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Iran-Krieg: Ahmadinedschad soll Teil von Trumps Regimewechsel-Plan sein

Mahmud Ahmadinedschad galt lange als einer der radikalsten Politiker der Islamischen Republik. Ausgerechnet er sollte wohl den von Israel und den USA angestrebten Machtwechsel anführen. Am ersten Tag nach dem Beginn der US-israelischen Angriffe auf den Iran ging die Meldung über den Tod des ehemaligen iranischen Präsidenten um die Welt. Kurze Zeit später folgte das Dementi: Mahmud Ahmadinedschad wurde nicht getötet, er ist am Leben. Seitdem ist der 69-Jährige abgetaucht. Gerüchte um die Umstände seines Verschwindens machten die Runde. Jetzt berichtet die "New York Times", dass Ahmadinedschad Teil des Angriffsplans von Donald Trump und Benjamin Netanjahu gewesen sein soll. US-Präsident Donald Trump kündigte zu Beginn des Kriegs nicht nur die Ausschaltung der militärischen und politischen Führung des Iran an, sondern auch einen baldigen Regimewechsel. Dafür sollen israelische Planer Szenarien entwickelt haben, wie sich ein solcher Machtwechsel in Teheran herbeiführen ließe. Laut dem Bericht betrachteten sie dabei Ahmadinedschad als mögliche Figur für eine neue Führung. Besonders brisant: Ahmadinedschad soll vorab in den Plan einbezogen worden sein. Newsblog : Alle aktuellen Nachrichten zum Krieg in Nahost Berichte : Zwischen Trump und Netanjahu soll es gekracht haben Vom Machtzentrum zum Störfaktor Die Vorstellung wirkt auf den ersten Blick weit hergeholt. Ahmadinedschad galt während seiner Präsidentschaft von 2005 bis 2013 international als einer der schärfsten Gegner Israels. Er drohte dem jüdischen Staat offen und trieb das iranische Atomprogramm entscheidend voran. Berüchtigt wurde er vor allem durch seine Holocaust-Verleugnung. Unter seiner Präsidentschaft fanden in Teheran Konferenzen statt, die den Massenmord an den europäischen Juden als "Mythos" oder als politisches Instrument des Westens darstellten. Das verschaffte Ahmadinedschad international viel Aufmerksamkeit, doch isolierte den Iran zusätzlich. Innenpolitisch geriet Ahmadinedschad nach seiner umstrittenen Wiederwahl 2009 unter Druck. Millionen Menschen protestierten damals gegen mutmaßliche Wahlfälschungen. In seiner zweiten Amtszeit zerbrach schließlich auch das Bündnis mit Ali Chamenei. Nach dem Ende seiner Amtszeit wurde Ahmadinedschad zunehmend marginalisiert. Insgesamt drei Mal versuchte er, seinen alten Job zurückzubekommen, doch der Wächterrat ließ ihn 2017, 2021 und 2024 nicht mehr zur Präsidentschaftswahl zu. In den vergangenen Jahren betrachtete die iranische Führung den früheren Präsidenten zunehmend als Störfaktor. Gleichzeitig blieb er im Land populär und entwickelte sich zu einer schwer berechenbaren Figur, die Teile der Elite offen kritisierte. Befreiungsangriff mit Folgen Laut dem Bericht stand Ahmadinedschad zuletzt unter faktischem Hausarrest im Osten Teherans. Rund 50 Sicherheitskräfte der Iranischen Revolutionsgarden hätten seine Bewegungen überwacht und den Zugang zu seinem Wohnsitz am Ende einer Sackgasse kontrolliert. Dann begann am 28. Februar dieses Jahres der Krieg mit dem US-israelischen Schlag gegen Ali Chamenei und große Teile der Staatsführung. Während der ersten Angriffe auf Iran wurde dann auch das Umfeld von Ahmadinedschads Haus bombardiert. Laut dem Bericht zielte der israelische Luftangriff auf die Bewacher des 69-Jährigen. Satellitenbilder zeigten später, dass der Sicherheitsposten am Eingang der Straße zerstört wurde. Kurz nach dem Angriff kursierten Berichte über Ahmadinedschads Tod – auch t-online berichtete darüber . Später hieß es aus iranischen Medien, Ahmadinedschad habe überlebt, mehrere seiner "Leibwächter" seien jedoch getötet worden. Tatsächlich handelte es sich dabei aber wohl um seine Bewacher der iranischen Revolutionsgarden. Wie Al Jazeera berichtete, wurden bei dem Luftangriff auch eine Oberschule und ein Sportzentrum getroffen. Dabei kamen mindestens zwei Kinder ums Leben. Obwohl der Angriff nicht auf Mahmud Ahmadinedschad selbst zielte, wurde er bei diesem wohl verletzt. Daraufhin soll er das Vertrauen in das Vorhaben verloren haben und untergetaucht sein. Das Regime kennt seinen Aufenthaltsort wohl selbst nicht. Seit seinem Verschwinden veröffentlichte er nur eine offizielle Stellungnahme zum Tod von Ali Chamenei. Rascher Regimewechsel Der Bericht wirft ein neues Licht auf den Beginn des Iran-Kriegs. Wie US-Medien bereits mehrfach berichteten, soll der israelische Premier Benjamin Netanjahu den US-Präsidenten Donald Trump in mehreren Treffen von einem Angriff überzeugt haben. Dabei soll er es als ausgemachte Sache dargestellt haben, dass das System kollabieren würde. Demnach hofften die israelischen Planer auf Aufstände innerhalb des Iran, eine Mobilisierung kurdischer Kräfte und Machtkämpfe innerhalb der Elite. Der Plan soll mehrere Stufen umfasst haben: die Tötung der obersten Führung, massive Luftangriffe, innere Unruhen und schließlich die Bildung einer alternativen Regierung. Diskutiert worden seien verschiedene Figuren für eine mögliche Nachkriegsordnung – darunter auch Ahmadinedschad. Ausgerechnet ein Politiker, der über Jahre weltweit als antisemitischer Hardliner auftrat, galt für Israel offenbar als denkbare Figur eines Machtwechsels. Laut der "New York Times" stießen die Vorstellungen eines raschen Umbruchs allerdings auf amerikanischer Seite auch teils auf Skepsis. Geheimdienstvertreter hielten einen schnellen Regimewechsel demnach für unrealistisch. Der damalige CIA-Direktor John Ratcliffe soll entsprechende Pläne als "lächerlich" bezeichnet haben, schreibt die Zeitung. Besonders skeptisch sollen US-Beamte demnach gegenüber der Vorstellung gewesen sein, ausgerechnet Ahmadinedschad könne an die Macht zurückkehren. Den Befehl zum Angriff gab Donald Trump trotzdem.

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