Jürgen Klopp soll neuer Bundestrainer werden. Lukas Podolski blickt dennoch mit Bauchschmerzen auf die Zukunft der deutschen Nationalmannschaft. Seit dem WM-Aus der Nationalelf wird über eine Anstellung von Jürgen Klopp als Bundestrainer spekuliert. Der 59-Jährige verhandelte zuletzt selbst mit der DFB-Spitze, eine Verkündung könnte übereinstimmenden Medienberichten zufolge im Laufe dieser Woche erfolgen. Lukas Podolski sieht Klopp vor einer großen Aufgabe. "Jetzt den Trainer zu wechseln und dann zu sagen, nun wird alles besser, das ist zu einfach. Die Probleme sind vielschichtiger", befand der Weltmeister von 2014 im Gespräch mit der "Bild". Der DFB benötige "mehr Veränderungen und andere Strukturen, um in den nächsten Jahren etwas Neues aufbauen zu können". Fünf verschiedene Bundesliga-Klubs: Ex-Nationalspieler beendet seine Karriere Verhandlungen über Bundestrainer-Job: Klopp ist zurück in Deutschland – mit Maske Für den neuen Bundestrainer sieht er vor allem im Vergleich zu dessen vorherigen Aufgaben als Klubcoach von Mainz, Borussia Dortmund oder dem FC Liverpool eine gewaltige Hürde. "Dort konnte er sich die Spieler für sein System aussuchen. Das ist bei der Nationalmannschaft etwas schwieriger", sagte Podolski. Deutlich schob er nach: "In Deutschland fehlen seit Jahren auf einigen Positionen Weltklassespieler." Podolski hält Klopp für "die richtige Lösung" Vor allem auf den Außenverteidigerpositionen sowie im Sturmzentrum mussten Julian Nagelsmann und dessen Vorgänger reichlich Experimente wagen, ohne jedoch eine nachhaltige Lösung zu finden. Trotz seiner Bedenken blickt Podolski der Benennung von Klopp zum Bundestrainer aber auch zuversichtlich entgegen. "Jürgen Klopp ist die richtige Lösung als Bundestrainer. Nicht nur wegen seiner Art, sondern auch mit seinem Ansatz, Fußball spielen zu lassen", sagte er.