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US-News | USA greifen Ziele im Iran an – Teheran meldet Gegenschlag

Mit Handelsschranken will die US-Regierung verhindern, dass China bei Künstlicher Intelligenz aufschließt. Die USA fliegen neue Angriffe auf Ziele im Iran. Alle Entwicklungen im Newsblog. Montag, 1. Juni US-Militär: Haben Ziele im Iran angegriffen – Teheran meldet Gegenschlag Das US-Militär hat nach eigenen Angaben am Wochenende iranische Radar- und Drohnen-Kommandozentralen in Goruk und auf der Insel Keschm angegriffen. Die Angriffe seien eine Reaktion auf aggressive Handlungen des Iran gewesen, darunter der Abschuss einer US-Drohne vom Typ MQ-1 über internationalen Gewässern, teilt das US-Zentralkommando (Centcom) mit. US-Kampfflugzeuge hätten demnach die Luftabwehr, eine Bodenkontrollstation und zwei Drohnen zerstört. US-Soldaten seien nicht zu Schaden gekommen. Unterdessen erklärten die iranischen Revolutionsgarden staatlichen Medien zufolge, sie hätten einen Luftwaffenstützpunkt der USA ins Visier genommen. Dieser sei von den USA für einen Angriff auf einen Telekommunikationsturm auf der Insel Sirik im Süden des Iran genutzt worden. USA schließen Schlupfloch bei Chip-Exporten nach China Die US-Regierung will ein Schlupfloch bei den Export-Beschränkungen für hochentwickelte Chips nach China schließen. Die Auflagen gelten nicht nur für direkte Ausfuhren nach China, sondern auch für Firmen im Ausland, die ihr Hauptquartier oder ihre Muttergesellschaft in China hätten, teilte die zuständige US-Behörde für Industriesicherheit mit. Im Rennen um die Entwicklung Künstlicher Intelligenz sind die Chips der US-Firma Nvidia unersetzlich. US-Präsident Donald Trump belegte China deshalb mit Handelsbeschränkungen für Nvidias beste Produkte. Die neue Maßnahme deutet nun auf einen weiterhin harten Kurs gegenüber Peking hin, obwohl Trump sich zuletzt um ein harmonisches Verhältnis mit Chinas Staatschef Xi Jinping bemühte. Nvidia hatte zuletzt versucht, wieder im chinesischen Markt Fuß zu fassen. Der Konzern machte dort einst Milliardengeschäfte, bis die Streitigkeiten zwischen Washington und Peking das Geschäft quasi zum Erliegen brachten. Für Nvidia, dem wertvollsten Unternehmen der Welt, geht es bei den Beziehungen zu China um viel Geld: Dem Konzern entgehen nach Schätzung von Firmenchef Jensen Huang allein in diesem Jahr Erlöse von rund 50 Milliarden Dollar. New Jersey: Ausgangssperre rund um Abschiebezentrum Als Reaktion auf erneute nächtliche Zusammenstöße vor einem US-Abschiebezentrum im US-Bundesstaat New Jersey haben die örtlichen Behörden am Sonntag eine Ausgangssperre rund um das Gebäude verhängt. Der Bürgermeister der Stadt Newark, Ras Baraka, erklärte, im Umkreis von 800 Metern um die Einrichtung trete umgehend eine Ausgangssperre in Kraft. Zwischen 21 Uhr abends und 6 Uhr morgens sei der Zutritt bis auf Weiteres verboten, "um die Sicherheit und das Wohlbefinden aller Bewohner sicherzustellen", erklärte der Bürgermeister weiter. Vor der Unterkunft mit tausend Betten hatte es mehrere Nächte in Folge Zusammenstöße zwischen Polizisten und Kritikern der Einwanderungspolitik von US-Präsident Donald Trump gegeben. Die Proteste hatten begonnen, nachdem es in dem Abschiebezentrum der Einwanderungsbehörde ICE zu einem Hungerstreik und Arbeitsniederlegungen von Migranten gegen die Bedingungen in dem Lager gekommen war. Nachdem es am Samstag weitgehend friedliche Demonstrationen gegeben hatte, darunter auch von Unterstützern der US-Einwanderungsbehörde ICE, hatten einige Demonstrierende versucht, eine Absperrung der Polizei zu durchbrechen. Diese setzte daraufhin Tränengas ein. Die demokratische Gouverneurin von New Jersey, Mikie Sherrill, verurteilte die Gewalt. Sonntag, 31. Mai Bürgermeister Mamdani boykottiert Israel-Parade in New York – und erntet scharfe Kritik Der New Yorker Bürgermeister Zohran Mamdani hat als erster Bürgermeister seit Jahrzehnten die alljährliche Israel-Parade in der Millionenmetropole boykottiert und damit scharfe Kritik auf sich gezogen. Der Bürgermeister habe sich dafür entschieden, "Zehntausenden Juden sowie Unterstützern Israels den Rücken zu kehren", teilte der israelische UN-Botschafter, Danny Danon, in New York mit. Tausende Anhänger zogen am Mittag (US-Ortszeit) mit israelischen Flaggen, blau-weißen Luftballons und T-Shirts mit der Aufschrift "I love Israel" durch die Straßen in Manhattan . "Ich habe bereits im Wahlkampf gesagt, dass ich nicht an der Parade teilnehmen werde. Und ich habe meine Ansichten über die israelische Regierung sehr deutlich gemacht", erklärte Mamdani seine Entscheidung. New York City ist Heimat von rund einer Million jüdischen Einwohnern und verfügt damit über die größte jüdische Stadtbevölkerung der Welt außerhalb Israels. Die Parade wird seit den 1960er Jahren in der Regel alljährlich abgehalten. Irans Außenminister: Gespräche mit USA dauern an Der Iran und die USA setzen ihre Gespräche und ihren Nachrichtenaustausch nach Angaben des iranischen Außenministers Abbas Aragtschi fort. Man könne die Verhandlungen nicht beurteilen, bis ein klares Ergebnis vorliege, sagt er staatlichen Medien. Spekulationen dürfe keine Bedeutung beigemessen werden. "Bin nicht in Eile": Trump äußert sich zu Iran-Gesprächen Nach Berichten über eine Einigung auf ein Rahmenabkommen zwischen den USA und Iran tritt US-Präsident Donald Trump auf die Bremse: US-Medienberichten zufolge schickte Trump das fertig ausgehandelte Abkommen mit "härteren Bedingungen" nach Teheran zurück. Dem Sender Fox News sagte Trump, er sei "nicht in Eile". Der iranische Chefunterhändler und Parlamentspräsident Mohammed Bagher Ghalibaf sagte daraufhin am Sonntag, Teheran werde keiner Vereinbarung zustimmen, die die Rechte der Iraner nicht wahre. Das in wochenlangen Verhandlungen unter pakistanischer Vermittlung ausgehandelte Rahmenabkommen sah nach Angaben aus US-Kreisen unter anderem eine Verlängerung der Waffenruhe um 60 Tage, vertiefte Verhandlungen über das iranische Atomprogramm und die Öffnung der strategisch wichtigen Straße von Hormus vor. Demnach habe am Freitag nur noch Trumps Unterschrift unter dem Vertragswerk gefehlt. Einem Bericht der "New York Times" zufolge war Trump aber unzufrieden mit der ausgehandelten Übereinkunft und schickte sie mit härteren Bedingungen nach Teheran zurück. In einem Fox-News-Interview dämpfte der US-Präsident die Hoffnungen auf eine Einigung und deutete neue Angriffe auf Ziele im Iran an, falls Teheran nicht auf seine Nachforderungen eingehe: "Langsam aber sicher bekommen wir, was wir wollen, und wenn wir nicht bekommen, was wir wollen, werden wir es auf andere Art erreichen", sagte Trump. Hegseth kündigt "wichtige Entscheidungen" an – und droht Verbündeten Der US-Verteidigungsminister wirft Verbündeten erneut vor, nicht genug für die Nato auszugeben. Die USA könnten wohl schon bald Konsequenzen ziehen. Lesen Sie den ganzen Artikel hier . Erschwerter Zugang zu Green Card: US-Regierung rudert zurück Nach einer Welle öffentlicher Empörung hat die US-Regierung ihre Pläne für einen erschwerten Zugang zu der als Green Card bekannten unbefristeten Aufenthaltsgenehmigung abgeschwächt. Das US-Heimatschutzministerin teilte mit, dass die neue Regelung, wonach die Green Card nur noch aus dem Ausland beantragt werden kann, letztlich nicht für alle Antragsteller gelten werde. Stattdessen solle die Regel "auf Einzelfallbasis" angewendet werden. "Sie diente lediglich als Erinnerung für die Beamten, von ihrem Ermessensspielraum Gebrauch zu machen", erklärte das Ministerium. Die Beamten könnten entscheiden, ob sie von Antragstellern verlangen, die USA zu verlassen, um ihren Antrag zu stellen. In der vergangenen Woche hatte die zuständige Einwanderungsbehörde USCIS erklärt, dass Bewerber die Green Card fortan in den meisten Fällen aus dem Ausland beantragen müssen und sich nicht bereits in den USA aufhalten dürfen. Ausnahmen sollte des demnach nur bei "außergewöhnlichen Umständen" geben. Die USA vergeben jährlich mehr als eine Million Green Cards. Mehr als die Hälfte der Bewerber hielt sich bisher bei Antragstellung bereits in den USA auf. Anwesen gekauft: Vance-Förderer Thiel will offenbar USA verlassen Der Technologieinvestor und Trump-Unterstützer Peter Thiel hat wohl genug von den USA. Er hat sich in Argentinien niedergelassen. Lesen Sie den ganzen Artikel hier . US-Militär attackiert Schiff im Golf von Oman Die US-Armee hat nach eigenen Angaben ein unter der Flagge Gambias fahrendes Schiff im Golf von Oman angegriffen. Das Frachtschiff "Lian Star" habe trotz der von den USA verhängten Blockade versucht, einen iranischen Hafen anzulaufen, teilte das für die Golfregion zuständige US-Zentralkommando (Centcom) am Samstag mit. Die Besatzung habe mehr als 20 Warnungen missachtet. Daraufhin habe ein Kampfflugzeug eine Rakete in den Maschinenraum des Schiffes abgefeuert. Angaben zu möglichen Verletzten an Bord machte die US-Armee mit. Seit dem 8. April gilt im Iran-Krieg eine brüchige Waffenruhe zwischen Teheran und Washington. Die Verhandlungen über eine Beendigung des Kriegs und die Wiederöffnung der Straße von Hormus brachten bisher keinen Durchbruch. Der Iran blockiert die insbesondere für den Handel mit Öl und Flüssiggas immens wichtige Meerenge seit Beginn des Krieges mit den USA und Israel Ende Februar weitestgehend. Die Blockade hat die Weltmärkte erschüttert und die Öl- und Spritpreise in die Höhe schießen lassen. Die USA verhängten ihrerseits eine Seeblockade gegen iranische Häfen. Nach Centcom-Angaben setzte das US-Militär bislang "fünf Handelsschiffe außer Gefecht und leitete 116 weitere um". Drei Tote bei US-Angriff auf angebliches Drogenschiff Zum wiederholten Male hat das US-Militär nach eigenen Angaben ein Drogenschmuggler-Boot im östlichen Pazifik angegriffen und dabei drei Männer getötet. Das Boot sei nach Erkenntnissen der Geheimdienste auf einer bekannten Drogenhandelsroute unterwegs gewesen, erklärte das für die Region zuständige US-Regionalkommando Southcom auf der Plattform X. Auf Anordnung von Präsident Donald Trump greift das US-Militär seit Herbst vergangenen Jahres Boote in der Karibik und im östlichen Pazifik an, mit denen angeblich Drogen in die USA geschmuggelt werden sollen. Dabei kommen immer wieder Menschen ums Leben. Erst am Freitag hatte es einen ähnlichen Angriff gegeben, ebenfalls mit drei Toten. Kritiker bezweifeln, dass die tödlichen Angriffe in internationalen Gewässern völkerrechtlich zulässig sind. Die Vereinigten Staaten haben ein großes Drogenproblem, für das sie ausländische Schmuggler verantwortlich machen. Wettplattform sieht Sieg für Demokraten Bei den Zwischenwahlen zum Repräsentantenhaus in den USA stehen die Chancen für die Demokraten auf der Wettplattform Polymarket bei 81 Prozent, die Mehrheit zu erlangen. Für den Senat sieht die Plattform eine 51-prozentige Chance für die Republikaner, die Mehrheit zu behalten. Die Daten der Plattform basieren auf Wetten, die manipuliert werden können und sind keine repräsenativen Umfragen. Nach Absagen von Musikern: Trump macht Rückzieher Nach der Absage mehrerer Musiker erwägt US-Präsident Donald Trump eine Planänderung für die Feierlichkeiten rund um den 250. Jahrestag der Unabhängigkeit der USA. Anstelle der ursprünglich vorgesehenen Konzerte in der Hauptstadt Washington könne er sich eine Kundgebung mit sich selbst als Hauptredner vorstellen, teilte Trump am Samstag in seinem Onlinedienst Truth Social mit. Samstag, 30. Mai Hegseth droht Europa US-Verteidigungsminister Pete Hegseth hat den europäischen Verbündeten erneut mit Konsequenzen bei zu niedrigen Verteidigungsausgaben gedroht. "Verbündete, die sich weigern, mehr Verantwortung zu übernehmen und ihren Beitrag zu unserer gemeinsamen Verteidigung zu leisten, werden mit einer deutlichen Änderung unserer Vorgehensweise umgehen müssen", sagte Hegseth beim Sicherheitsforum Shangri-La-Dialog in Singapur. Zugleich forderte der Pentagon-Chef insbesondere westeuropäische Staaten auf, auf "Moralpredigten" zu verzichten, wenn sie mit den USA nicht einer Meinung seien. "Zu lange sind höfliche Bitten an unsere europäischen Verbündeten, mehr für ihre eigene Verteidigung auszugeben, auf taube Ohren gestoßen", sagte Hegseth. Inzwischen holten die Verbündeten "endlich auf". Zugleich warf er europäischen Staaten vor, "hohle globalistische Rhetorik über eine regelbasierte internationale Ordnung" gepflegt zu haben, während sie "ihre Grenzen weit geöffnet und ihre Armeen ausgehöhlt" hätten. Die Nato-Mitgliedstaaten hatten im vergangenen Jahr zugesagt, bis 2035 ihre Verteidigungsausgaben auf 3,5 Prozent des jeweiligen Bruttoinlandsprodukts (BIP) zu erhöhen und weitere 1,5 Prozent für verteidigungsrelevante Ausgaben auszugeben. Trotz verstärkter Anstrengungen erklärten viele Staaten jedoch, dass sie dieses Fünf-Prozent-Ziel möglicherweise nicht erreichen können. Hegseth kündigte "wichtige Entscheidungen" zur Sicherheit Europas an. "Europa und die Nato haben wichtige Entscheidungen zu treffen, und Sie werden bald mehr erfahren", sagte er. US-Außenminister Marco Rubio hatte den Europäern zuletzt gesagt, sie müssten lernen, mit weniger US-Soldaten in Europa zu leben. Demnach soll es bald Anpassungen bei den Kräften geben, die im Krisenfall binnen 180 Tagen mobilisiert werden können. US-Wirtschaft warnt vor Milliardenschäden und Flughafenchaos Führende US-Fluggesellschaften und Wirtschaftsverbände haben vor Milliardenschäden und chaotischen Zuständen an US-Flughäfen gewarnt, sollte die US-Regierung die Abfertigung von internationalen Reisenden und Fracht an mehreren großen Flughäfen aussetzen. Heimatschutzminister Markwayne Mullin hatte am Donnerstag erklärt, die Regierung von US-Präsident Donald Trump könne die Abfertigung von internationalen Reisenden und Fracht am Flughafen Newark Liberty im Bundesstaat New Jersey einstellen. Der Flughafen ist ein wichtiges Einfallstor für New York City. Grund sei, dass die örtliche Polizei die Beamten der Bundeseinwanderungsbehörde nicht unterstütze. Mullin hat wiederholt gedroht, er könne die Einwanderungsabfertigung auch an mehr als einem Dutzend anderer Flughäfen in sogenannten Sanctuary Cities (Zufluchtsstädte) für Immigranten einstellen, darunter Boston, Denver, Philadelphia, Chicago, Seattle , San Francisco und Los Angeles . Ein Stopp aller internationalen Flüge an den Flughäfen der 18 "Sanctuary Cities" würde der Wirtschaft einen Schaden von mehr als 70 Milliarden Dollar zufügen und 68 Millionen internationale Passagiere pro Jahr betreffen, teilte der Verband U.S. Travel Association mit. Allein in Newark landen demnach täglich über 20.000 internationale Passagiere. Wenige Wochen vor der Fußball-Weltmeisterschaft wäre der Schaden für Amerikas Ruf als gastfreundliches Reiseziel erheblich, hieß es weiter. Das WM-Finale findet am 19. Juli in der Nähe des Flughafens Newark statt. Auch der Import von Gütern wie Arzneimitteln und Halbleiterchips im Wert von Milliarden Dollar könnte gefährdet sein. Das Weiße Haus gab zunächst keine Stellungnahme ab. Details zu Trumps Gesundheitscheck bekannt Trumps Leibarzt attestiert dem US-Präsidenten nach einem großen Gesundheitscheck eine exzellente Verfassung. Zwei Empfehlungen hat er dennoch. Trumps Vergleich mit Steuerbehörde auf dem Prüfstand Ein weiteres US-Gericht nimmt die umstrittene außergerichtliche Einigung zwischen Präsident Donald Trump und der Steuerbehörde unter die Lupe. Trump muss bis zum 12. Juni zu schweren Vorwürfen Stellung beziehen, darunter jener einer angeblich illegalen Absprache. Das ordnete eine Bundesrichterin in Miami an. Sie reagierte damit auf einen Antrag von 35 ehemaligen Richtern, die die Rechtmäßigkeit des Vergleichs in Zweifel zogen. Hintergrund des Vergleichs ist, dass ein Mitarbeiter der US-Steuerbehörde Steuerdaten Trumps an "linksgerichtete Medien" verbreitet haben soll. Trump und seine beiden ältesten Söhne verklagten das Finanzministerium und die ihm untergeordnete Steuerbehörde (IRS) auf 10 Milliarden Dollar Schadenersatz. Gericht stoppt Trumps Entschädigungsfonds US-Präsident Donald Trump ist mit seinem umstrittenen Entschädigungsfonds für angebliche Opfer der US-Justiz vorerst gescheitert. Ein Bundesgericht in Virginia stoppte vorübergehend die Pläne und setzte eine Gerichtsanhörung für den 12. Juni an, wie aus der Entscheidung hervorgeht. Das Gericht will mit dem Stopp sicherstellen, dass bis zur Klärung des Falls keine Gelder unwiderruflich über den Fonds ausgezahlt werden können. Trump hatte wegen seines Entschädigungsfonds – Anti-Weaponization Fund – selbst aus den eigenen Reihen der Republikaner massiv Kritik auf sich gezogen. Kritiker reden von "Schmiergeld" für Trump-Getreue und von Korruption. Im Kongress wurden sogar Abstimmungen über andere Haushaltsgelder vorerst verzögert, um so Druck auf Trump aufzubauen. Republikaner ordnen weiteren Wahlkreis neu Im Bundesstaat Louisiana haben die Republikaner einen mehrheitlich schwarzen Wahlkreis zu ihren Gunsten neu zugeschnitten. Der Senat des Bundesstaates billigte eine neue Aufteilung der sechs Kongressbezirke, die den Republikanern bei den Zwischenwahlen im November einen weiteren Sitz bescheren könnte. Betroffen ist vor allem der Wahlkreis des schwarzen demokratischen Abgeordneten Cleo Fields. Eine Neuaufteilung war nötig, weil der Oberste Gerichtshof die Wahlkreise in Louisiana Ende April als ethnisch motiviert bezeichnet und deshalb verworfen hatte. Bisher gab es in dem Bundesstaat zwei Wahlkreise, die mehrheitlich schwarz bevölkert sind und von zwei demokratischen Abgeordneten vertreten werden. Einen über sechs Jahrzehnte bestehenden Schutz mehrheitlich schwarzer Wahlkreise weichten die Richterinnen und Richter in ihrem Grundsatzurteil auf. US-General trifft kubanische Militärs Ein hochrangiger US-General hat sich am Freitag nach Angaben des US-Militärs zu einem seltenen Treffen mit kubanischen Militärvertretern getroffen. Das US-Militär teilte am Freitag auf X mit, General Francis Donovan, Leiter des für Lateinamerika zuständigen US-Südkommandos, habe sich am Rande des US-Marinestützpunkts Guantánamo Bay mit einer kubanischen Delegation unter der Leitung von General Roberto Legra Sotolongo getroffen. Bei dem Gespräch seien operative Sicherheitsfragen erörtert worden. Donovan habe zudem eine Sicherheitsüberprüfung des Marinestützpunkts geleitet und mit Verantwortlichen des Stützpunkts über den Schutz der Truppen, die Sicherheit der Soldaten und ihrer Familien sowie die operative Einsatzbereitschaft gesprochen, hieß es weiter. Das Militär bestätigte damit einen Bericht der Nachrichtenagentur Reuters. Trump hält an "roten Linien fest" US-Präsident Donald Trump will nach Angaben aus dem Weißen Haus nur bei der Erfüllung seiner Grundbedingungen ein Abkommen mit dem Iran schließen. Trump bestehe auf die Einhaltung "seiner roten Linien", erklärte ein Vertreter des Weißen Hauses am Freitag nach neuen Beratungen in Washington gegenüber der Nachrichtenagentur AFP. Eine der Grundbedingungen sei, dass der Iran "niemals eine Atomwaffe besitzen" dürfe. Freitag, 29. Mai Trump vertagt Iran-Entscheidung nach Krisentreffen US-Präsident Donald Trump hat interne Gespräche zum Iran nach Angaben des Weißen Hauses beendet. Die "New York Times" berichtete am Freitag, Trump habe nach der rund zweistündigen Sitzung im sogenannten Situation Room anders als angekündigt nicht über eine Einigung mit Teheran entschieden. Trump hatte erklärt, er werde mit seinen Sicherheitsberatern zusammenkommen, "um eine endgültige Entscheidung zu treffen". Unterhändler aus Washington und Teheran hatten sich US-Kreisen zufolge auf einen Rahmen für weitere Verhandlungen verständigt, die Zustimmung Trumps und der iranischen Führung stand allerdings noch aus. Die vorläufige Einigung sieht nach Informationen der Nachrichtenagentur AFP eine Verlängerung der Waffenruhe um 60 Tage vor. Erstmals seit Kriegsbeginn Ende Februar wollen beide Seiten zudem wieder vertieft über das iranische Atomprogramm verhandeln. Trump muss seinen Namen von historischem Gebäude nehmen Ein US-Richter hat angeordnet, den Namen von Präsident Donald Trump vom Kennedy Center for the Performing Arts zu entfernen. Das bekannte Kulturzentrum in Washington dürfe nicht ohne Zustimmung des Kongresses umbenannt werden, entschied Bezirksrichter Christopher Cooper am Freitag. Streit mit Trump: US-Tankflugzeuge müssen Bulgarien verlassen Bulgarien gehört zu den wenigen EU-Ländern, deren Bürger ein Visum für die USA benötigen. Das will Sofia nicht länger hinnehmen – und macht Druck. Lesen Sie den ganzen Artikel hier . "Vorgetäuschter Erfolg": Iran widerspricht Trump deutlich Der Iran hat US-Präsident Donald Trump vorgeworfen, zentrale Vereinbarungen des geplanten Rahmenabkommens zu verzerren oder zu ignorieren. Die den Revolutionsgarden nahe stehende Nachrichtenagentur Fars schrieb unter Berufung auf informierte Kreise, Trump versuche, einen vorgetäuschten Erfolg zu inszenieren. Außerdem befinde sich der Vertragsentwurf noch in einer abschließenden Genehmigungsphase. Konkret widerspricht der Iran Trumps Aussagen in drei Punkten: Erstens habe Trump ignoriert, dass unmittelbar nach Unterzeichnung zwölf Milliarden Dollar aus eingefrorenen iranischen Auslandskonten freigegeben werden müssten. Ohne diese Freigabe werde der Iran in keine weiteren Verhandlungsphasen eintreten. Zweitens enthalte das Abkommen keine Bestimmung zur gebührenfreien Öffnung der Straße von Hormus, hieß es weiter. Drittens weise der Iran die Aussage zurück, das angereicherte Uran solle abgebaut oder vernichtet werden – die Absichtserklärung enthalte keine solche Bestimmung. Zudem weist der Iran auf die Forderung eines vollständigen Waffenstillstands im Libanon hin – im Sinne der libanesischen Hisbollah-Miliz. Trump kündigt Entscheidung zum Iran an – Teheran zurückhaltend US-Präsident Donald Trump hat in den Verhandlungen mit dem Iran eine baldige Entscheidung angekündigt. Trump schrieb am Freitag in seinem Onlinedienst Truth Social, er werde im Weißen Haus mit seinen Sicherheitsberatern zusammenkommen, "um eine endgültige Entscheidung zu treffen". Der iranische Außenminister Abbas Araghtschi äußerte sich in einem Telefonat mit seinem Amtskollegen im Oman derweil zurückhaltend. Eine Einigung hänge davon ab, ob die US-Seite ihre Haltung aufgebe, "die auf überzogenen Forderungen sowie wechselnden und widersprüchlichen Positionen beruht", erklärte das Außenministerium in Teheran. Die Unterhändler beider Seiten hatten sich US-Kreisen zufolge zuvor auf einen Rahmen für weitere Verhandlungen verständigt. Er sieht eine Verlängerung der Waffenruhe um 60 Tage vor. Erstmals seit Kriegsbeginn Ende Februar wollen beide Seiten zudem wieder vertieft über das iranische Atomprogramm verhandeln. US-Außenminister Marco Rubio kam derweil in Washington mit dem pakistanischen Chefdiplomaten Ishaq Dar zusammen. Pakistan vermittelt in dem Konflikt zwischen Washington und Teheran. Geld für Trump-Anhänger? Gericht pausiert umstrittenen Fonds Der US-Präsident will straffällige Anhänger mit einem milliardenschweren Fonds "entschädigen". Ein Gericht durchkreuzt jetzt die Pläne – vorerst. Lesen Sie den ganzen Artikel hier . Trump lässt Statuen vergolden – für einen Millionenbetrag Die US-Regierung unter Präsident Donald Trump investiert nach Angaben des Nachrichtenportals "Notus" mindestens 95 Millionen Dollar in Arbeiten an Denkmälern, Parks und öffentlichen Anlagen in Washington. Allein für die Restaurierung und Vergoldung von vier Bronzestatuen nahe dem Lincoln Memorial wurden demnach fünf Millionen Dollar bereitgestellt. Die Arbeiten sollen rechtzeitig zum 250. Jahrestag der amerikanischen Unabhängigkeit am 4. Juli 2026 abgeschlossen werden. Dem Bericht zufolge erhielt ein Spezialunternehmen aus Maryland den Auftrag im April ohne reguläres Ausschreibungsverfahren. Der National Park Service begründete dies mit dem engen Zeitplan und der besonderen Bedeutung des Projekts. Die Statuen, bekannt als "Arts of War" und "Arts of Peace", sollen mit einer Schicht aus nahezu reinem Gold überzogen werden. Experten äußerten gegenüber dem Portal Zweifel daran, dass die Arbeiten angesichts des Zeitdrucks vollständig und fachgerecht umgesetzt werden können. Das Vergoldungsprojekt ist Teil mehrerer Sanierungs- und Restaurierungsmaßnahmen in Washington. Ein Sprecher des Innenministeriums erklärte, Trump erfülle damit sein Versprechen, die Hauptstadt "sicher und schön" zu machen. Kritiker bemängeln dagegen die mangelnde Transparenz bei der Vergabe mehrerer Aufträge. USA stufen brasilianische Drogenbanden als Terrorgruppen ein Die US-Regierung hat zwei brasilianische Drogenbanden als Terrororganisationen eingestuft. Comando Vermelho (CV) und Primeiro Comando da Capital (PCC) seien zwei der brutalsten kriminellen Organisationen des Landes und ihr Einfluss reiche bis in die USA, teilte das Außenministerium mit. "Zusammen befehligen sie Tausende von Mitgliedern und haben brutale Angriffe auf brasilianische Polizeibeamte, Amtsträger und Zivilisten organisiert." PCC gilt als mächtigste kriminelle Organisation Brasiliens und als zentraler Akteur im Kokainschmuggel aus den Andenstaaten. Auch das CV ist eines der größten Verbrechersyndikate des Landes und im Drogenhandel aktiv. Bei Polizeieinsätzen gegen die Banden kommt es immer wieder zu etlichen Todesopfern. Die Regierung in Brasilien hatte die Einstufung als Terrororganisation dennoch verhindern wollen, weil die Gruppen nach brasilianischem Recht keine politischen oder ideologischen Ziele verfolgen. Die Regierung um Staatschef Luiz Inácio Lula da Silva befürchtet, dass eine Terror-Einstufung den USA eine rechtliche Grundlage für härtere Maßnahmen bis hin zu möglichen Einsätzen auf brasilianischem Territorium geben könnte. Vance: Stehen kurz vor Abkommen Die USA und der Iran stehen nach den Worten von US-Vizepräsident JD Vance kurz vor einem Abkommen. Man sei "noch nicht am Ziel", aber nah dran, sagte Vance vor Journalisten. Es gebe noch einige Streitpunkte, die die iranischen Bestände an angereichertem Uran und die Frage der Anreicherung beträfen. "Es ist schwer zu sagen, wann genau oder ob der Präsident die Absichtserklärung unterzeichnen wird", erklärte Vance mit Blick auf US-Präsident Donald Trump. Man diskutiere noch über einige Formulierungen. "Ich kann nicht garantieren, dass wir ans Ziel kommen, aber im Moment habe ich ein ziemlich gutes Gefühl dabei", fügte der Vizepräsident hinzu. Donnerstag, 28. Mai USA verhängen weitere Sanktionen gegen den Iran Die USA verhängen neue Sanktionen gegen den Ölhandel des Iran. Das Finanzministerium belegt acht Schiffe mit Strafmaßnahmen, die iranisches Rohöl und Erdölprodukte auf die Weltmärkte transportieren. "Wir werden der iranischen Regierung nicht erlauben, ihre Öleinnahmen zur Wiederherstellung ihrer Streitkräfte und militärischen Fähigkeiten zu erhöhen", erklärt Finanzminister Scott Bessent. Zudem werden mehr als 15 weitere Unternehmen sanktioniert, darunter Firmen in Hongkong und Dubai. Einigung erzielt? Iran dementiert Eine vorläufige Einigung auf ein Rahmenabkommen zum Iran-Krieg zwischen Teheran und Washington ist nach iranischen Angaben bislang weder fertiggestellt noch bestätigt. Das berichtete die den Revolutionsgarden – Elitestreitmacht des Iran – nahestehende Nachrichtenagentur Tasnim am Abend unter Berufung auf eine dem Verhandlungsteam nahestehende Quelle. Teheran habe den pakistanischen Vermittler nicht darüber informiert, dass der Text fertiggestellt sei. Man werde sowohl den Vermittler als auch die Öffentlichkeit benachrichtigen, sobald er fertiggestellt sei, teilte die Quelle laut Tasnim weiter mit. Sie fügte hinzu, dass Berichte westlicher Medien, wonach das Abkommen bereits abgeschlossen sei und nur noch auf Bekanntgabe durch beide Seiten warte, falsch seien. Zuvor hatte das Portal "Axios" unter Berufung auf zwei US-Beamte berichtet, Unterhändler aus den USA und dem Iran hätten eine vorläufige Einigung zu einem Rahmenabkommen zum Iran-Krieg erzielt. US-Präsident Donald Trump und die Führung der iranischen Seite müssten aber noch zustimmen. US-Kreise bestätigten auf Nachfrage den Inhalt des Medienberichts. Nato-Plan der USA: Eine alarmierende Ankündigung Weniger U-Boote und Kampfjets: Die Ankündigung der USA, ihren Nato-Beitrag massiv zu verkleinern, beunruhigt die Bundesregierung. Während die Union die militärische Aufrüstung beschleunigen will, warnt die SPD vor voreiligen Schlüssen. Lesen Sie den ganzen Artikel hier . US-Regierung droht Verbündetem mit "aggressiver" Reaktion Die USA warnen den Golfstaat Oman vor einer Annäherung an Teheran in der Straße von Hormus. Auch gegen iranische Airlines kündigt Washington neue Beschränkungen an. Lesen Sie den ganzen Artikel hier . Bericht: Iran-Einigung erzielt – Trump muss noch zustimmen Unterhändler der USA und des Iran haben sich US-Kreisen zufolge auf einen Rahmen für weitere Verhandlungen verständigt, die Zustimmung von US-Präsident Donald Trump steht allerdings noch aus. Die vorläufige Einigung sieht eine Verlängerung der Waffenruhe um 60 Tage vor. Erstmals seit Kriegsbeginn Ende Februar wollen beide Seiten demnach wieder vertieft über das iranische Atomprogramm verhandeln. Der Iran wies eine Einigung zurück. Das US-Nachrichtenportal "Axios" hatte als erstes über die Einigung auf eine gemeinsame Absichtserklärung berichtet, über die seit Wochen verhandelt wird. Eine offizielle Bestätigung aus Washington oder Teheran stand derweil noch aus. Trump hatte am Mittwoch gesagt, er sei noch "nicht zufrieden" mit dem jüngsten Angebot des Iran. Der Iran will "Axios" zufolge während der 60 Tage eine uneingeschränkte Schifffahrt durch die Straße von Hormus garantieren. Im Gegenzug wollten die USA ihre Blockade iranischer Häfen aufgeben, hieß es. Der Iran wolle sich grundsätzlich dazu verpflichten, keine Atomwaffen anzustreben, wie Trump es immer wieder gefordert hatte, hieß es in dem Bericht weiter. Bei den vertieften Verhandlungen über das iranische Nuklearprogramm solle es zudem darum gehen, was mit dem angereicherten Uran geschehen soll. Der US-Präsident hatte mehrfach gesagt, die USA wollten die 400 Kilo des Materials unter ihre Kontrolle bringen. US-Soldaten verunglücken bei Militärübung in Polen Beim Unfall eines amerikanischen Militärlasters in Polen sind acht US-Soldaten verletzt worden, einer davon schwer. Der Unfall ereignete sich unweit des Militärübungsgeländes in Drawsko Pomorskie im Westen des Landes, wie ein Sprecher der polnischen Feldjäger dem Sender Rmf.fm sagte. "Die Soldaten waren auf dem Weg zu einer Übung. Sie saßen auf der Ladefläche und auf Bänken. Das Fahrzeug streifte mit dem rechten Rad den Straßenrand und kippte auf die Seite." Als wahrscheinlichste Unfallursache gilt Unachtsamkeit des Fahrers. Der schwer verletzte US-Soldat wurde mit dem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus nach Gryfice transportiert. Sechs weitere wurden per Krankenwagen in die Klinik gebracht. Ein verletzter Soldat verweigerte den Angaben zufolge die Behandlung. Stand Mitte dieses Monats waren in Polen nach Angaben aus US-Militärkreisen etwa 7.400 Soldaten stationiert. Die meisten von ihnen rotieren regelmäßig zwischen verschiedenen US-Militärstützpunkten in Europa. Flotte in Position: Jetzt fehlt wohl nur noch Trumps Entscheidung Die USA haben laut einem Bericht große Teile ihrer Marine in der Karibik zusammengezogen. Die Regierung von Donald Trump soll damit die Voraussetzungen für einen möglichen Militärschlag gegen Kuba geschaffen haben. Lesen Sie den ganzen Artikel hier . Zollstreit mit Trump: EU-Exporte in die USA brechen ein Über Handelszölle zwischen der EU und den USA gab es zuletzt viel Streit. Neue Zahlen zeigen: Europäische Unternehmen führen weniger Waren aus. Lesen Sie den ganzen Artikel hier . US-Wirtschaft schlechter in Form als bislang angenommen Die US-Wirtschaft ist schlechter ins Jahr gestartet als bislang angenommen. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) stieg von Januar bis März auf das gesamte Jahr hochgerechnet um 1,6 Prozent, wie das US-Handelsministerium am Donnerstag mitteilte. Es korrigierte damit seine frühere Schätzung von Ende April von 2,0 Prozent nach unten. Begründet wurde dies mit geringer als zuvor angenommenen Investitionen und privaten Konsumausgaben. Im vorangegangenen Quartal hatte es sogar nur ein Plus von 0,5 Prozent gegeben – auch wegen des Haushaltsstreits, der die Regierungsgeschäfte im Herbst für 43 Tage weitgehend zum Erliegen gebracht hatte. Die Kauflaune der Amerikaner wird derzeit von der gestiegenen Inflation infolge des seit fast drei Monaten währenden Iran-Kriegs gedämpft. Die privaten Konsumausgaben legten im April um 0,5 Prozent zum Vormonat zu. Ökonomen hatten mit einem Anstieg in dieser Höhe gerechnet. Die US-Industrie hat im April überraschend weniger Aufträge für wichtige Investitionsgüter erhalten. Die Bestellungen für Investitionsgüter ohne Verteidigungs- und Flugzeugtechnik sanken um 1,1 Prozent, wie das Handelsministerium mitteilte. Ökonomen hatten hingegen mit einem Anstieg von 0,4 Prozent gerechnet. In den Vormonaten hatte es noch kräftige Zuwächse gegeben – allein im März betrug das Plus nach revidierten Daten 3,9 Prozent. FBI nimmt Ex-CIA-Mann fest – mit Goldbarren und Luxusuhren Der Ex-Geheimdienstmitarbeiter soll falsche Angaben gemacht und so Staatsgeld kassiert haben. Ermittler finden Gold und Luxusuhren. Lesen Sie den ganzen Artikel hier . Neuer Dollarschein? Trump-Regierung soll Behörde unter Druck gesetzt haben In den USA ist es seit 1866 verboten, lebende Personen auf Banknoten abzubilden. Trumps Regierung soll trotzdem auf einen Geldschein mit seinem Porträt hingearbeitet haben. Lesen Sie den ganzen Artikel hier . Trump: "Zwischenwahlen interessieren mich nicht" US-Präsident Donald Trump hat vor Journalisten erklärt: "Zwischenwahlen interessieren mich nicht – seht, was gestern Abend passiert ist". Dabei bezog er sich laut "New York Times" auf den Sieg des von Trump unterstützten ultrarechten Kandidaten Ken Paxton bei den republikanischen Vorwahlen in Texas am Vortag. Eigentlich sind die Umfragewerte von Trump auf einem Tiefstand, und viele Anhänger wenden sich von ihm ab. Bei den jüngsten Vorrunden zu den Kongresswahlen setzten sich allerdings alle von ihm gewählten Maga-Kandidaten durch. Jegliche Andeutungen, dass die bevorstehenden Zwischenwahlen neben den hohen Energiepreisen infolge des von ihm begonnenen Kriegs in Nahost den Druck auf ihn erhöhen könnten, wies Trump von sich. Er verspüre keinen politischen Druck, ein Abkommen zur Beendigung des unpopulären Iran-Krieges zur Senkung der Benzinpreise zu schließen. "Die Hauptdringlichkeit besteht darin, dass wir dem Iran keine Atomwaffen erlauben dürfen", sagte Trump. Ermittlungen gegen mutmaßliches Trump-Opfer Das Justizministerium hat laut CNN eine strafrechtliche Untersuchung gegen E. Jean Carroll eingeleitet, die frühere Magazin-Kolumnistin, die Präsident Donald Trump der sexuellen Nötigung beschuldigt hatte. Die Ermittlungen konzentrieren sich auf die Frage, ob Carroll in Aussagen im Zusammenhang mit ihren beiden Zivilklagen gegen den Präsidenten einen Meineid begangen hat. In der ersten Klage wirft sie Trump vor, sie Mitte der 1990er-Jahre in einem New Yorker Kaufhaus sexuell missbraucht zu haben. Die zweite betrifft Verleumdung: Trump hatte 2019 den Vorwurf nicht nur wiederholt bestritten, sondern auch erklärt, Carroll entspreche nicht seinem "Typ", und behauptet, sie habe die Geschichte erfunden, um den Verkauf ihres Buches anzukurbeln. Die Staatsanwaltschaft stützt sich auf eine eidesstattliche Erklärung der 82-jährigen Carroll aus dem Jahr 2022. Demnach hatte sie keine finanzielle Unterstützung von außen für ihre Klage erhalten. Später wurde bekannt, dass der Milliardär Reid Hoffman einen Teil der Anwaltskosten und Auslagen übernommen hatte. Kalifornien will Zahlungen aus Trump-Fonds abschöpfen Kalifornien will Zahlungen aus einem von der Trump-Regierung eingerichteten Fonds für Opfer angeblicher politischer Verfolgung mit einer Steuer von 100 Prozent belegen. Das kündigte der Gouverneur des US-Bundesstaates, Gavin Newsom, am Mittwoch an. "Wir werden versuchen, jeden aus Kalifornien, der Gelder aus diesem Fonds erhält, zu 100 Prozent zu besteuern", sagte Newsom. "Das ist eine Maßnahme, die der Bundesstaat Kalifornien ergreifen kann, und wir freuen uns darauf, sie zu ergreifen." Das Pressebüro des Gouverneurs bezeichnete den mit 1,776 Milliarden Dollar ausgestatteten Fonds als "Schwarze Kasse". Mittwoch, 27. Mai Studie: USA brauchen Jahre zum Ersatz von Waffen aus Iran-Krieg Die USA werden einer Studie zufolge mindestens drei Jahre brauchen, um die im Iran am stärksten eingesetzten Waffensysteme zu ersetzen. Das gelte sowohl für Tomahawk-Marschflugkörper als auch für Abfangsysteme vom Typ Patriot und THAAD, heißt es in einer am Mittwoch veröffentlichten Analyse des Center for Strategic and International Studies (CSIS) in Washington. Von der Marine eingesetzte Standardraketen vom Typ SM-3 und SM-6 könnten in rund zwei Jahren neu beschafft werden, hieß es in der CSIS-Analyse weiter. Sie seien nicht so intensiv eingesetzt worden. Im Iran-Krieg bestehe durch die geleerten Bestände zwar kein militärisches Risiko für die USA, heißt es in der Studie weiter. Es sei dadurch aber "ein Zeitfenster der Verwundbarkeit für einen möglichen Konflikt im Westpazifik geschaffen" worden – im Klartext: für einen möglichen Krieg gegen China. Das Pentagon hatte die Ausgaben für den Militäreinsatz "Epic Fury" im Iran zuletzt auf 29 Milliarden Dollar (rund 25 Milliarden Euro) beziffert. Pentagon-Finanzchef Jules Hurst führte dies bei einer Kongressanhörung auf "Kosten für die Reparatur und den Ersatz von Militärausrüstung" zurück. Trumps Ex-Ministerin Pam Bondi ist schwer krank Wenige Wochen nach ihrer Entlassung als US-Justizministerin hat Pam Bondi eine schwere Diagnose erhalten. Sie befindet sich bereits in Behandlung. Lesen Sie den ganzen Artikel hier . "Null Dollar eingezahlt": Trump-Projekt floppt Der von US-Präsident Donald Trump eingesetzte "Friedensrat" verfügt über keinerlei finanzielle Mittel für den Wiederaufbau des Gazastreifens. Seit der Einrichtung des Gremiums im Januar habe der Fonds kein Geld von internationalen Gebern erhalten, berichtete am Mittwoch die Nachrichtenagentur AFP unter Berufung auf informierte Kreise. Diese bestätigten demnach einen Bericht der "Financial Times" (FT). Für den Fonds wurden demnach "null Dollar eingezahlt". Aus den Kreisen hieß es weiter, der Fonds sei für den Wiederaufbau und die Entwicklung des Gazastreifens eingerichtet worden. Diese Phase sei allerdings noch nicht erreicht. Der Geldtopf wird von der Weltbank in Washington verwaltet und von der UNO unterstützt. Trump hatte für den "Friedensrat" einen Mitgliedsbeitrag von einer Milliarde Dollar verlangt. Zudem gab er an, die USA würden zehn Milliarden Dollar beitragen und Golfstaaten wie Katar und Saudi-Arabien hätten jeweils eine Milliarde Dollar zugesagt. Wofür die Mittel bestimmt seien, sagte er nicht. Trump hatte den umstrittenen "Friedensrat" Ende Januar am Rande des Weltwirtschaftsforums in Davos gegründet. Der US-Präsident ist Vorsitzender auf Lebenszeit, entscheidet über die Einladungen zur Teilnahme und hat ein Vetorecht bei allen Abstimmungen. Insgesamt 19 Länder unterzeichneten die Gründungscharta. Weder Deutschland, Frankreich noch Großbritannien schlossen sich an und begründeten dies mit einer möglichen Konkurrenz zur UNO. USA verweigern russischem Diplomaten offenbar Visum für UN Die USA haben einem hochrangigen russischen Diplomaten offenbar die Einreise verweigert. Der stellvertretende Außenminister Alexander Alimow habe kein Visum erhalten, um an einer offenen Debatte des UN-Sicherheitsrats teilzunehmen, sagte Russlands UN-Botschafter Wassili Nebensja am Dienstag. Alimow sei von Chinas Außenminister Wang Yi zu der Sitzung eingeladen worden. China hat seit dem 1. Mai turnusgemäß den Vorsitz im Sicherheitsrat inne. Moskau wertet die Entscheidung daher "nicht nur als Verletzung der Verpflichtungen Washingtons", sondern auch als "eklatante Missachtung der chinesischen Präsidentschaft", sagte Nebensja. Eigentlich sind die USA durch das UN-Hauptquartiersabkommen von 1947 völkerrechtlich dazu verpflichtet, Vertretern von UN-Mitgliedsstaaten die Einreise zu ermöglichen. Bislang stammen die Berichte aus russischen Quellen, eine Stellungnahme aus Washington gibt es derzeit nicht. In der Praxis nutzen die USA jedoch Ausnahmeklauseln, was immer wieder zu diplomatischen Konflikten führt. Trump-Kandidat setzt sich in Texas durch Donald Trump hat sich im republikanischen Machtkampf in Texas durchgesetzt: Generalstaatsanwalt Ken Paxton gewann am Dienstag bei den Vorwahlen die Stichwahl gegen den langjährigen US-Senator John Cornyn. Damit verliert einer der bekanntesten Republikaner im Senat nach mehr als zwei Jahrzehnten seinen Platz auf dem Ticket der Partei. Paxton tritt nun bei den Wahlen im November gegen den demokratischen Abgeordneten James Talarico an. Bei dem Rennen geht es um einen der zwei Sitze von Texas im US-Senat. Dieser könnte im Kampf um die Mehrheit im Senat wichtig werden. Trump hatte Paxton erst vergangene Woche seine Unterstützung zugesagt. Er nannte ihn einen "echten MAGA-Krieger" und verschaffte ihm so noch kurz vor der Abstimmung zusätzlichen Rückenwind. Die Niederlage Cornyns gilt als weiterer Erfolg für Trump bei seinem Versuch, Kritiker und weniger loyale Republikaner aus der Partei zu drängen. Paxton gilt als streitlustiger Trump-Verbündeter. Er hat mehrere Skandale überstanden, darunter ein Amtsenthebungsverfahren 2023, in dem ihm Republikaner wie Demokraten Bestechlichkeit und Behinderung der Justiz vorwarfen. Der texanische Senat verhinderte jedoch, dass er als Generalstaatsanwalt abtreten musste. Doppel-Niederlage für Trump im Streit über Wahlkreiszuschnitte US-Präsident Donald Trump hat in seinem Bestreben, in bestimmten Bundesstaaten vor den Kongress-Zwischenwahlen im November die Wahlkreise zugunsten seiner Republikaner zu verändern, eine doppelte Niederlage erlitten. Mehr dazu lesen Sie hier . Dienstag, 26. Mai Trump: "Perfekter" Arztbesuch US-Präsident Donald Trump hat sich einer turnusgemäßen ärztlichen Untersuchung unterzogen und danach von einem guten Ausgang geschwärmt. "Alles verlief perfekt", schrieb der Republikaner nach der Rückkehr von einem Militärkrankenhaus bei Washington auf der Plattform Truth Social. Trump gab keinerlei Details zu dem Befund oder den Ergebnissen preis. Wann das Weiße Haus genauere Informationen zur Untersuchung veröffentlichen wird, war zunächst unklar. Trump hat sich selbst wiederholt attestiert, topfit für sein Alter zu sein. Im Wahlkampf hatte er seinen Vorgänger, den Demokraten Joe Biden (83), dahingehend mehrfach attackiert und beleidigt. Nun gibt es jedoch auch um Trumps Gesundheitszustand zunehmend Spekulationen. Während das Weiße Haus demonstrativ die Gesundheit des Präsidenten betont, wachsen in der Bevölkerung Zweifel an seiner Eignung. Mehr dazu lesen Sie hier . Im Juli horchten viele auf, als bekannt wurde, dass Trump vorsichtshalber wegen "leichter Schwellungen" im unteren Bereich seiner Beine erneut untersucht wurde. Wie das Weiße Haus selbst in der Folge mitteilte, leidet Trump demnach an einer chronisch venösen Insuffizienz – einer Erkrankung der Beinvenen, die vor allem bei älteren Menschen vorkommt. Trump wird am 14. Juni 80 Jahre alt. Spekulationen über Trumps Gesundheitszustand gab es in seiner zweiten Amtszeit mehrfach – etwa, als Aufnahmen von teils überschminkten Blutergüssen an seinen Händen und seinen geschwollen wirkenden Beinen im Netz die Runde machten. Trump erklärte die Blutergüsse mit häufigem Händeschütteln. Trump lässt giftigen Schutt auf Golfplatz abladen – Proteste Donald Trump plant den Umbau eines traditionsreichen öffentlichen Golfplatzes in Washington. Doch das Vorgehen stößt auf heftigen Widerstand. Lesen Sie hier mehr dazu.

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