckhydrozephalus, kurz NPH, und hat sich deshalb bereits am Gehirn operieren lassen.
„Ich weiß, dass sich die Leute Sorgen um mich machen, weil sie gelesen haben, dass ich eine Erkrankung des Gehirns habe“, erklärte der Musiker. Seine Fans will er aber beruhigen: „Mir geht es gut.“ Er wolle nicht, dass man sich um seinen Zustand Gedanken mache.
Gehör und Gleichgewicht machen ihm zu schaffen
Ganz ohne Einschränkungen lebt der „Piano Man“ allerdings nicht. Sein Gleichgewicht sei nicht besonders gut, räumte er ein. Zudem habe er etwas von seinem Hörvermögen eingebüßt. Daran sei womöglich auch sein Alter schuld, mutmaßte Joel. „Und das Rock'n'Roll-Leben und die laute Lautstärke haben wahrscheinlich auch nicht geholfen.“
Schon in einer Sendung Mitte September hatte Joel ausführlich über den Eingriff gesprochen. Beim Normaldruckhydrozephalus sammelt sich zu viel Hirnwasser im Schädel an und drückt auf das Gehirn. Deshalb wurde ihm ein Shunt eingesetzt, der die überschüssige Flüssigkeit ableitet. Die Aussicht, dass dafür ein Loch in seinen Schädel gebohrt werden müsse, schreckte ihn zunächst ab. Erst als er sich genauer informierte, habe der Musiker zugestimmt. „Ich will ja nicht den Verstand verlieren“, erzählte er.
Weil laute Rockkonzerte nach Einschätzung seiner Ärzte sein Gehirn zusätzlich belasten und die neurologischen Beschwerden verschlimmern könnten, will er vorerst kürzertreten. „Ich mache alles, was sie mir sagen, weil ich es nicht verlieren will“, betonte der Sänger. Aber er zeigte sich zuversichtlich: „Ich gehe nirgendwohin. Ich bin hier. Ich bin noch da.“
Diagnose zwang ihn zu Konzertabsagen
Öffentlich gemacht hatte Billy Joel seine Diagnose im Mai 2025. Damals sagte er geplante Konzerte ab, weil sich die Beschwerden beim Gleichgewicht, Hören und Sehen durch die Auftritte verschlimmert hatten. Im Juli 2025 gab er sich im Gespräch mit „People“ aber bereits zuversichtlich. „Es war beängstigend, aber mir geht es gut“, sagte er damals. Niemand müsse befürchten, dass er todkrank sei.