Chemmy Alcott und ihre Familie machen Urlaub. Nach einem Sprung ins Wasser ändert sich die schöne Zeit jedoch schlagartig. Die ehemalige Skirennfahrerin Emmy Alcott hat einen Lungenkollaps erlitten. Beim Familienurlaub im französischen Annecy wollte die 44-Jährige eigentlich nur für einen Moment den Nervenkitzel suchen. Ein Sprung von einem rund fünf Meter hohen Turm endete jedoch in einer Notaufnahme. Wie Alcott in einem Video bei Instagram zeigt, unterschätzte sie bei ihrem Salto ins Wasser die Rotation, schlug mit voller Wucht auf der Wasseroberfläche auf und verletzte sich schwer. "Die meisten Menschen timen einen Vorwärtssalto von einer fünf Meter hohen Plattform schlecht und bekommen einfach kurz keine Luft." Tennisstar vor US-Open: Die Welt ist jetzt eine andere für Alexander Zverev Trotz Fanprotesten: BVB verpflichtet nächsten Griechen Bei ihr ist es jedoch weit drastischer gewesen: "Lungenkollaps, Thoraxdrainage und eine sehr teure Lektion in Sachen Rotation." Die Ärzte legten ihr eine Drainage, um Luft und Flüssigkeit aus dem Brustkorb abzuleiten. Alcott verbrachte mehrere Nächte in einer Klinik. Alcott sprang ein zweites Mal Trotz der Schwere der Verletzung kommentierte Alcott den missglückten Versuch selbstironisch: "Es stellt sich heraus, dass fünf Meter doch ziemlich hoch sind, um festzustellen, dass man die Rotation falsch eingeschätzt hat", schrieb sie zu dem Video. Besonders bemerkenswert: Direkt nach dem harten Aufprall kletterte Alcott eigenen Schilderungen zufolge erneut auf den Turm und sprang noch einmal. Erst danach merkte sie, dass etwas nicht stimmt. Chemmy Alcott zählt bis heute zu den bekanntesten britischen Wintersportlerinnen. Sie startete viermal bei den Olympischen Winterspielen – 2002, 2006, 2010 und 2014. Im März 2014 erklärte sie ihren Rücktritt.