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FC Bayern: Gegen PSG will der Rekordmeister ungeschriebenes Gesetz brechen

In München steigt der zweite Teil eines epischen Champions-League-Duells mit Paris. Bayern setzt erneut auf kompromisslose Offensive und will ein Fußball-Gesetz kippen. Aus München berichtet Julian Buhl Am Mittwochabend richtet die Fußballwelt ihren Blick nach München. Dort empfängt der FC Bayern Titelverteidiger Paris Saint-Germain zum alles entscheidenden zweiten Teil eines jetzt schon epischen Halbfinal-Duells in der Champions League (ab 21 Uhr im Liveticker bei t-online). Nach dem spektakulären 4:5 der Bayern vergangene Woche im Hinspiel in Paris, das weltweit fast eine Milliarde Zuschauer verfolgten, sind die Erwartungen an den Showdown im Rückspiel riesig. Viele Experten sahen bereits in dem ersten und mit insgesamt neun Treffern historischen Schlagabtausch der beiden europäischen Schwergewichte das beste K.-o.-Spiel in der Geschichte der "Königsklasse". Rummenigge exklusiv: Ex-Bayern-Boss im großen t-online-Interview Bayern-Spektakel in Paris: Dieser Moment veränderte alles Für die Bayern, die in Paris zwischenzeitlich bereits mit 2:5 zurücklagen, ist die Ausgangslage klar: Um ihre Aufholjagd zu krönen und zumindest die Verlängerung zu erreichen, benötigen sie nun einen Sieg mit einem Tor Vorsprung – ob das ein 1:0, ein 3:2 oder etwa ein 5:4 ist, spielt dabei keine Rolle. Um sich das Ticket für das Endspiel am 30. Mai in Budapest direkt und ohne ein mögliches Elfmeterschießen zu sichern, benötigt der deutsche Rekordmeister sogar einen Sieg mit mindestens zwei Toren Vorsprung. Dieses ungeschriebene Gesetz will Bayern brechen Die Bayern sind dabei fest entschlossen, ein ungeschriebenes Gesetz im Fußball zu brechen. Das lautete bisher jahrzehntelang folgendermaßen: Die Offensive gewinnt Spiele, die Defensive holt Titel. Der Ansatz, den die Münchner in dieser Saison unter ihrem Cheftrainer Vincent Kompany verfolgen, stellt dieses Gesetz nun aber komplett auf den Kopf. Der Belgier legt den Fokus bei seiner Taktik nämlich keineswegs auf eine kompakte Abwehr, sondern vielmehr auf bedingungslose Offensive. Ganz nach dem Motto: Hauptsache, Bayern schießt am Ende ein Tor mehr als der Gegner. Auch die Ergebnisse der vergangenen sechs Spiele belegen das. Da folgten auf das 4:3 gegen Real Madrid im Viertelfinalrückspiel ein 4:2 gegen den VfB Stuttgart , ein 2:0 im Pokalhalbfinale gegen Leverkusen, ein 4:3 gegen Mainz, das 4:5 gegen PSG und zuletzt ein 3:3 gegen Heidenheim. Blickt man auf die insgesamt 16 Gegentore, die die Mannschaft dabei kassierte, ist es ein zweifellos gefährlicher Trend, der sich dabei abzeichnet. Die Bayern agieren mit ihrer Spielweise mit dem Feuer. Und werden das auch im Duell mit PSG wieder tun. Daran ließ etwa Vizekapitän Joshua Kimmich keinen Zweifel. "Auf Sicht, wenn wir dann wieder in die neue Saison starten oder auch in den nächsten Wochen, wird man natürlich ein paar Dinge anpassen und in die Analyse gehen", sagte Kimmich, dem die defensive Anfälligkeit der Mannschaft als Folge der extrem offensiven taktischen Ausrichtung natürlich nicht verborgen geblieben ist. Er stellte gleichzeitig klar: "Aber es wird jetzt nicht passieren, dass wir unseren Spielstil, unsere DNA komplett verändern. Dafür sind wir zu erfolgreich gewesen." "Wie Religion: Man glaubt, woran man glaubt" Auch Sportvorstand Max Eberl fragte nach dem wilden Halbfinalspiel in Paris, das er als "pervers geil" bezeichnete: "Warum sind wir hier?" Und gab die Antwort gleich selbst: "Weil wir bisher so Fußball gespielt haben. Jetzt das ganze Spiel zu ändern, wäre völlig absurd." Nein, das käme für Trainer Kompany schlicht überhaupt nicht infrage. Warum? "Fußball ist wie Religion: Man glaubt, woran man glaubt", sagte er. Und ausgerechnet der ehemalige Weltklasseinnenverteidiger glaubt als Chefcoach eben daran, dass es im Fußball in erster Linie darum geht, Tore zu schießen – und nicht darum, welche zu verhindern. Weil PSG-Trainer Luis Enrique ziemlich ähnlich tickt, bekamen die Zuschauer im Pariser Prinzenpark ein solches Spektakel für die Ewigkeit zu sehen. Nichts anderes erwartet Kompany nun auch beim Rendezvous in München. "PSG wird nicht akzeptieren, es anders zu machen – und wir auch nicht", sagte er. Es gebe überhaupt keinen Grund, warum Paris etwas verändern sollte, "was sie im letzten Jahr zur besten Mannschaft in Europa gemacht hat", so Kompany. "Und wir sind in dieses Duell gekommen als die Mannschaft, die in Europa die meisten Tore gemacht und die meisten Spiele gewonnen hat." Paris und Bayern sind mit 43 beziehungsweise 42 Toren die Teams mit den meisten Treffern im laufenden Wettbewerb. Olise, Díaz, Kane in einer Liga mit Messi und Ronaldo Aufseiten der Bayern werden nun Michael Olise , Luis Díaz und Harry Kane erneut in den Fokus rücken. Schon im Hinspiel durchbrachen die drei Superstars, die jeweils einen Treffer erzielten, die magische Marke von 100 Pflichtspieltreffern, die sie in dieser Saison bereits gemeinsam erzielt haben. Olise erhöhte mit seinem Tor zum 3:3 am Samstag gegen Heidenheim auf 101 Treffer in 51 Pflichtspielen. Damit ist Bayerns Offensivtrio in Europa derzeit mit Abstand das Maß aller Dinge. Da kann selbst PSG längst nicht mithalten. Das Pariser Angriffstrio mit Ousmane Dembélé , Désiré Doué und Khvicha Kvaratskhelia kommt gemeinsam auf 48 Treffer. In Anlehnung an ähnlich torgefährliche Offensivreihen haben sich auch Olise, Kane und Díaz längst ihr eigenes Kürzel verdient. Lionel Messi , Luis Suárez und Neymar wurden beim FC Barcelona einst MSN genannt, Gareth Bale, Karim Benzema und Cristiano Ronaldo bei Real Madrid als BBC gefeiert. Bei Bayerns Tortrio ist nur noch unklar, ob sich OKD, KDO oder DOK als gängige Bezeichnung durchsetzen wird. Kane hat in dieser Spielzeit wettbewerbsübergreifend alleine bereits 54 Treffer erzielt und sieben weitere vorbereitet. Olise bringt es auf 21 Tore, dazu 30 Vorlagen, Díaz erzielte bislang 26 Tore und 20 Assists. Unterstützt werden sie im offensiven Mittelfeld jetzt auch noch von Jamal Musiala , der nach seiner Unterschenkelfraktur wieder auf dem Weg zu alter Form ist. Er ergänzt Bayerns Erfolgstrio im Angriff zu den Fantastischen Vier. Zumindest als Joker steht auch Jungstar Lennart Karl nach seinem Muskelfaserriss wohl wieder bereit. Das Ziel der Bayern ist klar: In der Münchner Allianz Arena, also genau an dem Ort, wo sich PSG vor einem Jahr zum Champions-League-Sieger krönte, soll der Titelverteidiger nun wieder von Europas Fußball-Thron gestürzt werden. Und diesen Angriff wird Bayern ganz sicher erneut mit bedingungslosem Offensivfußball starten. Das nächste Spektakel ist also bereits vorprogrammiert.

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