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Altersvorsorgedepot: Bundesrat entscheidet über Ende der Riester-Rente

Die Riester-Rente steht vor dem Aus: Neue Vorsorgedepots sollen mehr Rendite bringen. Am Freitag stimmt der Bundesrat über den Gesetzentwurf ab. Noch ein Schritt, dann ist es vollbracht: An diesem Freitag entscheidet der Bundesrat über die Reform der privaten Altersvorsorge . Stimmt die Länderkammer zu, ist das Gesetz endgültig beschlossen. Für künftige Sparer würde damit eine neue Ära beginnen. Denn die Reform zielt auf nichts Geringeres als einen Systemwechsel. Die seit Jahren kritisierte Riester-Rente soll schrittweise durch ein neues Modell ersetzt werden – einfacher, günstiger und vor allem renditestärker. Bestehende Verträge bleiben zwar unberührt, doch wer künftig privat fürs Alter vorsorgt, wird auf grundlegend andere Produkte treffen. Mehr Rendite möglich als bei Riester Im Zentrum stehen sogenannte Altersvorsorgedepots. Sie eröffnen erstmals breiten Zugang zu Fonds und ETFs innerhalb der staatlich geförderten Vorsorge. Anders als bisher sind hohe Garantien dabei keine Voraussetzung mehr. Stattdessen gilt: mehr Renditechancen am Kapitalmarkt. Das ist ein Bruch mit der bisherigen Logik staatlich geförderter Vorsorge. Künftig soll es verschiedene Sicherheitsstufen geben – von Produkten, bei denen 100 Prozent der eingezahlten Beiträge garantiert und ausgezahlt werden, bis hin zu Varianten mit 80-Prozent-Garantie und entsprechend höherer Renditechance. Standardprodukt mit Kostendeckel geplant Für Bürger, die sich nicht zutrauen, selbst Entscheidungen am Kapitalmarkt zu treffen, sind zudem sogenannte Standardprodukte vorgesehen. Diese kombinieren einen risikoarmen mit einem chancenorientierten Fonds und müssen bei jedem Anbieter abgeschlossen werden können. Die jährlichen Effektivkosten dürfen dabei 1 Prozent nicht überschreiten. Ursprünglich lag dieser Kostendeckel bei 1,5 Prozent. Der Bundestag schärfte ihn im Gesetzentwurf der Bundesregierung nach, nachdem unter anderem der Bundesrat auf eine Senkung gedrungen hatte. Wie wichtig niedrige Kosten für die spätere Rente sind, zeigt eine Beispielrechnung des Vergleichsportals Verivox : Ein heute 45-Jähriger, der bis zum Rentenbeginn mit 67 Jahren jeden Monat 150 Euro spart, könnte es bei 7,5 Prozent Jahresrendite in einem staatlich geförderten und kostenfreien Altersvorsorgedepot auf 127.000 Euro bringen. Entscheiden sich Sparer allerdings für ein Produkt mit jährlichen Kosten in Höhe von einem Prozent, schmälert das die Rente erheblich. Ein 45-Jähriger hätte am Ende nur noch rund 111.000 Euro. Fast 17.000 Euro würden allein für die Gebühren draufgehen. Neue Altersvorsorge: Wer hier nicht aufpasst, schmälert seine Rente Leser stimmten ab: Neue Altersvorsorge – so gespalten sind die Deutschen Verwaltet die Bundesbank bald Ihre Altersvorsorge? Große Hoffnungen setzt der Bundesrat daher in ein staatlich organisiertes Standardprodukt, das neben den privatwirtschaftlichen Produkten vorgesehen ist. Es soll als Referenz im Markt dienen und idealerweise deutlich günstiger sein als die maximal möglichen 1 Prozent pro Jahr. Nach Empfehlung des Finanzausschusses soll die Bundesregierung prüfen, ob die Deutsche Bundesbank die Vermögensverwaltung dafür übernehmen könnte. Das soll den Bürgern signalisieren, dass das Standardprodukt aus öffentlicher Hand unabhängig und kompetent organisiert ist. Verbraucherschützer warnt: "Das grundlegende Problem bleibt ungelöst" Auch Nachhaltigkeit spielt eine wachsende Rolle. Der Finanzausschuss spricht sich dafür aus, dass Sparer im Standarddepot aus öffentlicher Hand eine Variante wählen können, die ökologische und soziale Kriterien berücksichtigt. Zugleich dringt der Ausschuss darauf, dass dieses Standarddepot von Beginn an verfügbar ist, also spätestens zum geplanten Start am 1. Januar 2027. Nur dann könne es seine Rolle als Vergleichsmaßstab erfüllen und echten Wettbewerb zwischen Anbietern fördern. Allerdings ist neben der Frage, wer das Geld verwaltet, noch offen, wo die Bürger dieses Depot dann abschließen können. Die Bundesbank selbst kann nämlich keine Konten führen. Flankiert wird die Reform durch neue staatliche Anreize. Die Förderung wird neu gestaffelt und für die meisten Sparer ausgeweitet. Maximal sind 540 Euro Grundzulage möglich. Wer Kinder hat, erhält zusätzlich bis zu 300 Euro pro Jahr und Kind. Gleichzeitig öffnet sich das System breiter: Auch Selbstständige, Freiberufler und Gewerbetreibende sollen Zugang zur geförderten Altersvorsorge erhalten. Auch das hatte der Bundesrat noch in den Gesetzentwurf hineinverhandelt.

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