Iga Świątek zählt zu den besten Spielerinnen im Tennis. Im Achtelfinale der US Open demonstrierte sie zunächst ihre Stärke. Erst ein starker Start, dann ein deutlicher Absturz: Iga Świątek hat bei den US Open überraschend das Viertelfinale verpasst. Die Polin verlor gegen die chinesische Olympiasiegerin Zheng Qinwen in zwei Sätzen. Świątek führte im ersten Satz mit 5:0 – und verlor am Ende mit 5:7, 3:6. Sie vergab drei Satzbälle und verlor sieben Spiele nacheinander. Für die sechsmalige Grand-Slam-Siegerin war das Achtelfinale Endstation. Olympiasiegerin musste durch die Qualifikation Zheng Qinwen hatte bereits in der Runde zuvor einen 0:5-Rückstand im dritten Satz aufgeholt – damals gegen die Amerikanerin Madison Keys. "Ich habe gezeigt, dass das kein Glück war", sagte sie. "Im ersten Satz habe ich sogar vergessen, wie es steht. So fokussiert war ich. Ich habe schon lange nicht mehr auf dem Centre Court gespielt." Ihr Weg durch das Turnier ist ungewöhnlich: Nach dem Olympiasieg in Paris 2024 rutschte die Chinesin in der Weltrangliste auf Platz 121 ab und musste sich durch die Qualifikation kämpfen. Das Viertelfinale ist ihr achtes Spiel in New York. "Ich bin nicht müde, ich bin ziemlich begeistert", sagte Zheng Qinwen. Im Viertelfinale trifft sie auf Jelena Rybakina. Die Kasachin ließ der zweimaligen US-Open-Siegerin Naomi Osaka aus Japan beim 6:1, 6:4 keine Chance. Für Rybakina steht mehr als nur der Halbfinaleinzug auf dem Spiel: Ein Weiterkommen würde ihr die Führung in der Weltrangliste vor der aktuellen Spitzenreiterin Aryna Sabalenka aus Belarus sichern. "Ich will das schaffen, das ist eins meiner Ziele. Wenn ich so spiele wie heute, habe ich alle Chancen", sagte Rybakina.