Gesundheitsbranche: Fresenius legt weiter zu - Ausblick bestätigt
Fresenius startet mit mehr Umsatz und Gewinn ins Jahr. Die Ziele für 2026 bleiben bestehen. Was hinter den Zuwächsen und der KI-Partnerschaft mit SAP steckt.
Der Krankenhausbetreiber und Pharmahersteller Fresenius ist mit weiteren Zuwächsen bei Umsatz und Gewinn in das neue Jahr gestartet. Konzernchef Michael Sen bestätigte deshalb die Ziele für 2026. Der Erlös sei in den ersten drei Monaten im Vergleich zum Vorjahr um zwei Prozent auf 5,74 Milliarden Euro gestiegen, organisch habe das Plus bei fünf Prozent gelegen, teilte das im Dax notierte Unternehmen in Bad Homburg mit.
Bei der Tochter Kabi liefen insbesondere die Medizintechnik und das Biopharma-Geschäft gut. Die Krankenhausgesellschaft Helios profitierte unter anderem von positiven Effekten aus dem Rechnungszuschlag für gesetzlich Versicherte.
Auch zahlten sich Produktivitätssteigerungen aus. Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) kletterte um vier Prozent auf 678 Millionen Euro. Das bereinigte Konzernergebnis erhöhte sich um elf Prozent auf 460 Millionen Euro - herausgerechnet ist hier die Beteiligung am Dialyseanbieter Fresenius Medical Care (FMC).
Fresenius baut zudem mit Deutschlands größtem Softwarekonzern SAP die KI-Partnerschaft aus. Gemeinsam investieren beide Konzerne in Avelios Medical, einem Entwickler von Krankenhausinformationssystemen der nächsten Generation für die Cloud, wie sie mitteilten.
Die Unternehmen hatten ihre Partnerschaft im Januar verkündet und seinerzeit erklärt, gemeinsam Künstliche Intelligenz (KI) im Gesundheitswesen voranbringen zu wollen. Dabei hatten sie seinerzeit erklärt, mittelfristig einen mittleren dreistelligen Millionenbetrag zu investieren.