Das tot geglaubte Western-Genre lebt! Mit seinem Action-Remake "Die glorreichen Sieben" beweist Regisseur Antoine Fuqua genau das. Altmodisch und aus der Zeit gefallen: Der Western erlebte seine Hochphase zwischen den 1940er-Jahren und dem Ende der 1960er-Jahre. Überfälle, die Durchsetzung von Recht und Ordnung oder die Eroberung fremden Landes galten als zentrale Themen im Genre. Um den Western aktueller und zeitgemäßer zu inszenieren, nahm sich "Training Day"-Regisseur Antoine Fuqua den Klassiker "Die glorreichen Sieben" vor. Mit dem Fokus auf Diversität und einem kritischen Blick hinter den Mythos des freien Amerikas verleiht er dem 2016 erscheinenden Film, der auf einem japanischen Original basiert, neue Relevanz. Darum geht es in "Die glorreichen Sieben" In der Stadt Rose Creek sorgt der kaltblütige Geschäftsmann Bogue (Peter Sarsgaard) für Angst und Schrecken. In ihrer Not suchen die Einwohner der Stadt Hilfe und setzen ihre Hoffnungen auf eine Gruppe ungewöhnlicher Männer. Jeder von ihnen bringt eine Fähigkeit mit, um Bogue zu stoppen. Doch während die sieben Cowboys ihren Plan schmieden, erkennen sie, dass es um mehr geht als nur den Kampf gegen einen Tyrannen. Sie stehen vor einer Entscheidung, die weitreichende Folgen hat. Wie sehenswert ist der Western "Die glorreichen Sieben"? Die Kritiker sind gespalten: Während viele den Film loben, zeigt sich auf dem Bewertungsportal "Rotten Tomatoes" ein gemischtes Bild. Nur 64 Prozent der internationalen Kritiker empfehlen den Western. Das Publikum vergibt 71 Prozent. Die Filmdatenbank "IMDb" vergibt 6,9 von 10 möglichen Punkten. Der Western läuft heute, 12. Juni 2026, um 20.15 Uhr auf ProSieben . Wer den Film verpasst, kann ihn alternativ bei Magenta TV streamen . Noch kein Abonnent? Das ganze Paket an Streamingdiensten können Sie auch bei Magenta bekommen. Mit Magenta TV erhalten Sie Disney+, Netflix , RTL+, Apple TV, Dazn , Paramount+ und Wow zum Vorteilspreis in einem Abo . Japanisches Original als Vorlage Bevor Antoine Fuqua sein Remake auf den Weg brachte, drehte John Sturges im Jahr 1960 seine Version der erbarmungslosen Reiter. Sturges' Werk basiert wiederum auf einer japner japanischen Vorlage aus dem Jahr 1954. Wie die britische Zeitung "The Guardian" in einem Artikel berichtet, handelt es sich dabei um den Historienfilm "Die sieben Samurai". Akira Kurosawa entwickelte die Grundidee der sieben Kämpfer, die ein Bauerndorf vor Banditen und Plünderern schützen wollen. Neue Besetzung mit Marvel-Held Für die sieben Cowboys, die für Recht und Ordnung sorgen wollen, hat Antoine Fuqua einen namhaften Cast zusammengestellt. Neben Denzel Washington und Ethan Hawke sitzt auch Chris Pratt im Sattel. Seinen internationalen Durchbruch feierte Pratt in der Rolle des Marvel-Helden Peter Quill, der als Teil der "Guardians of the Galaxy" das All (un)sicher machte. Weiterhin gehören Vincent D’Onofrio, Matt Bomer und Martin Sensmeier zur Besetzung von Fuquas Western-Cast. Die Nachrichtenseite "deutschlandfunk.de" lobte besonders die Diversität im Cast, die dem Film eine aktuelle Note verleiht. Afroamerikaner, Asiaten, Native Americans, Mexikaner und Weiße in einer Bande, die sich dem Ungerechten stellt: ein Bild, was es so im Western nur selten gibt.