Deutschland trifft am Montag auf Paraguay. Der in Deutschland wohl bekannteste Ex-Spieler weiß, wie die DFB-Elf zu knacken ist. Der frühere Bayern-Stürmer Roque Santa Cruz rät seinem Heimatland im Sechzehntelfinale der Fußball-WM 2026 gegen die DFB-Elf zu einer robusten Spielweise. "Man muss das Spiel körperlich intensiv gestalten und Deutschland dazu zwingen, viel zu arbeiten. Und ich hoffe auf hohe Temperaturen. Das käme uns entgegen", sagte der 44-Jährige in einem Interview der "Süddeutschen Zeitung" vor der WM-Partie am Montag (ab 22.30 Uhr im Liveticker bei t-online) in Foxborough (nahe Boston). Ein Sieg wäre für Paraguay historisch. Die "Albirroja" hat noch nie gegen Deutschland gewonnen. Im WM-Achtelfinale 2002 in Südkorea traf Oliver Neuville in der 88. Minute zum 1:0-Endstand. Zuletzt trafen beide Teams 2013 in einem Testspiel in Kaiserslautern aufeinander – Endstand 3:3. WM-Teams im Formcheck: Deutschland erlebt eine Bruchlandung WM 2026 : Iran am Boden – kann eine Weltmeisterschaft verfluchter sein? Paraguay gegen Deutschland: Kapitän schwört Team ein Bei der WM 2010 hatte Paraguay mit Santa Cruz und dem BVB-Duo Lucas Barrios und Nelson Valdez das Viertelfinale erreicht, ehe die Südamerikaner 0:1 gegen Spanien ausschied. Danach scheiterte Paraguay Südamerikaner dreimal in Folge in der Qualifikation. Kapitän Gustavo Gómez schwor seine Mannschaft bei Instagram auf das WM-Sechzehntelfinale gegen Deutschland ein: "Wir sind zurückgekehrt, um uns zu beweisen, und wir werden kämpfen bis zum Schluss." Wenn ein Paraguayer an etwas glaube, dann "ist nichts unmöglich", schrieb der Kapitän weiter. Dennoch geht die "Albirroja" als krasser Außenseiter ins WM-Duell gegen das DFB-Team, nur wenige Paraguayer spielen in Europa: der am Montag gelbgesperrte Diego Gómez (Brighton), der angeschlagene Innenverteidiger Omar Alderete (Sunderland) sowie die Angreifer Antonio Sanabria (Cremonese) und Julio Enciso (Straßburg).