Der Tod von Hannelore war für Heino ein schwerer Schlag. Inzwischen geht es dem Künstler wieder gut. Doch die Beziehung zu seinem Sohn ist seitdem endgültig zerbrochen. Am 8. November jährt sich der Tod von Hannelore Kramm zum dritten Mal. Über den Verlust seiner Ehefrau ist Schlagerstar Heino noch immer traurig, doch inzwischen ist der Musiker mit seiner neuen Wahlfamilie nach eigenem Bekunden sehr glücklich. "Ich vermisse natürlich Hannelore, klar, aber ansonsten habe ich den Himmel auf Erden, es könnte mir nicht besser gehen", sagte der 87-Jährige nun in der SWR-Sendung "Nachtcafé". Dort war der Sänger gemeinsam mit seinem Manager Helmut Werner zu Gast und sprach über die besondere Familienkonstellation der beiden. Seit dem Tod seiner Ehefrau lebt Heino gemeinsam mit Werner, dessen Ehefrau Nicole und dem kleinen Sohn der beiden im österreichischen Kitzbühel. Sein Manager Helmut sei für ihn inzwischen wie ein Sohn, sagte Heino in der Sendung. "Er liest mir alle Wünsche von den Augen oder vom Mund ab." Dessen kleiner Sohn nenne ihn Opa und bringe ihm morgens die Zeitung. Nachmittags gehe er mit dem Kleinen dann in den Garten an die Schaukel oder renne ihm auf dem Fahrrad hinterher. Sie seien eine schöne Familie, so Heino. "Ich war nie so glücklich, Hannelore jetzt ausgenommen, wie ich jetzt bin." Heino ist enttäuscht von seinem leiblichen Sohn Zu seinem leiblichen Sohn hat der Schlagersänger dagegen seit Längerem keinen Kontakt mehr. "Hannelore ist jetzt drei Jahre tot. Und seitdem habe ich meinen Sohn nicht mehr gesehen, nicht mehr gehört, weder Weihnachten noch Geburtstag noch Silvester", sagte Heino. "Ich habe nichts mehr von ihm gehört. Warum soll ich mich um ihn kümmern? Er hat sich nie um mich bemüht. Ich habe mich immer um ihn bemüht, dass es ihm gut ging." Noch vor Hannelores Tod hatte das Paar entschieden, sein gesamtes Vermögen Helmut Werner zu hinterlassen – darunter Immobilien und Musikrechte. In der Sendung erinnerte sich der Manager daran, wie Hannelore Kramm ihm die Entscheidung mitteilte: "Wir möchten, dass du hier mal alles bekommst", soll sie ihm damals gesagt haben. Zur Begründung hätten die beiden erklärt: "Du bist für uns da und du kümmerst dich um uns." Er habe das Paar damals jede Woche in Kitzbühel besucht, auch wenn keine beruflichen Termine anstanden. Dabei sei bereits zu Hannelores Lebzeiten eine enge familiäre Bindung entstanden. Dass er als Erbe vorgesehen ist, verteidigte Werner auch mit Blick auf Heinos Angehörige: "Wäre die Familie da gewesen – nicht nur für Heino, sondern insbesondere auch für Hannelore –, dann hätte sich die Frage doch gar nicht gestellt, ob Helmut Werner jetzt 1,50 Euro oder irgendetwas erbt." "Mein Sohn Uwe ist leider die größte Enttäuschung" Bereits im März hatte Heino der "Bild"-Zeitung gesagt: "Mein Sohn Uwe ist leider die größte Enttäuschung meines Lebens. Er hat es zu nichts gebracht, obwohl ich ihn immer unterstützt habe." Heinos Schwiegertochter Vera Kramm, die seit 2007 mit Uwe verheiratet ist, widersprach dieser Darstellung damals. "Man kann einen Menschen nicht immer ausschließen und dann sagen, er hätte den Kontakt abgebrochen", sagte sie der Zeitung. Sie und Uwe seien weder zu Heinos 80. Geburtstag eingeladen gewesen, noch sei der Sänger zu Uwes 60. Geburtstag gekommen. "Es ging ihm nie um Geld, sondern um Akzeptanz. Und die hat er von seinem Vater nie bekommen."