NRW und Polen: Ministerpräsident Wüst besucht Schlesien und Auschwitz
Ministerpräsident Wüst reist nach Polen. Er besucht erstmals Auschwitz und setzt sich für eine engere Zusammenarbeit mit der Partnerregion Schlesien ein. Dafür will er besondere Botschafter gewinnen.
Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) bricht heute zu einer zweitägigen Reise nach Polen auf. Wüst besucht die NRW-Partnerregion Schlesien und am Mittwoch erstmals das ehemalige deutsche Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau.
In Kattowitz sind am Dienstag zunächst Gespräche mit Politikern der Woiwodschaft Schlesien sowie Termine zur europäischen Zusammenarbeit und zur Gesundheitsversorgung geplant. Ein Schwerpunkt ist dabei auch das sogenannte regionale Weimarer Dreieck zwischen NRW, Schlesien und der französischen Region Hauts-de-France. Das auf Bundesebene 1991 gegründete Weimarer Dreieck ist ein politisches Kooperationsformat zwischen Deutschland, Frankreich und Polen zur Stärkung der europäischen Integration.
Besondere Botschafter sollen Beziehungen stärken
Auf seiner Reise wird Wüst von einer Delegation aus Vertreterinnen und Vertretern von Landesregierung, Wissenschaft, Kultur, Gesundheitswesen und Zivilgesellschaft begleitet. Mit der neuen Initiative "Botschafterinnen und Botschafter NRW–Schlesien" sollen die Beziehungen zwischen den beiden industriell geprägten Regionen gesellschaftlich gestärkt werden. Dafür sollen verschiedene Persönlichkeiten, die mit NRW und Schlesien eng verbunden sind, einen Beitrag leisten.