Tunesien verliert sein WM-Auftaktspiel 1:5 gegen Schweden und zieht sofort Konsequenzen. Nun übernimmt ein neuer Trainer, der auf der WM-Bühne aber kein Unbekannter ist. Der tunesische Fußballverband hat Nationaltrainer Sabri Lamouchi nach nur einem WM-Spiel entlassen. Auslöser war die 1:5-Niederlage zum Turnierauftakt gegen Schweden. Als Nachfolger übernimmt der Franzose Hervé Renard. Lamouchi hatte die Mannschaft erst Mitte Januar übernommen. Er war seit Januar 2024 bereits der fünfte Nationaltrainer. In fünf Spielen kassierte er vier Niederlagen. Die WM-Generalprobe gegen Belgien endete 0:5, der einzige Sieg gelang gegen Haiti. Rechtsextremes Symbol? "Unbewusste Zuckung" – Schiri verteidigt Geste Verbandspräsident Moez Nassari gab im staatlichen Fernsehen bekannt, Renard werde "bis zum Ende der Weltmeisterschaft 2026 die Leitung der Nationalmannschaft übernehmen". Nassari ergänzte: "Renard wird am Dienstag in Monterrey eintreffen, wo er die erste Trainingseinheit mit der Mannschaft leiten wird." Der 57-jährige Renard war im April als Nationaltrainer Saudi-Arabiens entlassen worden. Er hat auf internationaler Ebene bereits reichlich Erfahrung gesammelt, war mit Marokko 2018 und mit Saudi-Arabien 2022 bei der WM dabei. Zuvor trainierte er auch Sambia, Angola und die Elfenbeinküste. Am Sonntag steht er mit Tunesien im Spiel gegen Japan in Monterrey (ab 6 Uhr im Liveticker bei t-online) bereits unter Druck. Zum Abschluss der Gruppenphase warten die Niederlande.