Dass seine Sendung "Immer wieder sonntags" abgesetzt wird, enttäuscht Stefan Mross schwer. Seinem Ärger machte er öffentlich Luft. Die ARD steht zu ihrem Kurs. Nach über 20 Jahren stellt die ARD die Schlagersendung "Immer wieder sonntags" ein. Als Grund wurden Einsparungsmaßnahmen genannt. Nach langem Schweigen meldete sich Moderator Stefan Mross nun doch ausführlich zu Wort. Im Gespräch mit t-online machte er deutlich, wie enttäuscht er ist. Man habe ihn in einem kurzen Gespräch vor vollendete Tatsachen gestellt. "Das hätte man auch anders lösen können. Dass man sich nach 22 Jahren so trennt, ist nicht fair. So etwas macht man nicht", ärgerte sich Mross unter anderem. SWR will "getroffene Vereinbarungen" wahren Auf Anfrage von t-online reagiert jetzt auch die ARD noch einmal auf die ausführliche Kritik des 50-Jährigen. In einem Statement heißt es: "Der SWR hat Stefan Mross am 20. März persönlich informiert, dass 'Immer wieder sonntags' ab 2027 nicht fortgeführt wird, sowie die Hintergründe dazu erläutert. Der SWR legt großen Wert auf die Wahrung der Vertraulichkeit interner Gespräche und hält sich an alle diesbezüglich getroffenen Vereinbarungen." "Immer wieder sonntags"-Aus: Stefan Mross rechnet mit ARD ab "Das ist einfach idiotisch": "Immer wieder sonntags"-Fans sind empört Aus diesem Grund wolle man "nicht ins Details gehen" – anders als Stefan Mross. Dieser berichtete, wie nah ihm die Entscheidung gegangen ist. "Natürlich sind da auch Tränen geflossen. So etwas steckt man nicht so leicht weg. 'Immer wieder sonntags' war meine große Liebe, mein Lebenselixier. Ich habe das 22 Jahre lang gemacht, dafür gebrannt und mein Herzblut dafür gegeben." Für eine finale Staffel darf er die Sendung noch einmal moderieren. Am 31. Mai geht "Immer wieder sonntags" in die letzte Runde. 13 Live-Ausgaben sollen es sein. Wie es danach weitergeht, weiß er selbst nicht. Doch er hat Pläne. "Wir sind derzeit in Gesprächen mit Privatsendern. Ich bin zuversichtlich, dass da was klappt. Ob die Sendung dann 'Immer wieder sonntags' heißt, wie das Konzept aussieht etc. kann ich noch nicht sagen, aber wir bleiben dran", so Stefan Mross.