Als Kind wurde Maxi Arland zum Star der Volksmusikszene. Doch mit dem Ruhm kamen auch Erlebnisse, über die er jetzt erstmals offen spricht. Heute ist Maxi Arland 45 Jahre alt und eine feste Größe in der Schlagerbranche. In einem Interview mit dem Magazin "Freizeit Blitz" erinnert sich der Musiker laut der "Abendzeitung München" an seine Anfänge. Denn der Sänger stand bereits als kleiner Junge gemeinsam mit seinem Vater Henry und seinem Bruder Hansi auf der Bühne, wurde quasi im Rampenlicht groß. Doch der frühe Ruhm zog nicht nur Fans an. Wie der Schlagersänger nun offenbart, machte ihm in jenen Jahren ein Mann aus der Kirche ein Angebot, das ihn bis heute beschäftigt. "Ich hatte mal einen katholischen Priester, der wollte unbedingt mein Firmpate werden", so Maxi Arland. Der Mann war Mitglied in seinem Fanclub, sei bei nahezu jedem Konzert dabei gewesen. Hinter der Bühne sei es zu verbalen Annäherungsversuchen gekommen, so die "Abendzeitung". Der Priester habe immer wieder Gespräche gesucht. Irgendwann sei er mit einem konkreten Vorschlag an den damals noch minderjährigen Sänger herangetreten: "Wenn ich dein Firmpate werden darf, dann kriegst du 20.000 Mark und eine Wohnung in München von mir." Arland ließ sich darauf nicht ein. "Da haben wir sofort gesagt, das geht gar nicht", betont der 45-Jährige. "Das war tatsächlich ein unmoralisches Angebot." Maxi Arland: Schlagerstar wettert gegen Shows von Silbereisen und Zarrella Der Schlagersänger ist überzeugt, dass er mit dieser Erfahrung nicht allein war. Er richtet deshalb eine Warnung an junge Künstler von heute: "So was gab es immer schon, und gibt es noch Kinderstars heute? Da kann ich nur sagen: Obacht!" Seit den Neunzigern steht er auf der Bühne Anfang der Neunzigerjahre trat Maxi Arland gemeinsam mit seinem Vater Henry und seinem Bruder Hansi als Instrumental-Trio in der ZDF-"Volkstümlichen Hitparade" auf und gewann den Wettbewerb. Damals war er zwölf Jahre alt. Sein eigentlicher Durchbruch als Solokünstler gelang ihm dann neun Jahre später, als er 2002 im deutschen Vorentscheid des Grand Prix der Volksmusik mit "Ich hör Chopin" Platz eins belegte und sich für das internationale Finale qualifizierte. Seinen Durchbruch im Fernsehen feierte Arland ab 2004 mit der ARD-Samstagabend-Show "Musikantendampfer", die er sieben Jahre lang präsentierte und die ihn zum Publikumsliebling machte.