TV-Experte: Emotionaler Abschied von Per Mertesacker – mit besonderem Geschenk
Per Mertesacker verabschiedet sich als Fußball-Experte im ZDF – neue Aufgaben beim DFB rufen. Der Sender bereitete dem Ex-Nationalspieler einen emotionalen Abgang.
Nach sechs Jahren ist Schluss für Per Mertesacker als Experte bei Fußball-Übertragungen im ZDF. Das Länderspiel der deutschen Nationalmannschaft gegen Serbien in München war sein letzter Auftritt. ZDF-Moderator Jochen Breyer verabschiedete den ehemaligen Verteidiger mit warmen Worten.
Nach einem bereits emotionalen Einspieler über Mertesackers Expertenlaufbahn wurde auch Breyer persönlich: „Danke, dass du so ein guter Freund geworden bist.“ Der Moderator ging den Abschied mit ehrlicher Herzlichkeit, aber auch mit Humor an – und einigen Seitenhieben auf Mertesackers Expertenkollegen Christoph Kramer. Mertesacker sei „ein guter Erziehungsberechtigter“ für Kramer gewesen und habe sich im Gegensatz zu diesem „sogar auf die Sendung vorbereitet“.
Per Mertesacker bildete ein Duo mit Christoph Kramer
Auch Kramer, der mit Mertesacker zusammen 2014 in Brasilien Weltmeister geworden war, hob die Freundschaft hervor, die sich während der gemeinsamen Arbeit entwickelt hat. „Ich hätte nicht gedacht, als wir angefangen haben, dass das mal so wird“, sagte der Ex-Nationalspieler.
Mertesacker selbst bedankte sich bei seinen beiden Kollegen und auch bei allen Mitwirkenden im Team hinter der Kamera. „Es ist auch für mich sehr emotional, sechs Jahre abzuschließen“, so der 42-Jährige. Zum Abschluss gab es für ihn noch ein besonderes Geschenk: ZDF-Sportreporter Boris Büchler rollte eine Eistonne heran. Mertesacker hatte sich während der WM 2014 in einem längst legendären Interview an Büchlers Fragen gestört – unter anderem fiel der Satz: „Ich lege mich jetzt drei Tage in die Eistonne.“
Per Mertesacker übernimmt ab dem 1. Januar den Posten als Geschäftsführer beim DFB und wird somit Vorgesetzter von Bundestrainer Jürgen Klopp. Klopp frotzelte schon beim Interview vor dem Spiel: „Ich habe ihn mit Chef begrüßt.“