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Iran-Krieg aktuell | Trump: Xi bietet Hilfe im Iran-Krieg an

Im Streit um die Straße von Hormus vertraut Trump auf Peking. Iranische Kräfte haben offenbar ein Forschungsschiff angegriffen. Alle Entwicklungen im Newsblog. Donnerstag, 14. Mai Marine plant weitere Beiträge für Hormus-Einsatz Für einen möglichen deutschen Einsatz in der Straße von Hormus stellt das Verteidigungsministerium die Beteiligung von zusätzlichem Gerät und Personal in Aussicht. Bislang waren das Minenjagdboot "Fulda" und das Versorgungsschiff "Mosel" dafür vorgesehen. Daneben wird nun signalisiert, dass "auch autonome Minenabwehrsysteme, Minentaucher und spezialisierte Kräfte zum Schutz von Schiffen sowie eine hochrangige Beteiligung deutscher Stabsoffiziere in den Führungsstäben der Mission" zum Einsatz kommen sollen. Das teilte das Verteidigungsministerium mit. "Eine deutsche Beteiligung würde erst erfolgen, wenn die hierfür notwendigen Voraussetzungen erfüllt sind", stellte das Ministerium erneut klar. "Diese umfassen neben der Beendigung der Kampfhandlungen eine klare völkerrechtliche Grundlage sowie ein Mandat des Deutschen Bundestages." Internet im Iran soll wieder freigeschaltet werden Im Iran soll das Internet einem Bericht zufolge nach mehr als 75 Tagen Anfang Juni wieder freigeschaltet werden. Ein von Vizepräsident Mohammed-Reza Aref geleiteter "Sonderstab" solle in der kommenden Woche die notwendigen Schritte einleiten, damit das Internet in der ersten Juni-Woche wieder für alle Bürger verfügbar werde, berichtete die Tageszeitung "Etemad" auf ihrem Webportal unter Berufung auf Regierungskreise. Die Regierung hatte den Zugang zum globalen Internet seit Kriegsbeginn am 28. Februar nahezu vollständig blockiert. Seither können die fast 90 Millionen Iraner nur auf staatlich genehmigte Webseiten zugreifen. Seitdem sind die iranischen Bürgerinnen und Bürger weitgehend von der Außenwelt abgeschnitten. Für viele schränkte das auch den Kontakt zu Angehörigen oder Freunden im Ausland massiv ein. Auch wirtschaftlich sind die Folgen der Blockade erheblich. Insbesondere für Online-Händler, deren Zahl auf mehr als eine Million geschätzt wird. Offiziell begründet der Staat die Sperre mit Sicherheitsbedenken. Beobachter gehen jedoch davon aus, dass die Führung vor allem verhindern wollte, dass Berichte, Bilder und Videos über das tatsächliche Ausmaß der Kriegsschäden sowie über die Stimmung im Land in sozialen Medien verbreitet werden. US-Admiral: Berichte über Irans verbliebene Raketen falsch Der Kommandeur des für den Nahen Osten zuständigen Regionalkommandos Centcom, Brad Cooper, hat Berichten über umfassende verbliebene Raketenstellungen des Irans widersprochen. Er könne keine geheimdienstlichen Informationen preisgeben, aber die öffentlich kursierenden Zahlen seien aus seiner Sicht falsch, sagte Cooper in einer Anhörung im US-Kongress. Mehrere Medien hatten zuvor unter Berufung auf informierte Quellen berichtet, der Iran verfüge noch über etwa 70 bis 75 Prozent seiner mobilen Abschussrampen sowie 70 Prozent seines Raketenarsenals. Cooper sagte, bei der Beurteilung der iranischen Schlagkraft gehe es um mehr als nur Zahlen zu Raketen. "Es geht um die Kommando- und Kontrollstrukturen, die zerschlagen wurden." Hier sei Teheran empfindlich getroffen worden. "Und es geht um den Mangel an jeglicher Möglichkeit, im Hintergrund Raketen oder Drohnen herzustellen." Erst dann ergebe sich ein vollständiges Bild. James Adams, Direktor des US-Militärgeheimdienstes DIA, hatte in einer früheren Anhörung im Kongress bereits anerkannt, dass der Iran weiter über erhebliche Bestände verfüge. Obwohl die militärischen Fähigkeiten des Irans durch die Luftangriffe erheblich geschwächt worden seien, "verfügt Teheran weiterhin über Tausende von Raketen und Einweg-Kampfdrohnen, die eine Bedrohung für uns und unsere Verbündeten in der gesamten Region darstellen". Trump: Xi biete Hilfe im Iran-Krieg an Chinas Staatschef Xi Jinping hat nach Darstellung von US-Präsident Donald Trump Hilfe im Iran-Krieg angeboten. "Er würde es begrüßen, wenn ein Deal erzielt wird. Und er bot an, er sagte: ,Wenn ich irgendwie helfen kann, würde ich das gerne tun'", sagte Trump in einem Interview des Senders Fox News, von dem zunächst Ausschnitte veröffentlicht wurden. Auf Nachfrage, ob Xi das tatsächlich so gesagt habe, bestätigte Trump dies ausdrücklich. Trump betonte, dass Xi sich die Öffnung der Straße von Hormus wünsche. Die für den Welthandel wichtige Meerenge ist seit Beginn des Iran-Kriegs nicht mehr frei passierbar, was den Ölexport stark behindert. China gilt als wichtigster Importeur von iranischem Öl und ist daher besonders an einer Öffnung der Meerenge interessiert. In einem zuvor veröffentlichten Interview des Senders NBC News sagte US-Außenminister Marco Rubio, dass Trump Xi nicht um "irgendetwas" gebeten habe. "Wir haben nicht um Chinas Hilfe gebeten, noch benötigen wir ihre Unterstützung", sagte er. Trump habe allerdings Xi auf die Thematik hingewiesen. "Logistisches Wunder": Golfstaat umgeht Straße von Hormus Ein saudisches Unternehmen will den Lieferkettenstau durch die Krise an der Straße von Hormus bald überwunden haben. Analysten zeigen sich beeindruckt. Lesen Sie den ganzen Artikel hier . Bis zu 400 km/h schnell: Hisbollah setzt Israels Armee mit billigen Drohnen zu Die Hisbollah kann trotz gestörter Nachschubwege Drohnen bauen. Damit greift die Terrorgruppe Israels Truppen an – und löst sich aus der Abhängigkeit vom Iran. Lesen Sie den ganzen Artikel hier . Iran kapert offenbar Forschungsschiff vor Küste der Emirate Vor der Küste der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) ist nach Angaben der britischen Sicherheitsfirma Vanguard ein Schiff gekapert worden. "Der Sicherheitsbeauftragte des Unternehmens berichtete, dass das Schiff von iranischem Personal gekapert wurde, während es vor Anker lag", teilte Vanguard am Donnerstag weiter mit. Das Schiff nehme nun Kurs auf iranische Gewässer. Der Kontakt sei abgerissen und das Ortungssystem ausgeschaltet. Zwei Insidern zufolge handelt es sich um das unter der Flagge von Honduras fahrende Fischereiforschungsschiff "Hui Chuan". Seit Beginn des Krieges zwischen dem Iran sowie den USA und Israel Ende Februar hat die Regierung in Teheran bereits mindestens zwei weitere Schiffe festgesetzt. Iran erlaubt chinesischen Schiffen Passage der Straße von Hormus Rund 30 Schiffe haben nach Angaben der iranischen Revolutionsgarden (IRGC) seit der vergangenen Nacht die Straße von Hormus passiert. Das erklärte ein Kommandeur der IRGC-Marine laut der iranischen Nachrichtenagentur Fars. Er betonte zugleich, dass weiterhin kein Schiff "eines feindlichen Staates" die Meerenge durchqueren dürfe. Der iranischen Agentur Tasnim zufolge soll es sich um chinesische Schiffe gehandelt haben. Demnach kam die Vereinbarung nach intensiven Bemühungen beider Länder zustande. Dabei spielten die engen bilateralen Beziehungen und die strategische Partnerschaft eine entscheidende Rolle, hieß es in dem Bericht. Eine genaue Anzahl der Schiffe wurde in dem Tasnim-Bericht nicht genannt, die Rede war lediglich von "einer Reihe chinesischer Schiffe", die nach vorheriger Koordinierung mit der iranischen Seite die Straße von Hormus durchquerten. Die erste Durchfahrt hatte den Angaben zufolge in der vergangenen Nacht begonnen. Trump und Xi: Straße von Hormus muss "offen bleiben" US-Präsident Donald Trump und Chinas Staatschef Xi Jinping sind sich nach Angaben des Weißen Hauses einig, dass die Straße von Hormus "offen bleiben" muss. Beide Staatschefs seien bei ihrem Treffen in Peking übereingekommen, dass dadurch der "freie Energiefluss" unterstützt werden solle, erklärte das Weiße Haus am Donnerstag weiter. Die Straße von Hormus wird seit Beginn des Iran-Kriegs Ende Februar vom Iran weitgehend gesperrt. In der Folge schossen die Energiepreise weltweit in die Höhe. Die US-Armee wiederum blockiert die iranischen Häfen an der Schifffahrtsstraße. Seit Anfang April gilt eine fragile Waffenruhe in der Region. China ist ein wichtiger Abnehmer iranischen Öls. Peking drängt daher auf eine rasche Öffnung der Straße von Hormus, durch die ein Fünftel der weltweiten Öl- und Gastransporte verläuft. Indien: Angriff auf indisches Schiff vor Omans Küste inakzeptabel Indien protestiert gegen einen Angriff auf ein unter indischer Flagge fahrendes Schiff vor der Küste des Omans. "Der Angriff (...) ist inakzeptabel, und wir beklagen die Tatsache, dass die Handelsschifffahrt und zivile Seeleute weiterhin ins Visier genommen werden", erklärte das indische Außenministerium am Donnerstag. Der Angriff habe sich am Mittwoch ereignet. Die gesamte Besatzung an Bord sei in Sicherheit. Wer für den Angriff verantwortlich ist, geht aus der Erklärung nicht hervor. Der Oman liegt wie der Iran an der Straße von Hormus. Die für die Schifffahrt äußerst wichtige Meerenge verbindet den Persischen Golf mit dem Arabischen Meer und wird vom Iran wegen des Krieges weitgehend blockiert. Die USA und Israel hatten den Iran am 28. Februar angegriffen. Derzeit besteht eine Waffenruhe. Ministerium: 22 Tote nach jüngsten israelischen Angriffen im Libanon Bei den jüngsten israelischen Angriffen auf Ziele im Libanon sind nach neuen Angaben des Gesundheitsministeriums in Beirut 22 Menschen getötet worden. Unter den Toten infolge der Angriffe von Mittwoch seien acht Kinder, teilte das Ministerium mit. Zuvor war von zwölf Toten die Rede gewesen. Die amtliche Nachrichtenagentur NNA meldete, die israelische Armee habe etwa 40 Ziele im Süden und Osten angegriffen. Israel und die proiranische Terrororganisation Hisbollah im Libanon greifen sich ungeachtet einer seit Mitte April geltenden Feuerpause weiter gegenseitig an. Mit Angriffen auf Israel hatte die Hisbollah den Libanon Anfang März in den Iran-Krieg hineingezogen. Parallel dazu laufen erstmals seit Jahrzehnten direkte Friedensverhandlungen zwischen dem Libanon und Israel. Vertreter beider Länder kommen am Donnerstag erneut für Gespräche in Washington zusammen. Die Hisbollah, deren erklärtes Ziel Israels Vernichtung ist, lehnt die direkten Gespräche zwischen den Nachbarländern ab. Israel und der Libanon unterhalten offiziell keine diplomatischen Beziehungen und befinden sich seit 1948 formell im Kriegszustand. Emirate weisen Bericht über Netanjahu-Besuch zurück Die Vereinigten Arabischen Emirate haben Angaben zurückgewiesen, wonach Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu im Iran-Krieg das Land heimlich besuchte. Die "kursierenden Berichte über einen angeblichen Besuch" Netanjahus in den Emiraten seien nicht zutreffend, erklärte das Außenministerium der Emirate am Donnerstag. Auch eine israelische Militärdelegation sei nicht empfangen worden. Die Beziehungen zu Israel seien "öffentlich" und beruhten nicht auf "intransparenten oder inoffiziellen Vereinbarungen", erklärte das Ministerium weiter. Netanjahus Büro hatte am Mittwoch erklärt, der israelische Regierungschef habe während des Iran-Kriegs in den Emiraten ein "geheimes" Treffen mit Präsident Mohammed bin Sajed al-Nahjan abgehalten. Ältere Nachrichten zum Krieg in Nahost finden Sie hier.

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