Andrea Kiewel liebt den Eurovision Song Contest. Doch die Moderatorin hat Bedenken, ob es für die diesjährige deutsche Kandidatin Sarah Engels gut ausgeht. Sie gilt seit Jahrzehnten als großer Fan des Eurovision Song Contest : Andrea Kiewel . Die "Fernsehgarten"-Moderatorin organisiert regelmäßig ESC-Ausgaben ihrer ZDF-Show, lädt dann ehemalige oder auch aktuelle Stars des Wettbewerbs zu sich auf den Mainzer Lerchenberg. Auch vergangenes Jahr wollte "Kiwi" das deutsche ESC-Duo Abor & Tynna im "Fernsehgarten" begrüßen. Dass es letztlich nicht dazu kam, produzierte einige Schlagzeilen. Denn Andrea Kiewel formulierte ihren Ärger über die Absage so: "Leider wollten die nicht zu uns kommen, weil die sich im 'Fernsehgarten' nicht sehen, was ich zum Kotzen finde. Aber es ist eben so, du kannst ja niemanden zwingen", sagte sie im Mai 2025. "Ich lernte sie kennen und lieben" Ein Jahr später tritt Sarah Engels für Deutschland beim 70. Eurovision Song Contest in Wien an. t-online hat bei Andrea Kiewel nachgefragt: Traut sie Deutschland dieses Jahr den Sieg zu – oder was fehlt dem Song "Fire", um ganz vorn mitzuspielen? "Sarah Engels ist eine ganz feine und tolle junge Frau", sagt Kiewel. Andrea Kiewel privat: Jetzt spricht sie über ihren Verlobten Die beiden begegneten sich erstmals 2018 beim "Großen Promibacken", vier Jahre später kam die Sängerin zu "Kiwi" in den "Fernsehgarten". "Ich lernte sie kennen und lieben", sagt Kiewel t-online und weiter: "Sie hat wahnsinnig viele Talente." Was Sarah Engels' Erfolgsaussichten angeht, ist die 60-jährige Moderatorin zurückhaltend. Der ESC sei eine "sehr eigenwillige Veranstaltung", sagt sie und verweist darauf, dass es "am Ende alles Geschmacksache" sei. Noch einmal erinnert Andrea Kiewel an das Vorjahr: "Ich fand unseren Song 'Baller' im letzten Jahr superklasse, andere eben nicht." Deutschland landete damit auf dem 15. Platz bei insgesamt 26 Finalteilnehmern. Kein desaströses, aber auch kein hervorragendes Ergebnis. Ob Sarah Engels eine Verbesserung gelingt? Die aktuellen Wettquoten zeichnen ein eher düsteres Szenario für die Sängerin: Demnach landet Sarah Engels auf dem vorletzten Platz. "Die Platzierung am Ende ist, wie sie ist", stellt Andrea Kiewel gelassen fest. "Ich wünsche Sarah einfach, dass sie den Spaß ihres Lebens hat. Dass sie ihren Auftritt genießt und sich auf dieser riesigen Bühne wohlfühlt", so Andrea Kiewel. An diesem Event teilzunehmen, sei wie "Fußball-WM und Olympische Spiele zusammen". Bis zu 200 Millionen Menschen weltweit schalten beim ESC ein. Kiewel und ihre Verbundenheit zu Israel Dann wird die ZDF-Moderatorin deutlich. "Es ist keine Operation am offenen Herzen", sagt Kiewel t-online und fährt fort: "Und auch keine politische Kundgebung, weswegen ich schon jetzt all den Buh-Rufern zurufe: 'Buuhhh! Lasst die Künstlerinnen und Künstler singen und ihr tanzt und feiert!'" Andrea Kiewel, die in Tel Aviv lebt und mit einem Israeli verlobt ist , formuliert dies womöglich auch mit Blick auf die beim ESC häufig aufkommenden Störgeräusche des Publikums bei den Auftritten der israelischen Teilnehmer. Auftritt von Israel : Der ESC kämpft um seine Glaubwürdigkeit Für Kiewel sei solch eine Veranstaltung etwas ganz Besonderes – auch aufgrund der weltpolitischen Lage und der immer weniger werdenden Momenten von Harmonie und Einigkeit. "So viele Momente, in denen uns Musik vereint, gibt es doch gar nicht mehr", sagt sie abschließend. Das ESC-Finale am 16. Mai in Wien wird sie allerdings aus der Ferne beobachten müssen, denn nur wenige Stunden nach dem Musikwettbewerb steht Andrea Kiewel wieder selbst auf der Bühne: Die zweite "Fernsehgarten"-Show steht an und "Kiwi" begrüßt ihre Zuschauer bereits um 12 Uhr am Sonntag live auf dem Lerchenberg.