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Südkorea: Starbucks-Manager nach verunglückter Werbeaktion gefeuert

Stern 

Ausgerechnet am Gedenktag eines blutig niedergeschlagenen Aufstands wirbt Starbucks in Südkorea mit einem Panzer-Wortspiel. Der Fall beschäftigt sogar den Präsidenten.

Am Montag startete Starbucks in Südkorea eine neue Werbeaktion: Das Unternehmen stellte eine Serie von neuen Bechern vor, die den Namen „Tank“ trugen. Doch aus der scheinbar harmlosen Kampagne wurde in dem asiatischen Land ein Politikum. Am Ende musste der Geschäftsführer seinen Hut nehmen.

Das lag vor allem an dem unglücklich gewählten Datum. „Tank“ heißt auf Deutsch „Panzer“ – und just am 18. Mai wird in Südkorea der Gedenktag zur Demokratiebewegung begangen. Das ist zwar kein nationaler Feiertag, aber dennoch ein wichtiges Datum in der südkoreanischen Geschichte.

Am 18. Mai 1980 schlug das Militärregime nur wenige Wochen nach dem Putsch den Bürgeraufstand von Gwangju gewaltsam nieder. Die Demonstranten, darunter viele Studierende, setzten sich für demokratische Strukturen ein. In den folgenden Tagen kam es zu einem Massaker, bei dem mehr als 150 Menschen getötet wurden.

Südkoreas Staatspräsident verurteilt Starbucks-Werbung 

Ein denkbar schlechter Tag also für Wortspiele mit Panzern. Die Zeit der Militärdiktatur, die bis 1988 andauerte, stellt für viele Südkoreaner immer noch eine Wunde dar. Sogar Präsident Lee Jae Myung schaltete sich ein und kritisierte die Werbekampagne. Das Staatsoberhaupt nannte die Aktion auf X „unmenschlich und verwerflich“ und forderte eine Entschuldigung bei den Hinterbliebenen und Opfern des 18. Mai.

Nach einer Welle der Kritik zog Starbucks die Kampagne umgehend zurück – und zog auch personelle Konsequenzen. Die Shinsegae-Gruppe, die die US-Kaffeehauskette in Südkorea betreibt, teilte mit, sie habe den Leiter von Starbucks Korea, Sohn Jeong-hyun, wegen "unangemessenen Marketings" entlassen.

Auf seiner Website entschuldigte sich Starbucks Südkorea und kündigte eine interne Aufarbeitung an. Die Werbeaktion sei „durch unzureichende interne Prüfung“ zustandegekommen. „Wir haben erkannt, dass (...) Inhalte verwendet wurden, die in unangemessener Weise mit der historisch bedeutsamen Demokratiebewegung in Gwangju verknüpft waren, und haben die Aktion unmittelbar nach Bekanntwerden eingestellt“, teilte das Unternehmen mit.

Quellen: Reuters, Starbucks Südkorea, Lee Jae Myung auf X, Shinsegae

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