Der US-Präsident blickt mit Sorge auf die kommende Bürgermeisterwahl in Washington. Jetzt droht Trump erneut, die Kontrolle in der Hauptstadt zu übernehmen. US-Präsident Donald Trump hat angedeutet, dass er die Hauptstadt Washington D.C. unter die Kontrolle seiner Regierung stellen könnte, falls bei der kommenden Bürgermeisterwahl eine "sozialistische" Kandidatin gewinnen könnte. "Das würde mir nicht gefallen – und vielleicht holen wir uns Washington zurück und führen es auf Bundesebene", sagte Trump am Donnerstag auf die Frage, was er tun würde, wenn ein "verrückter Sozialist" in dieses Amt gewählt würde. Trump im Weißen Haus: Alle Informationen im Newsblog Trump erwähnte dabei nicht, welche Kandidatin er damit konkret meine. Es dürfte sich allerdings um die Stadträtin Janeese Lewis George handeln, die sich selbst als demokratische Sozialistin bezeichnet. Lewis George gilt aktuell als aussichtsreichste Kandidatin, für die Demokraten bei der Wahl zu kandidieren. In den Umfragen liegt sie aktuell deutlich vor ihrer demokratischen Konkurrentin Kenyan McDuffie. Die entscheidende Vorwahl ist am 16. Juni. Da Washington traditionell demokratisch wählt, dürfte die Vorwahl bereits entscheidend für die Bürgermeisterwahl sein. Trump hatte schon in der Vergangenheit mit der Übernahme Washingtons gedroht. Im vergangenen August hatte der Präsident die Kontrolle über die örtliche Polizei ergriffen und die Nationalgarde in die Hauptstadt entsandt und dies unter anderem mit einer zu hohen Kriminalitätsrate in Washington begründet. Dabei zählt die Stadt statistisch nicht zu den Kriminalitätshochburgen der USA . Der Präsident nimmt auch Einfluss auf die Optik der Hauptstadt. So hat er zuletzt den Pool am Lincoln Memorial renovieren lassen. Er hat außerdem einen Skulpturenpark geplant und einen großen Ballsaal am Weißen Haus.