Die Sängerin wurde mit 44 Jahren Mutter – durch künstliche Befruchtung. Nun redet sie offen über das, was sie damals durchmachte. Natalie Imbruglia wurde in den 90er-Jahren mit ihrem Hit "Torn" weltbekannt. Dass sie eines Tages Mutter werden wollte, war der australischen Sängerin lange klar. Doch der passende Partner fehlte ihr. Im Podcast "How To Fail" von Elizabeth Day hat sich die heute 51-Jährige ausführlich zu dem Weg geäußert, der sie 2019 zur Mutterschaft führte. Wie "kurier.at" berichtet, sprach Imbruglia offen über ihre Erfahrungen mit der künstlichen Befruchtung – und über das, was sie dabei emotional durchstand. "Es kann ganz schön einsam sein" Sie entschied sich für eine künstliche Befruchtung mithilfe eines anonymen Samenspenders. Der Prozess verlief nicht reibungslos. Imbruglia berichtete von Rückschlägen und davon, immer wieder die Worte gehört zu haben: "Tut uns leid, es hat nicht geklappt." Nach jedem dieser Momente habe sie Zeit gebraucht, um sich psychisch zu erholen. Die gesamte Erfahrung bezeichnete sie als "ziemlich brutal". Erschwerend kam hinzu, dass sie vieles an dem Verfahren damals nicht gewusst oder verstanden habe, was das Erlebte für sie noch belastender machte. "Darüber wird kaum gesprochen. Ich glaube nicht, dass man mental darauf vorbereitet ist", sagte sie im Podcast. Anderen Frauen rät sie deshalb, sich "gut zu informieren und mit Frauen zu sprechen, die das schon erlebt haben". Und: "Geh da nicht allein durch. Such dir gute Freundinnen, die du anrufen kannst. Es kann ganz schön einsam sein." Zweites Baby mit 40: "Big Bang Theory"-Star Kaley Cuoco wird wieder Mutter Auch die zweiwöchige Wartezeit, bevor sie von ihrer Schwangerschaft erfuhr, beschrieb Imbruglia als "wirklich hart". Als das Ergebnis schließlich positiv war, habe sie in diesem Moment vor allem an andere Frauen gedacht, die sich noch in dieser Wartesituation befanden. "Oh, das macht mich emotional", sagte sie dazu im Podcast. Auf die Welt kam schließlich ihr Sohn Max Valentine. Auch während der Schwangerschaft habe es Dinge gegeben, mit denen sie "wirklich zu kämpfen hatte". Den Moment, als sie ihren Sohn zum ersten Mal im Arm hielt, beschrieb sie als das, was alles aufgewogen habe. Die Mühe habe sich allemal gelohnt, betonte Imbruglia.