Kurz vor dem Start der WM kokettiert der Nationaltrainer eines Gastgebers offenbar mit einem Wechsel. Mit einem öffentlichen Auftritt befeuert er die Gerüchte. Knapp zwei Wochen vor dem Beginn der Weltmeisterschaft 2026 gerät US-Nationaltrainer Mauricio Pochettino wegen seiner persönlichen Zukunft in den Fokus. Er soll Gespräche mit der AC Mailand geführt haben, da die Italiener nach der Entlassung von Max Allegri auf der Suche nach einem neuen Trainer sind. Nach Informationen von "The Athletic" habe das Treffen in der vergangenen Woche stattgefunden. Der Vertrag von Pochettino beim US-Verband gilt noch bis zum 31. Juli. Eine Zukunft über die Heim-WM hinaus war zuletzt offen. Auf das Milan-Gerücht reagierte der Übungsleiter am Donnerstag unterdessen vielsagend. Bei einer Medienrunde betonte er zwar zweimal, dass er sich nicht persönlich mit Milan-Vertretern getroffen habe. Weniger deutlich reagierte er aber auf die Nachfrage, ob seine Berater in den Austausch mit dem italienischen Topklub gegangen seien. "Vielleicht. Möglich. Denn meine Berater müssen ihren Job machen", deutete Pochettino einen Austausch an. Pochettino bekräftigt Fokus auf US-Team Dies sei nach seinem Verständnis ein gewöhnliches Vorgehen: "Glaubt ihr etwa, dass die Leute, die verschiedene Trainer vertreten, keine Gespräche mit verschiedenen Vereinen führen?" Wichtig sei für ihn allerdings, dass Spekulationen rund um einen Abschied vom US-Verband seinen Fokus nicht verändern. "Diejenigen, die mein Engagement anzweifeln, sind Leute, die Ärger machen wollen", sagte der 54-Jährige. "Wenn ich nicht das Engagement habe, was mache ich dann hier?" Pochettino trainiert die US-amerikanische Nationalmannschaft seit September 2024. Zuvor war er unter anderem bei den Tottenham Hotspur , bei PSG und beim FC Chelsea tätig gewesen.